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Sunday, 21 May 2017

Aufgehobenes aufbrauchen

Ach was fällt mir das schwer!  Ich hab so einiges das ich deswegen behalte weil ich es bestimmt noch brauchen werde.  Wie so sehr viele meiner vielen Stoffe zum nähen und zum quilten.

Ich habe gerade ein grosses Stück Patchwork aus vier Stoffen zusammengesetzt und -genäht. Ich brauche endlich was auf!


Ich hänge dieses Quadrat im Moment über meine Nähmaschine, um Staub abzuhalten.  Es ist aber noch nicht fertig: keine Rückseite, kein Rand und kein quilten um die Lagen zusammen zu halten.  Ich wollte einen grossen Quilt machen, hab aber nur noch den knall pinken Stoff.

Hier sind noch mehr Bilder:


Das ist das einzelne Motif oben. Sie sind sehr einfach zu machen: endlosen Streifen aus vier Stoffen - in Quadrate schneiden, diese dann wieder kreuzweise schneiden, drehen und wieder aneinander nähen. Ich hab es hauptsächlich deswegen ausprobiert weil ich wissen wollte wie das Muster funktioniert!

Und hier sind sie aneinander genäht:



Ich hab auch gerade sehr hübsche Blechschilder gefunden die ich vor sehr langer Zeit für gut Geld gekauft hatte.  Die kleineren mag ich sogar noch sehr gern und frage mich warum ich sie nie aufgehängt habe?  Aber die drei etwas grösseren gefallen mir gar nicht mehr: die sind jetzt in der Tüte für den Charity Shop.


Eine langärmlige Bluse habe ich auch geändert, sie hat mir so nicht mehr gefallen und war zu eng oben rum. Ich wollte es nicht wahrhaben aber sie hat mir überhaupt nicht mehr gepasst.

Ich habe die Ärmel rausgetrennt, die Armausschnitte etwas gestaltet (leider funktionieren die Abnäher nicht so gut wie ich hoffte, alles andere ist aber gut) und habe einen wunderschönen neuen Saum gestaltet, zu meinem eigenen Design.

Hier sind die Bilder:

So sah die Bluse vorher aus

Diese Ärmel habe ich rausgetrennt

Nach dem Abnähen der Saumnaht

So schaut der ganze Saum aus
Und so schaut das ganze Teil jetzt aus:


So ein tolles Rot!  Dieses Top konnte ich nicht einfach loswerden.  Ich habe den Stoff der Ärmel benützt um keilförmige Teile in der obere Seitennaht einsetzen zu können.  Jetzt ist es weit genug damit ich es tragen kann.

Ich bin sehr froh über dieses schöne Ergebnis.  Es hat sich wirklich gelohnt meine Idee mit der Form dieses Saums in die Wirklichkeit zumzusetzen, und es schnell durchziehen zu können weil ich nicht erst eine Bluse nähen musste: zwei Fliegen mit einer kreativen Klappe!


Inzwischen schaue ich mir die gut 20 Strickprojekte an und fürchte dass es sogar noch mehr sein könnte. Weil es so viele sind bin ich um der Frage herumgeschippert ob ich all diese Projekte auch wirklich beenden werde.

Will ich die auch wirklich tragen?  Passt es zu meiner Garderobe, ist es auch wirklich mein Stil?  Will ich vielleicht etwas fertig bekommen und in den Charity Shop tragen damit wenigstens jemand anderes sich dran freuen kann?  Das wäre gar nicht schlecht: ich hätte Garn aufgebraucht, kein schlechtes Gewissen und hätte mich am stricken gefreut.

Aber mit allen will ich das auch nicht machen. Das ist zuviel Erwartung und Druck. So ein braves Mädchen will ich nicht sein, und das brauche ich auch nicht zu sein. Das wäre ziemlich übel: mich mit solchen künstlichen Erwartungen in etwas zu zwingen. Ich kann die Zeit die ich mit so was widersinningem verschwenden würde viel besser mit anderem verbringen das mir mehr bringt, mehr Spass macht, und das produktiver ist.

Also....

...vielleicht schmeiss ich auch das ein oder andere weg. Das kann ich mir schon erlauben. Vor allem wenn es eine Befreiung darstellt.

Aber welche. Das ist die grosse Frage.

Vielleicht schreibe ich meinen nächsten Blog über diese Projekte, mal sehen.

Friday, 23 May 2014

Meine Kleidung bin Ich

Das ergibt natürlich keinen Sinn, erst mal, und grammatisch falsch ist die Überschrift vermutlich auch.


 

Ich glaube ich bin endlich draufgekommen warum mich meine alten Klamotten in so eine stinkige Stimmung versetzen.  Es fiel mir wie aus dem Nichts ein: die Kleider die wir tragen sind Ausdruck unserere Persönlichkeit.
 
Olle, langeweilige, ausgewachsene, verformte Kleidung?  Was sagt das denn nicht nur über mich in Hinsicht auf die Gewohnheiten in die ich falle, sondern was sagt das über meine Persönlichkeit aus?  Ach herrje, das ist ja furchtbar!

Kein Wunder dass ich mich immer mehr stinkig fühle.
 
Ich hab nicht nur alte Klamotten, und die wenigst guten Exemplare zieh ich ja auch schon lange nicht mehr an – dass sie mich anöden muss auch der Grund sein warum ich sie nicht trage (aha!).  Aber so ein paar Sachen trage ich immer wieder und nicht nur weil sie mir gefallen.  Sondern weil sie praktisch sind: langärmlig wenn es zu kühl ist um etwas kurzärmeliges zu tragen, warm und kuschelig wenn’s zu kalt wäre für etwas aus Seide, schön kühl und dünn aus Baumwolle wenn’s zu heiss ist um etwas wolliges zu tragen...  Das ist es warum ich altes zu lange anziehe: schiere Gewohnheit.
 
Es gibt auch Lieblingsstücke die ich aufheben und auch tragen werde egal ob sie nicht mehr so doll sind, das ist mir dann egal.  Über was ich gerade hauptsächlich nachdenke das sind die Sachen die ich nicht wirklich “wähle“ anzuziehen: in die schlüpfe ich hinein in der Früh weil es sie gibt, weil sie passen, und weil sie den praktischen Grund erfüllen warm oder kühl genug zu sein.  Aber eine bewusste Entscheidung treffe ich eigentlich eher nicht. Ähem.
 
Ausmisten ist eine wirklich prima Gelegenheit mal zur Abwechslung zu überlegen und schauen ob mir ein Kleidungsstück gefällt wenn ich mir das in Hinsicht als Ausdruck meiner Persönlichkeit ansehe.
 
Da wird es dann hoffentlich weniger eine Rolle spielen mir zu denken dass ich etwas noch ‘gebrauchen‘ kann, ich meine damit: dass es noch einen praktischen Zweck hat.  Das hat ein Rupfensack auch aber den werde ich nicht tragen wollen – warum tue ich es mir dann an alltes Zeug noch aufzutragen selbst wenn es im figürlichen Sinn zum Sack geworden ist?
 
Das brav gestreifte wollige Oberteil? Ürgh, nee, das bin ich nicht.  Das mittelblaue Stück mit den Falten am Ausschnitt? Also das schaut zu matronenhaft aus, das bin ich auch nicht. Ein langweiliger schwarzer Faltenrock in einem rutschigen Material? Nee, auch nicht, weg damit.
 
Ich denke also dass ich nochmal eine Kategorie dazufügen kann wenn es ums aussortieren geht: nicht nur – passt es? – ist es noch gute Qualität? – sieht es gut aus? Und dann eben: – drückt es auch das über mich aus wie ich bin? Oder würde es viel besser an jemandem anderen aussehen der ganz anderst ist als ich?
 
Ja? Na dann weg damit.
 
Ohne schlechtes Gewissen.  Weil eine Verkleidung tragen zu müssen nur weil man sich von etwas noch nicht getrennt hat, das ist kein gutes Ding. 
 
Und diese Überlegung öffnet ein weiteres Fenster zu meinen Plänen mich mit wenigen guten Sachen einzudecken die meine neue, rundum brauchbare Garderobe bilden sollen (entweder durch kaufen oder selber nähen) – ich will nicht nur nach geeigneten Farben suchen (die mich anmachen und in denen ich mich wohlfühle) sondern auch Klamottenstile die ich daraufhin ausprobieren kann wie sie zu mir passen, ob ich sie als Ausdruck von mir als wohltuend empfinde.
 
Ich will mich nicht mit “ehrgeizigen“ Kleidungsstücken eindenken und dann feststellen dass ich sie nie trage.  Selbst wenn man nicht weiss warum einem etwas nicht gefällt – man trägt es trotzdem recht wenig.  Eine bessere Ahnung zu haben warum sollte mich aber ermuntern mich nach den best geeigneten Sachen umzusehen, nicht nach hochmodischem oder nach einem Stil den ich früher getragen habe, aus dem ich herausgewachsen bin.
 
Ich habe vor kurzem gekuckt was mir gut steht in Hinsicht auf meine Körperform (Apfel).  Es ist nett draufzukommen dass ich sehr gut kurze Röcke und tiefe aber schmale V-Ausschnitte tragen kann – nur nicht Klamotten die eine deutliche horizontale Linie an der Taille betonen, wie es ein Gürtel tut. Längeres Gewand wie eine Strickjacke die vorne offen ist aber in einem Wasserfall fällt, oder ein langes Tuch das über die Taille fällt – das ist gar nicht schlecht.  Überhaupt mehrere dünne Lagen.  Oder höhere Taillen, wie die Empire Dress Linie die viel höher sitzt: ich kann ausprobieren ob es mir auch gefällt.  Und vor allem Blickfang am Ausschnitt: ob es Schmuck ist (schön klotzig), oder etwas appliziertes am Oberteil, oder ein schöner Kragen, Konstrastfarbe oder einen anderen Stoff zwischen Busen und Hals, oder etwas strukturiertes – das kann ich alles ausprobieren.  Sehen wie’s aussieht und wie es mir gefällt.
 
Hurra!

Friday, 25 April 2014

Minimalistische Garderobe?



Äh, nö, nicht für mich danke.

Vor kurzem habe ich diesen Blog Post gelesen von einer jungen Frau die ihre Klamottenanzahl äusserst gering hält, - eine wirklich sehr minimalistische Garderobe.  Sie hatte geschrieben wie sie es macht ihre Anziehsachen auf nur so sehr wenige Exemplare zu beschränken.  Es war wirklich faszinierened.


Sie schaut ihre Kleidung gegen Ende einer Jahreszeit durch: sie holt alles aus ihrem Schrank heraus (das ist nicht so schwierig, sie hat wirklich wenig Sachen) und prüft dann jedes einzelne Stück ob das auch wieder einen Platz im Schrank erhält, - oder nicht.


Wenn sie etwas für die gesamte Saison nicht getragen hat: weg damit. Wenn es etwas besonderes ist und sie es innerhalb des ganzen letzten Jahres nicht getragen hat: auch weg. Wenn es ein Erbstück ist das nicht weg kann: gut verpacken und im Dachboden verstauen (ich hab aber das Gefühl dass sie da auch nicht viel hat).  Wenn ein Stück Löcher oder Flecken aufweisst die nicht mehr rausgehen: weg.  Wenn etwas kaputt ist das gerichtet werden kann: in den Korb zum flicken. Wenn etwas nicht mehr passt (ausgebeult oder sonst verformt) oder ihr nicht wirklich steht: weg damit.


Wenn es andererseits ein Kleidungsstück ist das sie heiss und innig liebt, das ihr steht und das sie tragen will, - das aber nicht nicht mehr passt oder kaputt ist oder sonst was: dann geht sie los zum Einkaufen um es zu ersetzen.  Aber eben nicht zielloses einkaufen, sondern ganz eine ganz bewusste Suche nach diesem bestimmten Stück.  Irre, was? 

Und das fand ich faszinierend: die bewusste Planung durch die sie zu jedem Stück kam.  Dass alle Sachen ihren Platz in ihrem Schrank und ihrem Leben errungen haben.  Dass es da nichts gab dass nur rumhing und muffige Stimmung verbreitet.  Von daher macht mich diese Vorgehensweise an.  Nur wäre ich nie damit zufrieden nur so an die 15-20 hängende Klamotten und nur 12 zusammengefaltete Sachen zur Verfügung zu haben (das schliesst Unterwäsche nicht mit ein, die hat sie nicht mit fotographiert).  Das fand ich so richtig gut: alles was sie besitzt das passt und steht ihr.  Es ist ganz bestimmt etwas das ihr gefällt (sonst hätte sie nicht ausgerechnet diese bestimmte Klamotte wenn sie doch schon so wenig hat), oder das sie sogar sehr liebt.  Nichts hat Löcher oder peinliche Flecken, sonst wäre es aussortiert: da braucht man sich keine Gedanken machen was machen tragen kann: alles ist in Ordnung und man kann sich schnell eine Klamotte grabschen ohne lange kucken zu müssen.


Das ist eigentlich kein Luxus sondern etwas das einem sehr gut tut: keine Zeit mit langweiligem Kucken und Prüfen und Überlegen verbringen zu müssen.  Da kann man sich per Farbe aussuchen nach was einem grad ist, und bei so wenig Sachen weiss man auch genau was man hat und wie es kombinierbar ist.

Die Autorin trägt alles im ‘Layer-look‘, wie heisst das noch auf deutsch?  Zwiebel-look ist es ja wohl nicht, oder?  Wenn man ein paar Lagen mehr trägt wenn es kalt ist, und etwas ausziehen kann wenn es einem zu warm wird.  Dieses.
 

Was mit dieser Verfahrensweise auch recht gut klappen müsste ist dass sich so langsam über Zeit weg zeigt was an Klamotten einem steht, gefällt und gut tut.  Wenn man Sachen nicht besonders oft trägt dann weiss man oft nicht dass es gar nicht mehr das richtige für einen ist.  Wenn ein Kleidungsstück eins von recht wenigen ist, dann muss es sich seinen Platz verdienen und auch wirklich was taugen. Das macht mich wirklich an dabei.


Was mir nicht so gut gefallen hat, und warum ich denke dass eine minimalistische Garderobe nichts für ist: mir wurde beim Anblick richtig bange zumute: wo sind denn die ganzen Farben? Die Frau hatte nur so drei: ein Hemd war wunderbar hellblau, etwas anderes hatte diese golden grüne Farbe, also schön satt, und alles andere war “Farbe“ neutral – also weiss, grau, bräunlich, beige, dunkel und schwarz.  Sonst hatte sie keine tatsächlichen Farben. Kein violett, blau, rot, rosa, gelb, orange oder andere Grüns. Das wäre mir zu beschränkt, zu einengend.  Wenn mir nach einer anderen Farbe zumute ist dann möchte ich gern nach dem T-Shirt in dieser Farbe greifen.  Schön wäre natürlich wenn ich etwas anderes als ein T-Shirt in farbigen Farben hätte.  Leider sind die meisten meiner Klamotten schwarz.  Auch sehr langweilig.


Das möchte ich ändern.  Ich will mehr Farbe in meinen tragbaren Klamotten, und ich will weniger haben: keine überwältigende Masse an Zeugs das mir über den Kopf gewachsen ist und einfach nur noch Wust darstellt, eine beschwerende Last.

In der Hinsicht war der Blog Post wirklich sehr interessant: es gibt mir ein paar Ideen auf was ich Acht geben kann wenn es darum geht Kleidung auszusortieren bei denen ich mir im Zweifel bin ob ich sie noch will.

Wollen schon, aber brauchen?

Sunday, 16 March 2014

Die Farben in meiner Garderobe

Zum Thema des letzten Blogbeitrags fällt mir ein dass ich schon darüber geschrieben habe was ich an guten Farben schon in meiner Garderobe habe.

Ich will das nicht alles wiederholen oder übersetzen weil es leider auf englisch ist, der Beitrag hat zuviele Bilder die ich nicht noch mal raufladen will.

Also am besten durchklicken um die Bilder zu bewundern.

Es ist dieser Eintrag hier...

Ich hab schon ein paar schöne Farben?  Herausforderung: was trag ich dazu?


Die "Mood Boards" Auslagemontagen müssen her.




Wednesday, 12 March 2014

Meine Klamotten und was ich mit ihnen will



Wenn ich mir Kleidung zulege, dann kaufe ich was mir gefällt – manchmal nähe oder stricke ich mir auch etwas zum tragen.  Das mache ich vom Bauchgefühl heraus: was mich auch immer anspricht.  Das ist es was mir an meiner Vorgehensweise gefällt und gut tut. 

Was mir daran nicht wirklich passt und nicht gut tut, ist dass ich mir Klamotten einhandle die sich in ihrer Gesamtheit irgendwie so zusammen gewürfelt anfühlen.  Da hat nichts so wirklich Hand und Fuss, es ist alles so recht zufällig und unüberlegt.  Einiges passt zu nichts anderem, anderes trage ich ständig aber vieles nimmt einfach nur Platz im Schrank weg ohne sich den zu verdienen.  Ich hab es satt.  Das passt mir einfach nicht mehr.

Ich möchte meine Garderobe etwas mehr planen - ohne die Spantanität zu verlieren.  Ich denke dass ich beides auch ganz gut miteinander vereinen kann. 

Es macht auch Spass mir zu überlegen was ich gerne hätte dass dann gut zu meinem anderen Gewand passt, eine Ergänzung, ein gute Zufügung.   Das würde mir wirklich in den Plan passen, das gefällt mir. 

Dann fängt’s an interessant zu werden: was möchte ich denn gerne?  Weiss ich das überhaupt? 

Es ist wirklich ulkig, aber da bin ich mir gar nicht so sicher. 

Was steht mir denn?  Es gibt vieles das nicht super doll an mir aussieht, und diese Stil Klamotten trage ich dann auch sehr wenig.  Ist ja klar.  Nur war es mir nicht klar dass sie mir nicht super-duper stehen würden als ich sie mir zugelegt habe.  Da ist ein Plan eine wirklich gute Sache: ein paar Regeln die es einfacher machen zu entscheiden ob es sich lohnt etwas zu kaufen (oder sogar zu nähen!) oder eben nicht.  Da fühl ich mich dann auch im Hirn und im Bauch nicht so furchtbar hin- und hergerissen weil ich dann weiss warum mir etwas gut tut, und warum nicht.

Wenn ich nur so loslege dann kann das daneben gehen.  Und das ist besonders schade wenn ich mir sogar die Mühe mache etwas zu schneidern – wenn es dann nicht wirklich das richtige ist (Farbe, Schnitt, Stil, sonst was) dann macht meine Stimmung Flaute, und ich wusste nicht mal genau warum eigentlich.  Das ist eine Wohltat mir das mal klar zu machen – ich hab wirklich das Gefühl dass sich das lohnt.

So, was hätte ich den nun gerne? 

Der andere Gesichtspunkt der da sehr mit reinspielt ist die massige Anzahl an Stoffen und Wolle die ich mir gesammelt habe über die letzte paar Jahre.  Ich spüre den Drang diesen Vorrat so weit es möglich ist aufzubrauchen: in dem ich nähe und stricke.  Was aber wenn es Materalien sind in denen ich gar nichts haben will? 

Es ist eindeutig: der Plan muss her sonst wird das weiterhin ganz schön unzufriedenstellend.  Und wie. 

Am besten ist es mir zu überlegen welche bestimmten Klamotten mir gut gefallen, gut stehen und die eine super Basis für die geplante Garderobe bilden.  Und mit Garderobe meine ich nicht den Schrank sondern die Ausstattung an Anziehsachen die den Kern bilden werden auf die ich weitere Klamotten beziehen kann – so eine Kerngarderobe an Sachen die ich wirklich mag und die ich ergänzen kann. 

Zuletzt hatte ich mir einen schön kräftig pinkfarbenen Mini Rock genäht.  In einem Schottenkaro bei dem mir die Farbe so gut gefällt und dass es ein Muster ist.  Ich hab auch die Seitennähte gut gemacht: die Karos laufen fast zusammen (die zweite Seitennaht lief schon viel besser als die erste!). Er ist ein kleines bisserl kurz herausgekommen, so 2-3 cm kürzer als ich wollte, aber ich kann ihn trotzdem anziehen.  Da zeig ich halt mal ein bisschen mehr Bein, die sind nicht schlecht, die kann ich schon herzeigen. 

Ich kann schwarz dazu anziehen, und grau. Weiss auch. Ein mittleres Blau ist okay, grün ginge auch. Andere Schattierungen rosa und pink (ich meine eigentlich wie hell oder dunkel die Farbe ist, nicht den ton selber) die gingen auch.  Ach und violett!

Ich kann meine Sachen durchforsten um zu schauen was zu diesem Rock passt. 

Ich habe einige Sachen die schwarz sind.  Andere neutrale Farben auch.  Die wirkliche Herausforderung wird darin liegen farbige Farben zu finden und zu wissen zu welchen bestimmten Klamotten ich sie tragen können werde.

Vielleicht muss ich mir eine Liste mit Fotos machen?  Im Computer am besten.  Vielleicht als ‘mood board‘?  Ich meine eine bildliche Darstellung in der alles mögliche zu sehen ist.

 

Das ist ne Idee...