Embed from Getty Images
Gute Gewohnheiten sind Abkürzungen zu Verhaltensmustern die uns gut tun. Eine Abkürzung deshalb weil wir nicht immer wieder von vorne anfangen müssen und den Kopf zu zerbrechen was wir wie machen wollen. Eine Gewohnheit nimmt es uns ab uns durchringen zu müssen. Eine Gewohnheit ist ein automatisches Verhaltensmuster in das wir verfallen ohne gross drüber nachzudenken. Eine gute Gewohnheit führt dazu dass wir machen was uns gut tut. Und die super schöne Sache daran ist dass wir uns nicht furchtbar anstrengen muss, nicht verrenken, um etwas hinzukriegen was uns sonst so schwer fällt.
Gute Gewohnheiten sind wie ein verlässliches Gerüst auf das wir anderes hängen können. Sie bilden eine Struktur auf die wir uns stützen können. Und ganz ausdrücklich: eine gute Gewohnheit ist keine Zwangsjacke: nur weil ich mir etwas Gut Tuendes angewöhnt habe, heisst noch lange nicht dass ich das machen muss. Ich kann mich immer noch entscheiden. Die Gewohnheit ist da wenn ich sie in Anspruch nehmen will, und das freiwillig.
Aber wie soll das so gehen? Viel Willensstärke zusammenkratzen und dann mit geballten Kräften sich ins Gefecht stürzen?
Das klingt ein bisschen zu anstrengend finde ich. Dann ist das ganze auch schon mit dieser widerwilligen Energie belastet. Wenn man das wieder machen will, dann denkt man ja nur daran wieviel Kraft einen das gekostet hat beim letzten Mal. Also dabei vergeht's mir muss ich sagen. Ich mach das lieber anders.
Ein Beispiel: ich hatte eine Matte (statt Teppich) die leider nicht besonders viel Saugen zu sehen bekommen hat. Das Ding hatte den doofen Nachteil dass sich alles so in die Fasern hineingearbeitet hat es mindestens ein Dreiviertel Stunde brauchte bis es mehr oder weniger wieder krümelfrei war. Ein Alptraum. Hab ich kaum mal gemacht. Das olle Ding ist mir so auf die Nerven gegangen dass ich es mit einem gescheiten Teppich ersetzt habe. Er saugt sich unwahrscheinlich viel schneller! Das ist sogar fast ein Vergnügen (das war humorvoll gemeint).
Das Saugen passierte dann so hin und wieder und nun ja... Dann hatte ich mal an einem Sontag dran gedacht, und dabei fiel mir auf dass das Mal davor auch ein Sontag war. Ach, ist ja praktisch! Dachte ich mir. Dann mach ich das jetzt schon zum zweiten Mal. Hah! Wenn ich das nochmal wiederhole dann ist das dieses Ding von wegen Zwei Mal Wiederholen führt zu einer Gewohnheit?! Dann kuck ich mal wie das bei mir so läuft, das probiere ich aus!
Und das hat tatsächlich funktioniert. Erstaunlich. Inzwischen verbinde ich Sontags mit Teppich saugen. Und was noch schöner ist: ich assoziere das mit diesem wohligen Gefühl das sich bei mir einstellt wenn ich es geschafft habe, wenn der Teppich ohne Krümel ist, und dass ich dabei das Wissen habe dass es mir relativ leicht von der Hand ging. Ach ist das schön!
Und darin liegt das Geheimnis: wenn wir eine nicht so angenehme Sache mit angenehmen Gefühlen assozieren können dann wird das alles auch viel leichter!
Also ist es am besten in sich hinein zu lauschen: geht das grade bei mir? Fühlt sich das okay an? Will ich das wieder so machen? Passt mir z.B. Teppich Saugen am Sontag gut rein? Will ich mir diese Gewohnheit vielleicht lieber ein bisschen anderst angewöhnen? - Ich hab die Wahl: ich kann das ganz bewusst steuern, und ich kann mich auch umentscheiden.
Ich bin ein erwachsener Mensch, ich darf mir Sachen so zurechtlegen wie ich das möchte!
Mir tut es gut mir solche Überlegungen durch den Kopf gehen zu lassen wenn ich nicht gestresst bin, wenn ich Zeit und Muse habe - z.B. wenn ich mit einer Tasse Tee gemütlich sitze und herumsinnieren kann was ich auch immer grad überlegen will. Kein Zwang, kein Druck, keine Erwartung. Praktische Überlegungen: was genau will ich wie machen damit es für mich passt? Du bist der einzige Mensch der das beschliessen kann, du kannst die Erwartungen aussen vor lassen, die von aussen an einen dran schwappen. Nixe da von wegen was man wie tun soll, von wegen Regeln die ein schlauer Ratgeber austeilt als wären sie nicht Blüten sondern Brennnesseln. Mach dir deinen eigenen Kopf. Du darfst.
Manchmal schreib ich mir auch ein paar Notizen auf, Stichworte oder Überlegungen die beim Aufschreiben klarer werden. Ich doodle auch gerne: kleine Zeichnungen bei denen ich mich schön entspannen kann - es tut gut mir beim Kritzeln etwas durch den Kopf gehen zu lassen.
Warum nicht ein Heft anfangen? Ein schönes Heft. Etwas das sich wie gutes Briefpapier anfühlt: ein angenehmer Platz um positive Gedanken aufzunehmen. Ein Heft hat genug Substanz damit man es auch wiederfinden kann und ist dabei besser als einzelne Seiten Papier. Man hat mehr Platz als auf Haftnotizen. Und man kann auch schön kritzeln und doodlen, oder sich Bilder mit dazu reinzukleben, oder was einem auch immer einfällt. Und man kann zurückblättern ('Wie war das noch, was fiel mir da ein?') und sich sogar noch was dazuschreiben, oder was unterstreichen. Ich finde so was sehr hilfreich, vielleicht geht's dir ja auch so.
Viel Erfolg und viel Spass wünsche ich dir!
Was mir so einfällt. Ein bisschen bewusster leben wäre nett. Aufmerksamer, lebendiger, mehr angeschaltet.
Showing posts with label Erfolg. Show all posts
Showing posts with label Erfolg. Show all posts
Saturday, 19 January 2019
Tuesday, 18 December 2018
Rausschieben
Rausschieben, tschja, das mache ich viel. Wieso mache ich das?
Ich möchte gerne ein Oberteil nähen das mir wirklich gut passt - ein "Template Top", also eine 'Schablone' die ich dann dann immer wieder benützen kann. Das bedeutet den einmaligen Einsatz am Mühe, Arbeit und Zeit um dann Dutzende an Schnitten davon ableiten zu können.
Die Kunst am Nähen ist dass man aus einem zweidimensionalen Stoff mit entsprechenden Abnähern in eine dreidimensionales Dimensionen abändert. Und bei meinen individuellen Körpermaßen ist das keine leichte Sache. Es ist also leider mit viel Frustration verbunden.
Ich hab mehrere Versionen genäht die immer besser werden sollten. Dummerweise hatte ich zwischen den zwei letzten nicht genug geändern und ausversehen nochmal fast dasselbe genäht. Der Grund war dass ich dazwischen zuviel Zeit verfliessen lassen hatte und nicht mehr wusste welche Änderungen schon in der letzte Version eingebaut waren. Deswegen wurde es fast die gleiche.
Danach ging mir dann total die Puste aus um weitere als diese fünf Varianten zu nähen. Jetzt ist es so an die 4-5 Jahre später und ich habe meinen Wunsch immer noch nicht erfüllt obwohl ich einiges mehr genäht hatte. Ich gebe viel zu schnell wieder auf. Bis zum nächsten Mal weiss ich nichts mehr und fange deswegen von vorne an. Immer wieder dasselbe Spiel. Das geht mir unwahrscheinlich auf die Nerven.
Warum schiebe ich Sachen raus? Warum lass ich mich so leicht von Schwierigkeiten entmutigen? Hab ich Angst vor Versagen (was es ja soweit schon ist)? Ist es das?
Wäre ein Versagen wirklich so schrecklich? Nein.
Ich kann sehr gut damit leben etwas nicht hinzubekommen. Das ist es also nicht denke ich. Und "versagen" kann ich es ja auch nennen was bis jetzt noch nicht geklappt hat mit diesem Teil: ich hab viel gelernt. Ist es vielleicht einfacher mir zu sagen dass ich nicht wieder "dazu gekommen bin" statt dass ich's nicht hin bekommen habe? Vermutlich.
Es ist ganz schön entmutigend mein Template Top nicht weiter voran gebracht zu haben. Ich könnte Strategien entwickeln die es mir ermöglichen beim nächsten Mal zu wissen wie weit ich kam: ich könnte es mir aufschreiben. Genug Notizbücher hab ich ja, die wären super geeignet. Ich hatte auch schon mal eins von Mama geschenkt angefangen - so als Quelle an Inspiration über Projekte die mir vorschweben. Eine der Blusen hatte ich dort schon beschrieben, das kann ich gut in 'Progress Reports' umwandeln.
Eine hiflreiche Strategie hatte ich schon entwickelt und benütze sie immer wieder: Sachen in Winzlingsschrittchen zu machen. Es ist erstaunlich wie sehr es hilft die Schere schon mal auf den Stoff zu legen den ich dann später ausschneiden will. Der Anblick des Teils macht es wirklich leichter sie dann auch in die Hand zu nehmen.
Ein anderer Gedanke: ich muss aktiv Sachen machen wenn ich was lernen will. Ob ich nun "versage" und etwas nicht hinkriege oder ob was gut läuft, das ist egal. Ich kann nur davon lernen was ich mache.
Wenn ich nachdenke dann kann ich auf Möglichkeiten kommen die ich ausprobieren kann, aber ich lerne dabei noch nicht ob's dann auch funktioniert. Ich kann wirklich nur lernen ob etwas funktioniert wenn ich es mache. Die Logik ist unausweichlich.
Wie sehr habe ich Angst davor etwas zu lernen? Keine. Ich freue mich zu lernen. Das ist es also auch nicht.
Ich warte oft auf den Impuls aufzustehen und etwas praktisch zu machen. Wenn ich etwas ohne diesen Impuls mache dann fällt es mir einiges schwerer. Also bin ich nicht gut in Sachen Selbstdisziplin. Nicht gut darin meine Neigung meiner Absicht unterzujochen.
Darüber muss ich noch mal ein bisschen mehr nachdenken.
PS: Von 2D zu 3D ist nicht einfach - vielleicht geht es ja 'einfach' nur um Geduld? Und wenn ich Winzlingsschritte plane, dann ist da auch klarerwiese einfacher Geduld für ein bisschen aufzubringen. Vielleicht ist das die Erkenntnis die ich suche?
Ich möchte gerne ein Oberteil nähen das mir wirklich gut passt - ein "Template Top", also eine 'Schablone' die ich dann dann immer wieder benützen kann. Das bedeutet den einmaligen Einsatz am Mühe, Arbeit und Zeit um dann Dutzende an Schnitten davon ableiten zu können.
Die Kunst am Nähen ist dass man aus einem zweidimensionalen Stoff mit entsprechenden Abnähern in eine dreidimensionales Dimensionen abändert. Und bei meinen individuellen Körpermaßen ist das keine leichte Sache. Es ist also leider mit viel Frustration verbunden.
Ich hab mehrere Versionen genäht die immer besser werden sollten. Dummerweise hatte ich zwischen den zwei letzten nicht genug geändern und ausversehen nochmal fast dasselbe genäht. Der Grund war dass ich dazwischen zuviel Zeit verfliessen lassen hatte und nicht mehr wusste welche Änderungen schon in der letzte Version eingebaut waren. Deswegen wurde es fast die gleiche.
![]() |
| Ein anderes Oberteil, nicht das Template Top |
Danach ging mir dann total die Puste aus um weitere als diese fünf Varianten zu nähen. Jetzt ist es so an die 4-5 Jahre später und ich habe meinen Wunsch immer noch nicht erfüllt obwohl ich einiges mehr genäht hatte. Ich gebe viel zu schnell wieder auf. Bis zum nächsten Mal weiss ich nichts mehr und fange deswegen von vorne an. Immer wieder dasselbe Spiel. Das geht mir unwahrscheinlich auf die Nerven.
Warum schiebe ich Sachen raus? Warum lass ich mich so leicht von Schwierigkeiten entmutigen? Hab ich Angst vor Versagen (was es ja soweit schon ist)? Ist es das?
Wäre ein Versagen wirklich so schrecklich? Nein.
Ich kann sehr gut damit leben etwas nicht hinzubekommen. Das ist es also nicht denke ich. Und "versagen" kann ich es ja auch nennen was bis jetzt noch nicht geklappt hat mit diesem Teil: ich hab viel gelernt. Ist es vielleicht einfacher mir zu sagen dass ich nicht wieder "dazu gekommen bin" statt dass ich's nicht hin bekommen habe? Vermutlich.
Es ist ganz schön entmutigend mein Template Top nicht weiter voran gebracht zu haben. Ich könnte Strategien entwickeln die es mir ermöglichen beim nächsten Mal zu wissen wie weit ich kam: ich könnte es mir aufschreiben. Genug Notizbücher hab ich ja, die wären super geeignet. Ich hatte auch schon mal eins von Mama geschenkt angefangen - so als Quelle an Inspiration über Projekte die mir vorschweben. Eine der Blusen hatte ich dort schon beschrieben, das kann ich gut in 'Progress Reports' umwandeln.
Eine hiflreiche Strategie hatte ich schon entwickelt und benütze sie immer wieder: Sachen in Winzlingsschrittchen zu machen. Es ist erstaunlich wie sehr es hilft die Schere schon mal auf den Stoff zu legen den ich dann später ausschneiden will. Der Anblick des Teils macht es wirklich leichter sie dann auch in die Hand zu nehmen.
Ein anderer Gedanke: ich muss aktiv Sachen machen wenn ich was lernen will. Ob ich nun "versage" und etwas nicht hinkriege oder ob was gut läuft, das ist egal. Ich kann nur davon lernen was ich mache.
Wenn ich nachdenke dann kann ich auf Möglichkeiten kommen die ich ausprobieren kann, aber ich lerne dabei noch nicht ob's dann auch funktioniert. Ich kann wirklich nur lernen ob etwas funktioniert wenn ich es mache. Die Logik ist unausweichlich.
Wie sehr habe ich Angst davor etwas zu lernen? Keine. Ich freue mich zu lernen. Das ist es also auch nicht.
Ich warte oft auf den Impuls aufzustehen und etwas praktisch zu machen. Wenn ich etwas ohne diesen Impuls mache dann fällt es mir einiges schwerer. Also bin ich nicht gut in Sachen Selbstdisziplin. Nicht gut darin meine Neigung meiner Absicht unterzujochen.
Darüber muss ich noch mal ein bisschen mehr nachdenken.
PS: Von 2D zu 3D ist nicht einfach - vielleicht geht es ja 'einfach' nur um Geduld? Und wenn ich Winzlingsschritte plane, dann ist da auch klarerwiese einfacher Geduld für ein bisschen aufzubringen. Vielleicht ist das die Erkenntnis die ich suche?
Sunday, 21 May 2017
Aufgehobenes aufbrauchen
Ach was fällt mir das schwer! Ich hab so einiges das ich deswegen behalte weil ich es bestimmt noch brauchen werde. Wie so sehr viele meiner vielen Stoffe zum nähen und zum quilten.
Ich habe gerade ein grosses Stück Patchwork aus vier Stoffen zusammengesetzt und -genäht. Ich brauche endlich was auf!
Ich hänge dieses Quadrat im Moment über meine Nähmaschine, um Staub abzuhalten. Es ist aber noch nicht fertig: keine Rückseite, kein Rand und kein quilten um die Lagen zusammen zu halten. Ich wollte einen grossen Quilt machen, hab aber nur noch den knall pinken Stoff.
Hier sind noch mehr Bilder:
Das ist das einzelne Motif oben. Sie sind sehr einfach zu machen: endlosen Streifen aus vier Stoffen - in Quadrate schneiden, diese dann wieder kreuzweise schneiden, drehen und wieder aneinander nähen. Ich hab es hauptsächlich deswegen ausprobiert weil ich wissen wollte wie das Muster funktioniert!
Und hier sind sie aneinander genäht:
Ich hab auch gerade sehr hübsche Blechschilder gefunden die ich vor sehr langer Zeit für gut Geld gekauft hatte. Die kleineren mag ich sogar noch sehr gern und frage mich warum ich sie nie aufgehängt habe? Aber die drei etwas grösseren gefallen mir gar nicht mehr: die sind jetzt in der Tüte für den Charity Shop.
Eine langärmlige Bluse habe ich auch geändert, sie hat mir so nicht mehr gefallen und war zu eng oben rum. Ich wollte es nicht wahrhaben aber sie hat mir überhaupt nicht mehr gepasst.
Ich habe die Ärmel rausgetrennt, die Armausschnitte etwas gestaltet (leider funktionieren die Abnäher nicht so gut wie ich hoffte, alles andere ist aber gut) und habe einen wunderschönen neuen Saum gestaltet, zu meinem eigenen Design.
Hier sind die Bilder:
Und so schaut das ganze Teil jetzt aus:
So ein tolles Rot! Dieses Top konnte ich nicht einfach loswerden. Ich habe den Stoff der Ärmel benützt um keilförmige Teile in der obere Seitennaht einsetzen zu können. Jetzt ist es weit genug damit ich es tragen kann.
Ich bin sehr froh über dieses schöne Ergebnis. Es hat sich wirklich gelohnt meine Idee mit der Form dieses Saums in die Wirklichkeit zumzusetzen, und es schnell durchziehen zu können weil ich nicht erst eine Bluse nähen musste: zwei Fliegen mit einer kreativen Klappe!
Inzwischen schaue ich mir die gut 20 Strickprojekte an und fürchte dass es sogar noch mehr sein könnte. Weil es so viele sind bin ich um der Frage herumgeschippert ob ich all diese Projekte auch wirklich beenden werde.
Will ich die auch wirklich tragen? Passt es zu meiner Garderobe, ist es auch wirklich mein Stil? Will ich vielleicht etwas fertig bekommen und in den Charity Shop tragen damit wenigstens jemand anderes sich dran freuen kann? Das wäre gar nicht schlecht: ich hätte Garn aufgebraucht, kein schlechtes Gewissen und hätte mich am stricken gefreut.
Aber mit allen will ich das auch nicht machen. Das ist zuviel Erwartung und Druck. So ein braves Mädchen will ich nicht sein, und das brauche ich auch nicht zu sein. Das wäre ziemlich übel: mich mit solchen künstlichen Erwartungen in etwas zu zwingen. Ich kann die Zeit die ich mit so was widersinningem verschwenden würde viel besser mit anderem verbringen das mir mehr bringt, mehr Spass macht, und das produktiver ist.
Also....
...vielleicht schmeiss ich auch das ein oder andere weg. Das kann ich mir schon erlauben. Vor allem wenn es eine Befreiung darstellt.
Aber welche. Das ist die grosse Frage.
Vielleicht schreibe ich meinen nächsten Blog über diese Projekte, mal sehen.
Ich habe gerade ein grosses Stück Patchwork aus vier Stoffen zusammengesetzt und -genäht. Ich brauche endlich was auf!
Ich hänge dieses Quadrat im Moment über meine Nähmaschine, um Staub abzuhalten. Es ist aber noch nicht fertig: keine Rückseite, kein Rand und kein quilten um die Lagen zusammen zu halten. Ich wollte einen grossen Quilt machen, hab aber nur noch den knall pinken Stoff.
Hier sind noch mehr Bilder:
Das ist das einzelne Motif oben. Sie sind sehr einfach zu machen: endlosen Streifen aus vier Stoffen - in Quadrate schneiden, diese dann wieder kreuzweise schneiden, drehen und wieder aneinander nähen. Ich hab es hauptsächlich deswegen ausprobiert weil ich wissen wollte wie das Muster funktioniert!
Und hier sind sie aneinander genäht:
Ich hab auch gerade sehr hübsche Blechschilder gefunden die ich vor sehr langer Zeit für gut Geld gekauft hatte. Die kleineren mag ich sogar noch sehr gern und frage mich warum ich sie nie aufgehängt habe? Aber die drei etwas grösseren gefallen mir gar nicht mehr: die sind jetzt in der Tüte für den Charity Shop.
Eine langärmlige Bluse habe ich auch geändert, sie hat mir so nicht mehr gefallen und war zu eng oben rum. Ich wollte es nicht wahrhaben aber sie hat mir überhaupt nicht mehr gepasst.
Ich habe die Ärmel rausgetrennt, die Armausschnitte etwas gestaltet (leider funktionieren die Abnäher nicht so gut wie ich hoffte, alles andere ist aber gut) und habe einen wunderschönen neuen Saum gestaltet, zu meinem eigenen Design.
Hier sind die Bilder:
![]() |
| So sah die Bluse vorher aus |
![]() |
| Diese Ärmel habe ich rausgetrennt |
![]() |
| Nach dem Abnähen der Saumnaht |
![]() |
| So schaut der ganze Saum aus |
So ein tolles Rot! Dieses Top konnte ich nicht einfach loswerden. Ich habe den Stoff der Ärmel benützt um keilförmige Teile in der obere Seitennaht einsetzen zu können. Jetzt ist es weit genug damit ich es tragen kann.
Ich bin sehr froh über dieses schöne Ergebnis. Es hat sich wirklich gelohnt meine Idee mit der Form dieses Saums in die Wirklichkeit zumzusetzen, und es schnell durchziehen zu können weil ich nicht erst eine Bluse nähen musste: zwei Fliegen mit einer kreativen Klappe!
Inzwischen schaue ich mir die gut 20 Strickprojekte an und fürchte dass es sogar noch mehr sein könnte. Weil es so viele sind bin ich um der Frage herumgeschippert ob ich all diese Projekte auch wirklich beenden werde.
Will ich die auch wirklich tragen? Passt es zu meiner Garderobe, ist es auch wirklich mein Stil? Will ich vielleicht etwas fertig bekommen und in den Charity Shop tragen damit wenigstens jemand anderes sich dran freuen kann? Das wäre gar nicht schlecht: ich hätte Garn aufgebraucht, kein schlechtes Gewissen und hätte mich am stricken gefreut.
Aber mit allen will ich das auch nicht machen. Das ist zuviel Erwartung und Druck. So ein braves Mädchen will ich nicht sein, und das brauche ich auch nicht zu sein. Das wäre ziemlich übel: mich mit solchen künstlichen Erwartungen in etwas zu zwingen. Ich kann die Zeit die ich mit so was widersinningem verschwenden würde viel besser mit anderem verbringen das mir mehr bringt, mehr Spass macht, und das produktiver ist.
Also....
...vielleicht schmeiss ich auch das ein oder andere weg. Das kann ich mir schon erlauben. Vor allem wenn es eine Befreiung darstellt.
Aber welche. Das ist die grosse Frage.
Vielleicht schreibe ich meinen nächsten Blog über diese Projekte, mal sehen.
Monday, 1 May 2017
So richtig schön ausbreiten...
Ich hatte einen Blogbetrag vorbereitet und noch nicht reingestellt, so was. Hier ist er:
Also dieses Aufgeräumtsein hat doch echt was für sich: da ist doch glatt der Zimmerboden angenehm frei wenn ich mich mal wieder so richtig schön ausbreiten will!
Ich kann den Stoff für mein neuestes Nähprojekt auf dem Boden weit genug auslegen um die Box darauf abmessen zu können.
Ich möchte nämlich gerne, schon seit viiiiieeeelllll zu langer Zeit endlich den Karton auf dem mein Fernseher steht mit einer Stoffhülle versehen. Ich hab im Moment einen Badestrand'schal' (wie heissen die Dinger denn? Ist das ein Sarong? Man wickelt es um sich rum wenn man einen Badeanzug anhat und am Strand etwas bedeckter sein will? Hm) - und ich hatte dann auch noch ein Stück Quiltstoff so irgendwie komisch drumrum genuschelt. Das hatte weder Hand noch Fuss.
Und ich hab doch so viel Stoff dass das eigentlich kein Problem sein sollte! Ä-hem, ja ja: "eigentlich"! Das kennen wir doch. Pshaw!
Ich hab genug Platz in meinem jetzigen Zimmer dass ich mir auch einen richtigen TV Stand kaufen könnte, also so ein Schränkchen, aber ich hatte so eins schon mal und musste es bei einem Umzug loswerden und hab auch keine Videos mehr die da reingestellt werden könnten. Oder Sky Box oder sonst was. Es kann also auch gut einfach ein Karton sein.
Und diesen spezifischen Karton muss ich behalten weil er der Behälter für meinen Overlocker ist, die Nähmaschine mit der man schöne Säume macht. Den brauche ich.
Warum also nicht zwei Sachen vereinen so dass mir beides nützt? Ich hab den Karton wenn der Overlocker mal wieder verstaut werden muss, und ich hab was auf das ich den Fernseher stellen kann ob der Overlocker nu drin ist oder auch nicht. Ich werde mir einfach nur eine Hülle nähen die man über fünf der Seiten zieht, der Boden kann freibleiben.
Und ich brauche Stoff auf!!! Ist das nicht absolut fantastisch?
Ich bin total begeistert von all diesen Elementen. Ist das gut.
Mein Kartonüberzug für den TV Stand der in seinem eigentlichen Leben der Karton für einen Overlocker ist. Die weissen Styroporteile sind noch alle drin - der Überzug ist unten offen. Ich glaube die ungesäumten Kanten hab ich einfach drunter gestopft.
So eine super Lösung gefällt mir total.
Ich könnte auch gut einen Behälter brauchen in dem ich Wollsachen vor Motten schützen kann, das wird eins meiner nächsten Projekte!
Also dieses Aufgeräumtsein hat doch echt was für sich: da ist doch glatt der Zimmerboden angenehm frei wenn ich mich mal wieder so richtig schön ausbreiten will!
Ich kann den Stoff für mein neuestes Nähprojekt auf dem Boden weit genug auslegen um die Box darauf abmessen zu können.
Ich möchte nämlich gerne, schon seit viiiiieeeelllll zu langer Zeit endlich den Karton auf dem mein Fernseher steht mit einer Stoffhülle versehen. Ich hab im Moment einen Badestrand'schal' (wie heissen die Dinger denn? Ist das ein Sarong? Man wickelt es um sich rum wenn man einen Badeanzug anhat und am Strand etwas bedeckter sein will? Hm) - und ich hatte dann auch noch ein Stück Quiltstoff so irgendwie komisch drumrum genuschelt. Das hatte weder Hand noch Fuss.
Und ich hab doch so viel Stoff dass das eigentlich kein Problem sein sollte! Ä-hem, ja ja: "eigentlich"! Das kennen wir doch. Pshaw!
Ich hab genug Platz in meinem jetzigen Zimmer dass ich mir auch einen richtigen TV Stand kaufen könnte, also so ein Schränkchen, aber ich hatte so eins schon mal und musste es bei einem Umzug loswerden und hab auch keine Videos mehr die da reingestellt werden könnten. Oder Sky Box oder sonst was. Es kann also auch gut einfach ein Karton sein.
Und diesen spezifischen Karton muss ich behalten weil er der Behälter für meinen Overlocker ist, die Nähmaschine mit der man schöne Säume macht. Den brauche ich.
Warum also nicht zwei Sachen vereinen so dass mir beides nützt? Ich hab den Karton wenn der Overlocker mal wieder verstaut werden muss, und ich hab was auf das ich den Fernseher stellen kann ob der Overlocker nu drin ist oder auch nicht. Ich werde mir einfach nur eine Hülle nähen die man über fünf der Seiten zieht, der Boden kann freibleiben.
Und ich brauche Stoff auf!!! Ist das nicht absolut fantastisch?
Ich bin total begeistert von all diesen Elementen. Ist das gut.
Mein Kartonüberzug für den TV Stand der in seinem eigentlichen Leben der Karton für einen Overlocker ist. Die weissen Styroporteile sind noch alle drin - der Überzug ist unten offen. Ich glaube die ungesäumten Kanten hab ich einfach drunter gestopft.
So eine super Lösung gefällt mir total.
Ich könnte auch gut einen Behälter brauchen in dem ich Wollsachen vor Motten schützen kann, das wird eins meiner nächsten Projekte!
Labels:
Erfolg,
Freude,
gefallen,
glücklich,
gut gelöst,
gute Idee,
Harmonie,
Lösungssuche,
mögliche Lösung,
nähen,
nützlich,
Ordnung,
Sinn,
Strategie,
zufrieden,
Zweck
Sunday, 23 April 2017
Wofür?
Ich bin heute früh auf eine sehr gute Frage gekommen: wofür mache ich das eigentlich? Was bringt es mir und was bekomme ich im Austausch?
Es geht mir wieder ums Aufräumen mit der Anmerkung dass ich es doch tatsächlich in den letzten zwei Monaten geschafft habe ALLE meiner Papiere zu sortieren, einzuscannen und abzulegen. Ich bin sehr stolz auf mich!
Auf diese 'wozu' Frage bin ich über etwas anderes gekommen: das Abnehmen. Nicht relevant aber so lief mein Gedankengang eben.
Ich mache seit 90 Tagen (das sind doch glatt drei Monate, wow!) das Kalorienzählen. Es funktioniert sehr gut*: ich hab nachhaltig drei Kilos abgenommen und mein App sagt mir dass es 4.5 waren. Das passt gut: ein halbes Kilo hin oder her kann die Waage sein, und um ein Kilo oder so schwankt man ja oft, das geht rauf und runter wie ein Yoyo. Aber als Trend hab ich auf jeden Fall drei Kilo abgenommen. Ich bin sehr glücklich darüber.
* Ein paar Tage geht es sehr gut, und dann ist wieder für ein paar Tage der Hund drin. Das ist so ein Auf und Ab! Aber im Moment läuft es okay.
Mir war so ein Mann vor'm inneren Auge der es nicht einsieht Salat zu essen weil es keine "Männersache" sei. Also ein zweidimensionales Symbol und keine wirkliche Person. Manchmal kann man Ideen an solchen Einbildungen ganz gut 'abmessen'. So zu sagen. Abwägen und einstufen.
Ich hatte herumsinniert was ich jemandem raten würde der gar nicht empfangsbereit ist bei dem Gedanken seine Essgewohnheiten langzeitig zu ändern und stocksauer reagiert dass er da auf lange Sicht weniger essen soll (oder Salat!). Ich hab mir diesen Kerl dann so vorgestellt dass er einen Flunsch zieht und kriegerisch wissen will wofür es so was machen sollte. Was kriegt er dabei heraus? Was bringt es ihm?
Und das hat die Idee ausgelöst: was bekommen wir im Austausch dafür dass wir viel Arbeit in etwas stecken, uns viel Mühe geben, Zeit und Energie verwenden. Da muss was dabei herauskommen weil sonst macht man nix mühevolles. Asketen sind wir keine.
Wenn man sagen würde dass das Ergebnis beim Abnehmen das Abnehmen ist, also das 'funktionelle', dann erschliesst sich einem nicht um was es einem dabei geht. Nur schnödes 'Abnehmen' wird einen nie motivieren.
Diese eigentlichen, tiefergehenden Ziele sind vermutlich von Mensch zu Mensch verschieden.
Sicher, ich kann nach dem Abnehmen leichter einem Bus hinter herrennen und ihn noch erwischen aber das wird mich nicht so doll motivieren wie zu wissen, zum Beispiel, dass dann meine selbergenähten Klamotten sicher besser über meine Kurven drapieren als wenn ich so gedrungen aussehe. Es gibt mir mehr Selbstbewusstsein (was ich grad gut gebrauchen kann) und es gibt bestimmt noch andere Vorteile and die ich grad nicht denke.
Und beim Aufräumen eben finde ich Vorteile heraus die mir vorher gar nicht eingefallen sind. Dass kein loses Papier mehr in irgendwelchen Kartons versteckt liegt, dass ich eine bessere Ahnung habe was wo ist, und was ich habe... das ist ein wunderbares Gefühl!
Ich fühle mich so als ob ich endlich das Saumzeug an das Zeugs lege und mit den Zügeln schnalzen kann, während vorher das Wirrwarr und die Unordnung die Zügel an mir angelegt hatte und mit der Peitsche knallte jedesmal wenn ich was brauchte und danach suchen musste.
Es fühlt sich leichter und befreiend an, ich kann jetzt besser atmen.
Und nun muss ich herausfinden 'wofür' ich das mache. Das ist mir noch nicht alles eingefallen.
Ich möchte gerne das unordentlich Aussehen meines Zimmers gegen mehr Harmonie eintauschen. Ich will dass das Bild meines äusseren Bereichs mich nicht so verhuscht aussehen und fühlen lässt sondern mir stattdessen eine Erleichterung bringt.
Mit mehr Ordnung (und Harmonie) um mich herum hab ich mehr gedanklichen Platz und auch physischen Raum in dem ich meine Hobbies leichter und besser ausüben kann - ob das nun nähen, stricken und quilten ist, oder am Computer Blogposts zu tippen oder meine geschichtliche Forschung ausüben. Grade für letztere ist es sehr wichtig zu wissen wo man Dokumente und anderes Ausgedrucktes hat. Sonst macht man es sich recht schwer.
Das was 'herumliegt' liegt da weil ich es doch glatt brauche, nicht ausversehen! So kann ich leicher sehen was ich bald machen will oder muss. Der Brief mit dem Arzttermin der hier immer noch lag hat heute endlich ausgelöst dass ich sah dass der Termin noch gar nicht im Kalender eingetragen war - ich dachte ich hätte schon. Gut dass es erst am Dienstag ist!
Also hab ich bis jetzt drei Sachen entdeckt die ich gegen die Mühe des Aufräumens eintausche: Harmonie, Kontrolle und Übersicht.
Das sind wunderbare Sachen die ein prima Entgelt für meine Arbeit, Mühe und Zeit sind.
Ob es wohl auch eine direkte Auswirkung ist dass ich weiterhin Lust habe einen weiteren kleinen Bereich anzupacken? Mein Auge fiel auf meine Nähschnittkollektion auf denen einiges draufliegt das ich da wirklich nicht dort lagert wollte... Wer weiss was ich als nächstes anpacke und wann ich den Impuls dazu bekomme. Aber ich hab jetzt eine viel bessere Idee warum ich das mache und was es mir nützt.
Ich hab das Gefühl dass das einen grossen Unterschied macht, und mir sehr viel bringt. Ich bin gespannt was mir noch so einfällt das ich vom Aufräumen bekomme!
Hurra!
Es geht mir wieder ums Aufräumen mit der Anmerkung dass ich es doch tatsächlich in den letzten zwei Monaten geschafft habe ALLE meiner Papiere zu sortieren, einzuscannen und abzulegen. Ich bin sehr stolz auf mich!
Auf diese 'wozu' Frage bin ich über etwas anderes gekommen: das Abnehmen. Nicht relevant aber so lief mein Gedankengang eben.
Ich mache seit 90 Tagen (das sind doch glatt drei Monate, wow!) das Kalorienzählen. Es funktioniert sehr gut*: ich hab nachhaltig drei Kilos abgenommen und mein App sagt mir dass es 4.5 waren. Das passt gut: ein halbes Kilo hin oder her kann die Waage sein, und um ein Kilo oder so schwankt man ja oft, das geht rauf und runter wie ein Yoyo. Aber als Trend hab ich auf jeden Fall drei Kilo abgenommen. Ich bin sehr glücklich darüber.
* Ein paar Tage geht es sehr gut, und dann ist wieder für ein paar Tage der Hund drin. Das ist so ein Auf und Ab! Aber im Moment läuft es okay.
Mir war so ein Mann vor'm inneren Auge der es nicht einsieht Salat zu essen weil es keine "Männersache" sei. Also ein zweidimensionales Symbol und keine wirkliche Person. Manchmal kann man Ideen an solchen Einbildungen ganz gut 'abmessen'. So zu sagen. Abwägen und einstufen.
Ich hatte herumsinniert was ich jemandem raten würde der gar nicht empfangsbereit ist bei dem Gedanken seine Essgewohnheiten langzeitig zu ändern und stocksauer reagiert dass er da auf lange Sicht weniger essen soll (oder Salat!). Ich hab mir diesen Kerl dann so vorgestellt dass er einen Flunsch zieht und kriegerisch wissen will wofür es so was machen sollte. Was kriegt er dabei heraus? Was bringt es ihm?
Und das hat die Idee ausgelöst: was bekommen wir im Austausch dafür dass wir viel Arbeit in etwas stecken, uns viel Mühe geben, Zeit und Energie verwenden. Da muss was dabei herauskommen weil sonst macht man nix mühevolles. Asketen sind wir keine.
Wenn man sagen würde dass das Ergebnis beim Abnehmen das Abnehmen ist, also das 'funktionelle', dann erschliesst sich einem nicht um was es einem dabei geht. Nur schnödes 'Abnehmen' wird einen nie motivieren.
Diese eigentlichen, tiefergehenden Ziele sind vermutlich von Mensch zu Mensch verschieden.
Sicher, ich kann nach dem Abnehmen leichter einem Bus hinter herrennen und ihn noch erwischen aber das wird mich nicht so doll motivieren wie zu wissen, zum Beispiel, dass dann meine selbergenähten Klamotten sicher besser über meine Kurven drapieren als wenn ich so gedrungen aussehe. Es gibt mir mehr Selbstbewusstsein (was ich grad gut gebrauchen kann) und es gibt bestimmt noch andere Vorteile and die ich grad nicht denke.
Und beim Aufräumen eben finde ich Vorteile heraus die mir vorher gar nicht eingefallen sind. Dass kein loses Papier mehr in irgendwelchen Kartons versteckt liegt, dass ich eine bessere Ahnung habe was wo ist, und was ich habe... das ist ein wunderbares Gefühl!
Ich fühle mich so als ob ich endlich das Saumzeug an das Zeugs lege und mit den Zügeln schnalzen kann, während vorher das Wirrwarr und die Unordnung die Zügel an mir angelegt hatte und mit der Peitsche knallte jedesmal wenn ich was brauchte und danach suchen musste.
Es fühlt sich leichter und befreiend an, ich kann jetzt besser atmen.
Und nun muss ich herausfinden 'wofür' ich das mache. Das ist mir noch nicht alles eingefallen.
Ich möchte gerne das unordentlich Aussehen meines Zimmers gegen mehr Harmonie eintauschen. Ich will dass das Bild meines äusseren Bereichs mich nicht so verhuscht aussehen und fühlen lässt sondern mir stattdessen eine Erleichterung bringt.
Mit mehr Ordnung (und Harmonie) um mich herum hab ich mehr gedanklichen Platz und auch physischen Raum in dem ich meine Hobbies leichter und besser ausüben kann - ob das nun nähen, stricken und quilten ist, oder am Computer Blogposts zu tippen oder meine geschichtliche Forschung ausüben. Grade für letztere ist es sehr wichtig zu wissen wo man Dokumente und anderes Ausgedrucktes hat. Sonst macht man es sich recht schwer.
Das was 'herumliegt' liegt da weil ich es doch glatt brauche, nicht ausversehen! So kann ich leicher sehen was ich bald machen will oder muss. Der Brief mit dem Arzttermin der hier immer noch lag hat heute endlich ausgelöst dass ich sah dass der Termin noch gar nicht im Kalender eingetragen war - ich dachte ich hätte schon. Gut dass es erst am Dienstag ist!
Also hab ich bis jetzt drei Sachen entdeckt die ich gegen die Mühe des Aufräumens eintausche: Harmonie, Kontrolle und Übersicht.
Das sind wunderbare Sachen die ein prima Entgelt für meine Arbeit, Mühe und Zeit sind.
Ob es wohl auch eine direkte Auswirkung ist dass ich weiterhin Lust habe einen weiteren kleinen Bereich anzupacken? Mein Auge fiel auf meine Nähschnittkollektion auf denen einiges draufliegt das ich da wirklich nicht dort lagert wollte... Wer weiss was ich als nächstes anpacke und wann ich den Impuls dazu bekomme. Aber ich hab jetzt eine viel bessere Idee warum ich das mache und was es mir nützt.
Ich hab das Gefühl dass das einen grossen Unterschied macht, und mir sehr viel bringt. Ich bin gespannt was mir noch so einfällt das ich vom Aufräumen bekomme!
Hurra!
Tuesday, 21 March 2017
Also, dann mach ich es halt...
Ich bin grad irgendwie gnatschig drauf. Meine Hauptaufgabe (Jobsuche) läuft grad nicht so gut weil es sich nicht so anfühlt als ob bald was passiert, und dann war da auch noch das graue Wetter und eher Verhau in der Bude, und mit dem hat es was spezifisches auf sich...
Ich hab's doch glatt geschafft mir (viele) meiner Papierkramsachen zu schnappen, ins Esszimmer zu tragen und das ganze Zeug auf dem sehr grossen Esstisch auszubreiten.
Das hat super geklappt: ich konnte genug Stapel machen um noch zu wissen was wo lag und dann auch schon anfangen manches abzuheften: die ausgedruckten Strickanleitungen und Muster in den Ordner den ich auch mitgenommen hatte, so kleineres Zeug das ich noch weiter im Original haben will zum inspirieren, oder weil es eine Urkunde oder so was ist, die dann in andere Ordner die dafür gedacht sind.
Zum Teil hab ich auch Plastikhüllen und Abhefter und so was gefunden (also Bürobedarf) was ich zuerst auch gestapelt hatte, und dann super gut gebrauchen konnte.
Manche Rubriken blieben in Stapeln: die paar Lieferscheine von Onlinebestellungen die noch übrig waren weil ich andere schon eingescannt hatte, die hab ich dann auch recht schnell erledigt: was weg ist das ist weg und das kann mir dann nicht mehr auf den Geist gehn!
Und mir eben nicht aufs Gemüt schlagen, wie diese blöde Malaise die mich grad recht anödet.
Es blieb leider noch einiges liegen das ich nach zwei Tagen auf dem Esstisch (die Leute wollen so ein Teil ja für den eigentlichen Zweck benützen) dann mit in mein Zimmer schleppte und dort auf dem Boden ausgebreitet hatte - in der Annahme dass ich es dann schneller wegsortieren kann.
Ja Pustekuchen! Da lag es gut. {hüstel}
Dann hatte ich doch mal einen Ordner rausgezogen, anderes umgebeut, usw, und damit eher noch mehr Unordnung verursacht. Ach ist das aber was von wäh!
Vorhin gerade hat es mir dann so gereicht dass ich mir die Papiere über irgendwas mit Rente geschnappt habe und sie halt doch grade einscanne - mit der Schwierigkeit dass manches einseitig und anderes doppelseitig ist. Dann halt in Grüppchen und die paar leeren Seiten die werde ich los wenn ich wieder ein Programm habe dass das kann. Geht auch.
Das lustige (dämliche?) das mich davon abgehalten hat es zu machen? Weil das Scannen so lange dauert. Ho-hum, ich kann ja die Zeit währenddessen benützen etwas zu machen das mir Spass macht? Das geht doch, net wohr? Also echt.
So was wie diesen Blogeintrag zu schreiben, das macht doch Spass! Und ich hatte auch so einen netten Austausch in den Comments - ach ist das schön! Da fühlt man sich mit diesem Zeugs nicht so alleine.
Aber was hab ich mich auch überwinden müssen dieses Pippifaxeinscannen zu machen! Gott.
Und was nu diesen kleinen einseitig/doppelseitigen Stapel an Papieren angeht: fertig ist die Laube! Ist echt super, baut mich total auf.
Ich hab's doch glatt geschafft mir (viele) meiner Papierkramsachen zu schnappen, ins Esszimmer zu tragen und das ganze Zeug auf dem sehr grossen Esstisch auszubreiten.
Das hat super geklappt: ich konnte genug Stapel machen um noch zu wissen was wo lag und dann auch schon anfangen manches abzuheften: die ausgedruckten Strickanleitungen und Muster in den Ordner den ich auch mitgenommen hatte, so kleineres Zeug das ich noch weiter im Original haben will zum inspirieren, oder weil es eine Urkunde oder so was ist, die dann in andere Ordner die dafür gedacht sind.
Zum Teil hab ich auch Plastikhüllen und Abhefter und so was gefunden (also Bürobedarf) was ich zuerst auch gestapelt hatte, und dann super gut gebrauchen konnte.
Manche Rubriken blieben in Stapeln: die paar Lieferscheine von Onlinebestellungen die noch übrig waren weil ich andere schon eingescannt hatte, die hab ich dann auch recht schnell erledigt: was weg ist das ist weg und das kann mir dann nicht mehr auf den Geist gehn!
Und mir eben nicht aufs Gemüt schlagen, wie diese blöde Malaise die mich grad recht anödet.
Es blieb leider noch einiges liegen das ich nach zwei Tagen auf dem Esstisch (die Leute wollen so ein Teil ja für den eigentlichen Zweck benützen) dann mit in mein Zimmer schleppte und dort auf dem Boden ausgebreitet hatte - in der Annahme dass ich es dann schneller wegsortieren kann.
Ja Pustekuchen! Da lag es gut. {hüstel}
Dann hatte ich doch mal einen Ordner rausgezogen, anderes umgebeut, usw, und damit eher noch mehr Unordnung verursacht. Ach ist das aber was von wäh!
Vorhin gerade hat es mir dann so gereicht dass ich mir die Papiere über irgendwas mit Rente geschnappt habe und sie halt doch grade einscanne - mit der Schwierigkeit dass manches einseitig und anderes doppelseitig ist. Dann halt in Grüppchen und die paar leeren Seiten die werde ich los wenn ich wieder ein Programm habe dass das kann. Geht auch.
Das lustige (dämliche?) das mich davon abgehalten hat es zu machen? Weil das Scannen so lange dauert. Ho-hum, ich kann ja die Zeit währenddessen benützen etwas zu machen das mir Spass macht? Das geht doch, net wohr? Also echt.
So was wie diesen Blogeintrag zu schreiben, das macht doch Spass! Und ich hatte auch so einen netten Austausch in den Comments - ach ist das schön! Da fühlt man sich mit diesem Zeugs nicht so alleine.
Aber was hab ich mich auch überwinden müssen dieses Pippifaxeinscannen zu machen! Gott.
Und was nu diesen kleinen einseitig/doppelseitigen Stapel an Papieren angeht: fertig ist die Laube! Ist echt super, baut mich total auf.
Labels:
aufräumen,
Blog,
Erfolg,
Fortschritt,
lernen,
Lösungssuche,
Ordnung,
überwinden,
Zeit
Friday, 10 February 2017
Ich forsche wieder: zurück zu einem alten Hobby
Ich hab so die Angewohnheit durch meine Hobbies und Interessen zu rangieren: mal das für eine Weile, dann wieder ein anderes Hobby, dann zurück zu einem Interesse dass mich for geraumer Zeit gefesselt hat.
Und hurra!
Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.
Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.
Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!
Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.
Und dann hab ich auch gleich noch (naja ein paar Tage später) die Taufe der Mary Barrow gefunden! Das war doch glatt, sage und schreibe, auch in Walthamstow! Sie hatte doch tatsächlich selber eine Verbindung und nicht nur über ihren verstorbenen Mann. Das macht wirklich viel Sinn.
Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.
Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.
Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.
Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!
Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/
Und hurra!
Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.
Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.
Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!
Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.
![]() |
| Was für eine wunderbare Entdeckung: St Mary Walthamstow! |
Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.
Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.
Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.
Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!
Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/
Labels:
begeistert,
Blog,
entdecken,
Erfolg,
Forschungsprojekt,
Fotos,
Freude,
gefallen,
glücklich,
Grund,
gute Idee,
gute Laune,
lernen,
Lösungssuche,
planen,
positiv,
rätseln,
recherchieren,
Spass,
Strategie
Tuesday, 3 January 2017
Alte Last abwerfen
Heute habe ich einen ganzen Stoss Bedienungsanleitungen gefunden für Geräte die ich gar nicht mehr besitze (also echt, so was!). Ich hab sie ausserdem auch nur gefunden weil sie in einer Plastikhülle waren die kaputt ging als ich sie heute anfasste. Sonst wäre ich noch nicht darauf gekommen was alles in der Hülle war. Ich sah eine Anleitung für eine Nähmaschine die ich noch brauche, ich hatte keine Ahnung mehr was sonst noch drin war.
Diese Anleitungen waren auch recht schwer: es tut ja so gut etwas loszuwerden das man nicht mehr braucht bei dem man auch noch das Gefühl haben kann einiges an Gewicht loszuwerden. Ich spüre dass es Platz schafft und dass ich weniger rumschleppen werden muss beim nächsten Umzug.
Natürlich war ich sehr überrascht dass ich diesen Stoss unnützen Papier nicht schon viel früher losgeworden bin. Das prägt sich mir noch mehr ein weil ich heute auch etwas mehr durch einen Küchenschrank geschaut habe in dem hauptsächlich Lebensmittel sind.
Ich hatte vor zwei Wochen schon einige Gewürze weggeworfen die abgelaufen waren - das hat sich super gut angefült: altes zum Ende des Jahres (also letzten Jahres) loszuwerden. Da will ich weitermachen.
Ich habe ein paar Sachen gefunden die in 2015 und 2014 abgelaufen waren - also weg damit.
Ich denke über beides nach und mir fällt ein: warum schaue ich eigentlich nicht öfter in die Ecken die ich übersehen habe? Mache ich das mit Absicht oder ist es nur alte Gewohnheit die bequem ist?
Und gibt es eine Entsprechung zu meinem inneren Leben? Hmm, könnte ich es eventuell sogar andersrum aufbauen: kann ich meine Bereitschaft meine inneren dunklen Ecken anzuschauen und zu untersuchen vielleicht auf mein Umgehen mit meiner äusseren Umwelt anwenden?
Das wäre eine gute Strategie. Das wär sogar super gut. Ich möchte gern das Gefühl haben Kontrolle über meine Aussenwelt zu erlangen. Mann, wird sich das total genial anfühlen wenn ich weiss wo meine Sachen sind! Wenn ich meine Unterlagen und alles Papierzeug durchgeschaut habe, sortiert und eingescannt oder abgelegt. Oh ja, bitte! Super duper.
Und für den Moment jetzt bin ich auf jeden Fall froh dass ich diese Hülle losgeworden bin: sie ist doch glatt von allein auseinander gefallen! Ich hab weiterhin die fitzelkleinen Teile davon gefunden, sehr nervig. Und die Gewürze, Lebensmittel und Anleitungen bin ich auch los!! Man muss feiern was erfolgreich war. Juhu!
Was kann ich denn noch weiter loswerden? Das macht Spass!
Labels:
aufräumen,
begeistert,
Erfolg,
Freude,
life skills,
neue Erfahrung,
nützlich,
Ordnung,
planen,
Spass,
Strategie
Wednesday, 14 December 2016
Mehr Harmonie: es klappt! Es klappt!
Hach, ist das toll: ich mache Winzlingsschrittchen die zu mehr Harmonie in meinem Lebensbereich führen. Ist das schön!
Weil Aufräumen so oft diese Riesenanstrengung ist, verleidet mir das es öfter zu machen. Ich muss dann wenn Besuch kommt, weil ich mich sonst schäme wie es bei mir aussieht.
Das wurde mir neulich wieder sehr bewusst als ein Mitbewohner mein Zimmer mit kritischem Blick betrachtete. Das hat sich gar nicht doll angefühlt, vor allem als ich mir vorgestellt hatte wie ich das selber mit den Augen eines anderen sehen würde (man ist sich selber gegenüber ja am kritischsten). Also nach Harmonie schaut es hier nicht wirklich aus.
Wie geht es sonst - wenn nicht als Kraftakt der Riesenaufräumerei?
Winzlingsschrittchen!
Und nu klappt es viel, viel besser! Mir fällt immer wieder so eine Kleinigkeit auf die nicht dahin gehört wo sie gerade rumpflätzt und sich den Lenz des Lebens macht - sehr oft weiss ich sogar wo das stattt dessen hingehört und viel besser aufgehoben ist. Und wenn ich gar nicht weiss wohin mit dem störenden Teil: dann überlege ich mir wo ich es suchen würde wenn ich es das nächste Mal brauche - dann ist es oft sehr schnell klar wo es hin soll.
Ich kucke mich inzwischen auch immer wieder um um wahrzunehmen was mir sonst entgeht: was eben an kleinen Sachen rumliegt oder welche Ecken und Fleckchen vernachlässigt aussehen (es gibt noch einige davon, den Perfektionismus will ich mir abschminken - also gut so), und dann geh ich hin und trage es dahin weg wo es am Platz ist. Oder räum auch mal ein Fleckchen frei, wische, und verstau meine Besitztümmer wieder. Da kann auch mal was woanders hin. Hurra!
Dieses Übersehen war mir schon lange bewusst, aber wie lösen hatte sich mir nicht eröffnet. Deswegen ist es super prima und wunderbar aufbauend zu sehen dass mir diese Kleinigkeiten im Moment immer wieder auffallen.
Selbst wenn es nur ein Packen Tempos ist, oder ein paar Strickmarkierer - wenn ich es sehe und wahrnehme dann kann ich es an seinen Platz tragen. Und was da zum Teil mitten im Weg rumliegt ohne dass ich es sehe! Eiderdaus, es ist erstaunlich.
Ich hab gerade ein Knäul Wolle unterm Computermonitor 'gefunden' mit dem ich zuletzt gestrickt hatte. Das ist jetzt im selben Beutel mit der anderen Wolle für das selbe Projekt. Als ob man blind wäre?
Es ist das immer wieder anpacken das einen Unterschied macht. Was für eine Erleichterung das zu erleben! Das baut mich total auf. Ich hoffe das hält lange an. Ich will dem Perfektionismus vorbeugen, der ist ein Hindernis und wirkt damit genau in die falsche Richtung: hemmend.
Inzwischen schaut es schon viel besser aus bei mir - und es bleibt auch länger so als früher. Die Ecken und Plätze die noch nicht salonfähig sind und die ich leicht übersehe, an die will ich mich peu a peu machen. Nur ja nicht wieder einen Kraftakt: nach denen ist viel zu lange Sendepause.
Ich hab auch Behälter von denen ich mir erhoffte dass in ihnen das Zeug gut aufgehoben ist, - aber die quellen oft über und haben sich so wie ich sie benütze noch nicht bewährt. Es ist halt auch ein Fleck an den ich näher hinkucken werde wenn er dran kommt: ich lege zu leicht Sachen obendrauf: auf den Tisch, oben auf den Drucker oder sonstwo ohne diesen Ramsch gleich wegräumen zu können: Wäsche, Bettwäsche, Papiere, Broschüren, "Abgestelltes"... ich weiss gar nicht was sich sonst noch so ansammelt.
Das kann ich noch nicht sein lassen, das passiert mir immer wieder. Da mache ich wohl einen Schritt und nicht den weiteren: die Sachen weiterbefördern bis sie am richtigen Platz sind. Mal sehen was da noch so dran ist.
Eine andere Sache die schon geholfen hat; ich hab einen schönen Beutel genäht für ein Paar Wildlederschuhe die ich nicht oft anziehe. Sie sind sehr hoch. Der hübsche Beutel schaut wie schmückende Innenausstattung aus, der kann bleiben. Die Idee will ich auf anderes auch anwenden.
Meine angefangenen Nähprojekte landen oft weiss der Teufel wo: unter dem Nähtisch, am Haken der Tür, neben einer Kommode, auf einer anderen Kommode und auch noch im Kleiderschrank. Ich möchte gerne einen schliessbaren Plastikbehälter (in denen grad meine Stoffe sind) dazu umfunktionieren in einem davon meine Nähprojekte aufzubewahren: an einem Ort (und die hängenden Sachen weiter rechts im Kleiderschrank. Also zwei Orte. Okay). Ich bin total scharf darauf soviel Stoffe wie nur möglich aufzubrauchen und hab das Gefühl dass ich mich von anderen trennen werden muss weil mir der ganze Haufen Stoff über den Kopf wächst. Und ich hab oft nicht genau den Art an Stoff (Dicke, Gewicht, Webart, Elastizität, Farbe, Muster usw) wie ich ihn brauche um ein neues Projet daraus zu nähen. Mist.
Ich hatte in den letzten zwei Wochen 3-4 Sachen genäht, darüber bin ich sehr happy.
PS: diese Schuhe die kleine Schritte symbolisieren sollen die hab ich seit letzter Woche nicht mehr: ich hatte das nagende Gefühl dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmte und dass ich nur noch nicht entschieden hatte sie wegzuwerfen (warum? Häh?). Also bin ich kurz reingeschlüpft: ein Absatz hat sich an der Sohle gebogen hat und dann konnte ich sie kurzerhand in den Abfall befördert. Was für eine Erleichterung!
Das wurde mir neulich wieder sehr bewusst als ein Mitbewohner mein Zimmer mit kritischem Blick betrachtete. Das hat sich gar nicht doll angefühlt, vor allem als ich mir vorgestellt hatte wie ich das selber mit den Augen eines anderen sehen würde (man ist sich selber gegenüber ja am kritischsten). Also nach Harmonie schaut es hier nicht wirklich aus.
Wie geht es sonst - wenn nicht als Kraftakt der Riesenaufräumerei?
Winzlingsschrittchen!
Und nu klappt es viel, viel besser! Mir fällt immer wieder so eine Kleinigkeit auf die nicht dahin gehört wo sie gerade rumpflätzt und sich den Lenz des Lebens macht - sehr oft weiss ich sogar wo das stattt dessen hingehört und viel besser aufgehoben ist. Und wenn ich gar nicht weiss wohin mit dem störenden Teil: dann überlege ich mir wo ich es suchen würde wenn ich es das nächste Mal brauche - dann ist es oft sehr schnell klar wo es hin soll.
Ich kucke mich inzwischen auch immer wieder um um wahrzunehmen was mir sonst entgeht: was eben an kleinen Sachen rumliegt oder welche Ecken und Fleckchen vernachlässigt aussehen (es gibt noch einige davon, den Perfektionismus will ich mir abschminken - also gut so), und dann geh ich hin und trage es dahin weg wo es am Platz ist. Oder räum auch mal ein Fleckchen frei, wische, und verstau meine Besitztümmer wieder. Da kann auch mal was woanders hin. Hurra!
Dieses Übersehen war mir schon lange bewusst, aber wie lösen hatte sich mir nicht eröffnet. Deswegen ist es super prima und wunderbar aufbauend zu sehen dass mir diese Kleinigkeiten im Moment immer wieder auffallen.
Selbst wenn es nur ein Packen Tempos ist, oder ein paar Strickmarkierer - wenn ich es sehe und wahrnehme dann kann ich es an seinen Platz tragen. Und was da zum Teil mitten im Weg rumliegt ohne dass ich es sehe! Eiderdaus, es ist erstaunlich.
Ich hab gerade ein Knäul Wolle unterm Computermonitor 'gefunden' mit dem ich zuletzt gestrickt hatte. Das ist jetzt im selben Beutel mit der anderen Wolle für das selbe Projekt. Als ob man blind wäre?
Es ist das immer wieder anpacken das einen Unterschied macht. Was für eine Erleichterung das zu erleben! Das baut mich total auf. Ich hoffe das hält lange an. Ich will dem Perfektionismus vorbeugen, der ist ein Hindernis und wirkt damit genau in die falsche Richtung: hemmend.
Inzwischen schaut es schon viel besser aus bei mir - und es bleibt auch länger so als früher. Die Ecken und Plätze die noch nicht salonfähig sind und die ich leicht übersehe, an die will ich mich peu a peu machen. Nur ja nicht wieder einen Kraftakt: nach denen ist viel zu lange Sendepause.
Ich hab auch Behälter von denen ich mir erhoffte dass in ihnen das Zeug gut aufgehoben ist, - aber die quellen oft über und haben sich so wie ich sie benütze noch nicht bewährt. Es ist halt auch ein Fleck an den ich näher hinkucken werde wenn er dran kommt: ich lege zu leicht Sachen obendrauf: auf den Tisch, oben auf den Drucker oder sonstwo ohne diesen Ramsch gleich wegräumen zu können: Wäsche, Bettwäsche, Papiere, Broschüren, "Abgestelltes"... ich weiss gar nicht was sich sonst noch so ansammelt.
Das kann ich noch nicht sein lassen, das passiert mir immer wieder. Da mache ich wohl einen Schritt und nicht den weiteren: die Sachen weiterbefördern bis sie am richtigen Platz sind. Mal sehen was da noch so dran ist.
Eine andere Sache die schon geholfen hat; ich hab einen schönen Beutel genäht für ein Paar Wildlederschuhe die ich nicht oft anziehe. Sie sind sehr hoch. Der hübsche Beutel schaut wie schmückende Innenausstattung aus, der kann bleiben. Die Idee will ich auf anderes auch anwenden.
Ich hatte in den letzten zwei Wochen 3-4 Sachen genäht, darüber bin ich sehr happy.
PS: diese Schuhe die kleine Schritte symbolisieren sollen die hab ich seit letzter Woche nicht mehr: ich hatte das nagende Gefühl dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmte und dass ich nur noch nicht entschieden hatte sie wegzuwerfen (warum? Häh?). Also bin ich kurz reingeschlüpft: ein Absatz hat sich an der Sohle gebogen hat und dann konnte ich sie kurzerhand in den Abfall befördert. Was für eine Erleichterung!
Sunday, 24 July 2016
Ach, so geht das auch!
Ich hatte gerade den Gedankenblitz: Aufräumen ist so total richtig schön und kann wunderbar Spass machen in dem Moment des tatsächlichen, aktiven Aufräumens! Ist das herrlich!
Ich hatte gerade ein paar Seiten an bedruckbaren Etiketten gefunden die ich neulich nicht finden konnte, also war die Freude gross.
Aber! Die Freude hat sich dann nocht gesteigert als ich die Etiketten dann freudestrahlend und rundum glücklich zu meiner Kommode getragen habe und sie zu den anderen Schreibwaren gelegt habe.
Weil ich weiss dass ich sie dann das nächste Mal finden werde! Das ist der Grund.
Und das ist auch der Grund warum Aufräumen so total richtig Spass machen kann: wenn man weiss das man was macht das für einen Probleme löst, Sachen einfacher macht, und dann auch noch die Wohnung harmonischer aussehen lässt weil es nicht mehr rumliegt und Staub fängt.
Ist das nicht eine sagenhaft gute Einsicht und Erfahrung?
Hurra zu plötzlichen Eingebungen!
PS: In anderen Nachrichten: ich kucke mir die Tage ein paar Garne in meinem über alle normalen Masse gewachsenen Garn-Stash an, vor allem die Garne bei denen ich keine Ahnung habe was damit machen, und überlege mir eben diese Frage. Dann schaue ich bei Ravelry nach was Andere damit fabrizieren mit diesem genauen Garn. Und dieses Recherchieren lohnt sich total!
Ich sehe viele Projekte die mich nicht so anmachen, aber es ist immer wieder was dabei das mir einen guten Anstoss gibt: ach sowas kann man aus dieser Wolle machen? Das ist je ne Idee!
Ich werde mir die Daumen drücken dass ich wieder was aufbrauche - andererseits benütze ich eine kreischbunt rosane drei Knäul an Garn das ich vor mindestens fünf Jahren gekauft hatte (gut), und habe eine tolle Idee für Verwendung meines Leinengarns gefunden: einen Strickrock in drei Farben. Damit kann ich das rote Garn verwenden das mich bis jetzt ratloss sein liess. Das schwarze Garn kommt mit dazu, nur die dritte Farbe muss ich mir leider neu kaufen. Ich schau aber erstmal wieviel ich aufbrauche mit dem Schwarz und dem Rot, dann weiss ich wieviel ich brauchen werde.
Ich hatte gerade ein paar Seiten an bedruckbaren Etiketten gefunden die ich neulich nicht finden konnte, also war die Freude gross.
Aber! Die Freude hat sich dann nocht gesteigert als ich die Etiketten dann freudestrahlend und rundum glücklich zu meiner Kommode getragen habe und sie zu den anderen Schreibwaren gelegt habe.
Weil ich weiss dass ich sie dann das nächste Mal finden werde! Das ist der Grund.
Und das ist auch der Grund warum Aufräumen so total richtig Spass machen kann: wenn man weiss das man was macht das für einen Probleme löst, Sachen einfacher macht, und dann auch noch die Wohnung harmonischer aussehen lässt weil es nicht mehr rumliegt und Staub fängt.
Ist das nicht eine sagenhaft gute Einsicht und Erfahrung?
Hurra zu plötzlichen Eingebungen!
PS: In anderen Nachrichten: ich kucke mir die Tage ein paar Garne in meinem über alle normalen Masse gewachsenen Garn-Stash an, vor allem die Garne bei denen ich keine Ahnung habe was damit machen, und überlege mir eben diese Frage. Dann schaue ich bei Ravelry nach was Andere damit fabrizieren mit diesem genauen Garn. Und dieses Recherchieren lohnt sich total!
Ich sehe viele Projekte die mich nicht so anmachen, aber es ist immer wieder was dabei das mir einen guten Anstoss gibt: ach sowas kann man aus dieser Wolle machen? Das ist je ne Idee!
Ich werde mir die Daumen drücken dass ich wieder was aufbrauche - andererseits benütze ich eine kreischbunt rosane drei Knäul an Garn das ich vor mindestens fünf Jahren gekauft hatte (gut), und habe eine tolle Idee für Verwendung meines Leinengarns gefunden: einen Strickrock in drei Farben. Damit kann ich das rote Garn verwenden das mich bis jetzt ratloss sein liess. Das schwarze Garn kommt mit dazu, nur die dritte Farbe muss ich mir leider neu kaufen. Ich schau aber erstmal wieviel ich aufbrauche mit dem Schwarz und dem Rot, dann weiss ich wieviel ich brauchen werde.
Wednesday, 23 March 2016
Diese kleinen Errungenschaften
Hurra! Ich bin wieder daran Sachen zu erledigen und so ein bisschen hier und ein bisschen dort alles mögliche aufzuarbeiten.
Ist das ein tolles Gefühl!
Ich hab es geschafft zwei selbst gestrickte Spitzenschals zu reparieren: eins hatte nur ein kleines Löchlein wo der Faden gerissen war, das andere was ein komplizierter Schal mit mindestens zwei Mottenlöcher.
Ach was hasse ich doch die Motten! Sollen sie sich in was anderes reinfressen, aber nicht in meine schönen selbstgemachten Sachen! Statt nur so 2-3 Löchern, hab ich doch glatt sechs gefunden! Ich bin sehr froh dass ich grad in dem Schwung drin war. Für den anderen mit dem gerissenen Faden musste ich mir behelfen in dem ich farblich passenden Nähfaden genommen habe: ich hatte alle Wolle aufgebraucht und konnte mir nicht vorstellen da nochmal was aufzumachen und so abzuketten dass ich genug losen Faden gewonnen hätte. Deswegen hat das ja auch so lange gedauert.
Dann hab ich mich an einen schwarzen Pullover gemacht an dem viel weniger noch zu machen war als ich mich erinnern konnte, das war auch so ziemlich ruckzuck getan - das hatte auch wieder an etwas gehakt das ich nicht wirklich lösen konnte: ich hatte vor sieben Jahren einen Fehler gemacht beim Rückenteil stricken und musste das wieder aufrebeln. Die Wolle blieb dann sehr gekringelt und sieht nicht mehr glatt aus neugestrickt. Ich frag mich ob sich das mit waschen wieder legt. Nun ja, das ist etwas das ich nicht lösen kann und muss das einfach so hinnehmen wenn ich den Pulli tragen will. Sei's drum.
Was noch?
Ich hatte einen schwarzen Rock angefangen zu nähen (eigentlich sollte ich ja meine alten Projekte beenden aber soweit ich das bestimmen kann zählt für mich aller Fortschritt! Ob mit neuen oder alten Sachen - alles ermuntert mich) - und den hab ich auch fertig genäht! Schön ist er auch geworden, nur ist er zu weit an der Taille! Er rutscht mir unter den Bauch. Ach herrje. Da will ich nochmal dran: es gibt zwischen den vorderen drei Panelen die zwei Saumstellen an denen ich gut diese 3 cm abnähen kann - das sollte kein grosses Ding sein. Solange ich das nicht aufschiebe!
Aber dafür ist der Stoff zu schön, und der Rock ist recht erfolgsversprechend - und das ist es was mich anspornt: wenn ich sehen kann dass bei meinen Bemühungen auch was raus kommt!
Also, was hab ich gelernt?
Wenn eine Sache schwierig wird und ich nicht so recht sehe wie das lösen kann, dann bleibt das oft liegen. Auch wenn ich fürchte dass es recht lange dauern wird, dann auch. Die weitere Schwierigkeit bei diesen Sachen ist es dass ich dann vergesse was ich auf die Seite gelegt habe. Ich komm gar nicht mehr drauf was ich rumliegen habe bei dem ein bisschen kucken und überlegen weiterhilft.
Ich komme vor allem nicht drauf dass so was aufgeschobenes vermutlich gar nicht viel braucht um vollendet zu warden, damit fängt das Haken an. Die Sachen zu vergessen macht es dann noch schwieriger.
Warum ich das wohl mache? Ich schiebe da Zeugs in ein schwarzes Loch das immer grösser wird bis ich etwas daraus hervorhole, und hab damit aus dem Kopf draussen was ich da als 'schwierig' sehe. Es könnte gut das Bestreben sein unangenehmes wegzuschieben.
Zu oft ist man aber auch in einer Stimmung in der dann gar nichts geht. Um so besser wenn ich die Zeiten nützen kann in denen es funktioniert!
Ein Formular hab ich ausgefüllt um ein Zeugnis zu ersetzen dass ich nun schon seit Jahren suche, - ich hab sogar herausgefunden dass ich auch relative leicht eine Kopie anfordern kann. Also mache ich jetzt beides. Das fühlt sich so super und befreiend an dass ich das angepackt habe und dass da was dabei herauskommt!
Dann hatte ich von meiner Arztpraxis nun schon den dritten Schriftbogen angefordert um mich online bei denen zu registrieren. Damit werde ich dann auch Termine übers Internet ausmachen können. Das hatte ich ein Jahr vor mir hergeschoben weil es mit den ersten beiden Schreiben nicht geklappt hat das rechtzeitig durchzuziehen. Ich hatte das beide Male zu spät versucht. Einen davon hatte ich auch verschusselt und es dann gar nicht mehr probiert. Gute Sache dass sie das beim Arzt anstandslos gemacht haben, da gibt es genug Leute und fiel nicht wirklich auf. Sonst hätte ich das bis heute nicht gemacht weil es mir zu peinlich gewesen wäre!
Da geht es wieder um dieselbe Sache: wenn sich etwas als zu schwierig anfühlt, als unangenehm. Dann ist es ja auch kein Wunder warum ich sowas nicht so leicht schaffe, nicht wahr?
Aus dem Grund kann ich Druck von mir nehmen - die Lösung des Problems besteht darin mir einzugestehen dass es nunmal um was schwieriges, unangenehmes geht dass ich nunmal nicht so einfach anpacke...
Vielleicht nützt es mir was wenn ich mir den Schwierigkeitsgrad meiner 'zu erledigenden Sachen' überlege und dann so einteile dass ich mir ein oder zwei einfache Sachen mit einer recht unangenehmen Sache vornehme. Die leichteren Sachen können mir dann das Erfolgserlebnis geben dass ich dann für die schwierige Sache brauchen kann. Vielleicht geht es so?
Ist das ein tolles Gefühl!
Ich hab es geschafft zwei selbst gestrickte Spitzenschals zu reparieren: eins hatte nur ein kleines Löchlein wo der Faden gerissen war, das andere was ein komplizierter Schal mit mindestens zwei Mottenlöcher.
Ach was hasse ich doch die Motten! Sollen sie sich in was anderes reinfressen, aber nicht in meine schönen selbstgemachten Sachen! Statt nur so 2-3 Löchern, hab ich doch glatt sechs gefunden! Ich bin sehr froh dass ich grad in dem Schwung drin war. Für den anderen mit dem gerissenen Faden musste ich mir behelfen in dem ich farblich passenden Nähfaden genommen habe: ich hatte alle Wolle aufgebraucht und konnte mir nicht vorstellen da nochmal was aufzumachen und so abzuketten dass ich genug losen Faden gewonnen hätte. Deswegen hat das ja auch so lange gedauert.
Dann hab ich mich an einen schwarzen Pullover gemacht an dem viel weniger noch zu machen war als ich mich erinnern konnte, das war auch so ziemlich ruckzuck getan - das hatte auch wieder an etwas gehakt das ich nicht wirklich lösen konnte: ich hatte vor sieben Jahren einen Fehler gemacht beim Rückenteil stricken und musste das wieder aufrebeln. Die Wolle blieb dann sehr gekringelt und sieht nicht mehr glatt aus neugestrickt. Ich frag mich ob sich das mit waschen wieder legt. Nun ja, das ist etwas das ich nicht lösen kann und muss das einfach so hinnehmen wenn ich den Pulli tragen will. Sei's drum.
Ich hatte einen schwarzen Rock angefangen zu nähen (eigentlich sollte ich ja meine alten Projekte beenden aber soweit ich das bestimmen kann zählt für mich aller Fortschritt! Ob mit neuen oder alten Sachen - alles ermuntert mich) - und den hab ich auch fertig genäht! Schön ist er auch geworden, nur ist er zu weit an der Taille! Er rutscht mir unter den Bauch. Ach herrje. Da will ich nochmal dran: es gibt zwischen den vorderen drei Panelen die zwei Saumstellen an denen ich gut diese 3 cm abnähen kann - das sollte kein grosses Ding sein. Solange ich das nicht aufschiebe!
Aber dafür ist der Stoff zu schön, und der Rock ist recht erfolgsversprechend - und das ist es was mich anspornt: wenn ich sehen kann dass bei meinen Bemühungen auch was raus kommt!
Also, was hab ich gelernt?
Wenn eine Sache schwierig wird und ich nicht so recht sehe wie das lösen kann, dann bleibt das oft liegen. Auch wenn ich fürchte dass es recht lange dauern wird, dann auch. Die weitere Schwierigkeit bei diesen Sachen ist es dass ich dann vergesse was ich auf die Seite gelegt habe. Ich komm gar nicht mehr drauf was ich rumliegen habe bei dem ein bisschen kucken und überlegen weiterhilft.
Ich komme vor allem nicht drauf dass so was aufgeschobenes vermutlich gar nicht viel braucht um vollendet zu warden, damit fängt das Haken an. Die Sachen zu vergessen macht es dann noch schwieriger.
Warum ich das wohl mache? Ich schiebe da Zeugs in ein schwarzes Loch das immer grösser wird bis ich etwas daraus hervorhole, und hab damit aus dem Kopf draussen was ich da als 'schwierig' sehe. Es könnte gut das Bestreben sein unangenehmes wegzuschieben.
Zu oft ist man aber auch in einer Stimmung in der dann gar nichts geht. Um so besser wenn ich die Zeiten nützen kann in denen es funktioniert!
Ein Formular hab ich ausgefüllt um ein Zeugnis zu ersetzen dass ich nun schon seit Jahren suche, - ich hab sogar herausgefunden dass ich auch relative leicht eine Kopie anfordern kann. Also mache ich jetzt beides. Das fühlt sich so super und befreiend an dass ich das angepackt habe und dass da was dabei herauskommt!
Dann hatte ich von meiner Arztpraxis nun schon den dritten Schriftbogen angefordert um mich online bei denen zu registrieren. Damit werde ich dann auch Termine übers Internet ausmachen können. Das hatte ich ein Jahr vor mir hergeschoben weil es mit den ersten beiden Schreiben nicht geklappt hat das rechtzeitig durchzuziehen. Ich hatte das beide Male zu spät versucht. Einen davon hatte ich auch verschusselt und es dann gar nicht mehr probiert. Gute Sache dass sie das beim Arzt anstandslos gemacht haben, da gibt es genug Leute und fiel nicht wirklich auf. Sonst hätte ich das bis heute nicht gemacht weil es mir zu peinlich gewesen wäre!
Da geht es wieder um dieselbe Sache: wenn sich etwas als zu schwierig anfühlt, als unangenehm. Dann ist es ja auch kein Wunder warum ich sowas nicht so leicht schaffe, nicht wahr?
Aus dem Grund kann ich Druck von mir nehmen - die Lösung des Problems besteht darin mir einzugestehen dass es nunmal um was schwieriges, unangenehmes geht dass ich nunmal nicht so einfach anpacke...
Vielleicht nützt es mir was wenn ich mir den Schwierigkeitsgrad meiner 'zu erledigenden Sachen' überlege und dann so einteile dass ich mir ein oder zwei einfache Sachen mit einer recht unangenehmen Sache vornehme. Die leichteren Sachen können mir dann das Erfolgserlebnis geben dass ich dann für die schwierige Sache brauchen kann. Vielleicht geht es so?
Labels:
Absicht,
Angst überwinden,
Einsicht,
Erfolg,
Freude,
Grund,
lernen,
Lösungssuche,
nähen,
Zweck
Monday, 3 November 2014
Ich bin sie los! Hurra!
So was gutes aber auch: ich bin die olle Matratze los bei der ich mich nicht entscheiden konnte was ich mit ihr anfange.
Sie hat ganz schön was gekostet, ich hatte sie nur so neun bis zehn Monate und sie war ja auch wirklich gut für meinen Rücken.
Aber leider musste ich umziehen, in ein möbliertes Zuhause, und habe einfach keinen Platz so ein Mordsdrumm rumstehen zu haben.
Zuerst hatte ich versucht die Matratze auf die andere zu legen, das ging gar nicht. Auf zwei schläft es sich sehr schlecht. Vor allem wenn man schon zu Rückenschmerzen neigt. Gar nicht gut.
An die Wand lehnen ging nicht: zu wenig Platz. Unters Bett ging aus demselben Grund nicht: die Matratze war zu hoch und das Bette nicht hoch genug. Und auf Stelzen stellen ist denke ich auch nicht das Gelbe vom Ei. Andere Räume gingen aus allen möglichen Gründen auch nicht, - da wäre sie nur feucht geworden und ich hätte sie weiss der Teufel wann dann doch loswerden müssen.
Zuletzt hatte ich sie dann an den Wandschrank lehnen gehabt - und ich wollte sie immernoch nicht wirklich weitergeben. Das hab ich dann aber doch gemacht.
Hab es auf die hiesige Webseite gestellt über die Leute Sachen kostenlos weitergeben die sie nicht mehr behalten wollen oder können.
Die vier ersten Interessenten konnten oder wollten sie dann doch nicht. Zu schwer für einen zum wegtragen, und ein grosses Auto brauchten sie auch. Also hab ich's zwei Tage später nochmal reingestellt und hatte wieder vier Interessenten.
Und die erste von denen hat auch so richtig Nägel mit Köpfen gemacht! Sie hat nicht lange gefackelt, hat denselben Abend ausgemacht, sich jemand zweiten geschnappt und ist dann mit einem dieser Autos vor der Tür gestanden die nach hinten gerade weitergehen: da ging die Matratze dann auch wirklich wunderbar rein!
Schwupps war sie drin, und ich war sie los! Das ging so schnell dass ich gar nicht wusste wie mir geschah.
Die Dame hat mir dann sogar nochmal getextet um sich widerholt zu bedanken: meine Matratze hätte wirklich ein gutes neues Zuhause gefunden. Ah! Da freut man sich.
~ ~ ~
Und das allerwunderbarste ist was das für eine Erleichterung ist ein Hindernis im Raum los zu sein: ich muss nicht mehr drum rum steigen, da ist jetzt Platz zum durchlaufen, ich fühle mich als ob ich wieder atmen kann und das war mir gar nicht aufgefallen davor.
Wer weiss was zu dem Zeitpunkt ist zu dem ich sie wieder gebrauchen könnte: da brauch ich dann vielleicht eine grössere! Das wär recht gut. Und man kann ja nie wissen.
Das nächste wird jetzt sein meine ganzen Nähutensilien besser zu verstauen. Ich kam an die Kommode nicht dran in die alles reinsoll - das mach ich als nächstes. Ich hab auch einige weisse Kartons von Ikea besorgt in die alles mögliche reinkann: zusammen gefaltete Sommerkleidung, Stoffe, Wolle, Krimskrams, Dokumente, sogar Bücher, Zeitschriften, Briefe und sonstiges - einiges was ich auch noch durchschauen will. Aber so viel einfacher es aus einem Karton holen zu können statt irgendwo in einer Tüte versenkt zu haben die sonst wo rumgurkt in der Gegend.
Wenn ich jetzt nur schon mein Schnittpapier wieder finden könnte, dann wäre ich sehr glücklich. Nach dem suche ich schon eine Weile. Ich kann es nicht mehr abwarten bis ich an meine gut organisierten Nähsachen ohne grosses Suchen kann! Da mach ich auch ganz viel im Moment: ich räume immer wieder was um und einiges endet in einem besseren Platz als davor. Noch nicht alles aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut.
So schön praktisch wird das werden! Ach freu ich mich da drauf!
Wednesday, 22 October 2014
Weniger!
Ich habe eine aufregende Entdeckung gemacht: wenn man recht wenig Klamotten hat dann schätzt man sie um so mehr!
Ich trage auch die Kleidungstücke die nach meinem Ausmisten übriggeblieben sind mehr, und was das allerbeste ist: ich finde sie so sehr viel leichter wieder!
Wie befreiend, erleichternd und wohltuend sich das anfühlt! Ich bin ja so froh dass ich das jetzt rausfinde und nicht erst in zig Jahren! Okay, hätte ich auch schon früher haben können, aber ich hab nun mal nicht und warum vergossener Milch hinterher heulen? Das bringt’s nicht.
Jetzt ist besser!
Das ermuntert mich sehr danach auch andere Bereiche meines Wohnens und Lebens in Betracht zu ziehen und überlegen zu können: was davon kann weg damit ich mich leichter und unbeschwerter fühle? Damit ich so richtig aufatmen kann?
Das sind ganz andere Überlegungen als die wie ich es schaffen kann mich von meinen langgehegten lieben Sachen zu trennen. Deren Anzahl war zwar eine Bürde und das hab ich auch voll eingesehen, aber ich wusste nicht wie gut es tut wenn man das Übermass los wird.
Es ist wirklich herrlich, ich kann es nur empfehlen! Ein Riesen Lob aufs Loswerden!!
Hip, hip, hurra und all das.
Zwei der Bereiche die unwahrscheinlich lichter werden müssen sind meine Vorräte an Stoffen und Wolle. Das üble daran ist dass ich nicht finden kann wonach ich suche wenn ich ein neues Projekt anfangen will. Ich muss mich dann mit etwas begnügen das mir nicht wirklich vorschwebte. Das fühlt sich nicht so doll an.
Andererseits habe ich auch einige Stoffe und Garne bei denen ich ganz genau weiss was ich daraus machen will. Ich hab bestimmte Projekte im Kopf und vor dem inneren Auge – der Trick ist nur zu denen auch zu kommen.
Das ist mir leider schon seit einer Weile klar: ich kann nur eine bestimmte Anzahl an Klamotten und Sachen pro Jahr nähen oder stricken und ich hab genug Vorrat für einiges mehr als 30 Jahre. Ich werde es nie aufbrauchen.
Ich hab schon so ein paar Stoffe und Garne auf einmal mit zu Näh- und Stricktreffen genommen und versucht weiterzugeben. Zum Teil konnte ich auch, manchmal musste ich einiges wieder mit nachhause nehmen. Ich hab mich mit dem ganzen Zeug total vertan als ich es gekauft hatte – das war eine Freude! Nur inzwischen sitze ich auf dem Zeug und weiss nicht was damit tun.
Die letztendliche Lösung ist die Materialien die ich gar nicht mehr brauchen kann und auch nicht loswerden kann, dann halt an charity shops weiterzugeben. Oder die Stoffe dann halt in den Kleidercontainer am Supermarkt zu schmeissen. Aber das tut mir schon sehr leid um die schönen Sachen.
Die ollen Teile hab ich ja schon vor langem auf die Weise entsorgt, es sind die schöneren Sachen die übrig geblieben sind. Quilten ist eine gute Methode viel Stoff auf einmal aufzubrauchen: um die Patchworkteile für Quilts zu machen, da geht schon einiges an Stoff und vor allem auch kleinere Stücke von vielen Stoffen dabei drauf. Ich sollte, und will ja auch!, mich auf Projekte einstellen die kleiner sind: nicht nur die grossen Quilts die ein ganzes Bette bedecken, sondern Taschen und Stoffbeutel, Kosmetiktaschen, Platz Sets, Tischläufer, was zum Aufhängen, Kissenbezüge... Da gibt es einiges. Sogar so Sachen wie Beutel für Wäscheklammern oder Etuis für Scheren oder sonst was! Sogar Hausschuhe oder Krawatten – naja, an so was mach ich mich eher nicht, lieber Taschen!
Mal sehen wie das läuft.
Der nächste Schritt wird es sein mein Zimmer so einzuräumen dass ich sehr leichten Zugang zu meinen ganzen Näh- und Stricksachen habe. Ich bin erst vor kurzem umgezogen und noch nicht so eingerichtet dass ich auch tatsächlich das finde was ich brauche. Da passiert es dann dass ich was anfange und nicht weiterkomme weil ich den Markierstift nicht finden kann, oder finde es ungemein schwieriger ohne einen Auftrenner zu leben.
Sobald die Handwerker da waren und das Fenster gerichtet haben: ab da will ich mich wieder drauf stürzen.
Wünscht mir Glück! Und natürlich auch gutes Vorankommen – was ich auch allen wünschen möchte die diesen Blogpost lesen sollten. Was liegt bei dir so an, was willst du verringern oder bewältigen? Irgendwelche schöne Pläne um etwas zu machen?
Ich trage auch die Kleidungstücke die nach meinem Ausmisten übriggeblieben sind mehr, und was das allerbeste ist: ich finde sie so sehr viel leichter wieder!
Wie befreiend, erleichternd und wohltuend sich das anfühlt! Ich bin ja so froh dass ich das jetzt rausfinde und nicht erst in zig Jahren! Okay, hätte ich auch schon früher haben können, aber ich hab nun mal nicht und warum vergossener Milch hinterher heulen? Das bringt’s nicht.
Jetzt ist besser!
Das ermuntert mich sehr danach auch andere Bereiche meines Wohnens und Lebens in Betracht zu ziehen und überlegen zu können: was davon kann weg damit ich mich leichter und unbeschwerter fühle? Damit ich so richtig aufatmen kann?
Das sind ganz andere Überlegungen als die wie ich es schaffen kann mich von meinen langgehegten lieben Sachen zu trennen. Deren Anzahl war zwar eine Bürde und das hab ich auch voll eingesehen, aber ich wusste nicht wie gut es tut wenn man das Übermass los wird.
Es ist wirklich herrlich, ich kann es nur empfehlen! Ein Riesen Lob aufs Loswerden!!
Hip, hip, hurra und all das.
Zwei der Bereiche die unwahrscheinlich lichter werden müssen sind meine Vorräte an Stoffen und Wolle. Das üble daran ist dass ich nicht finden kann wonach ich suche wenn ich ein neues Projekt anfangen will. Ich muss mich dann mit etwas begnügen das mir nicht wirklich vorschwebte. Das fühlt sich nicht so doll an.
Andererseits habe ich auch einige Stoffe und Garne bei denen ich ganz genau weiss was ich daraus machen will. Ich hab bestimmte Projekte im Kopf und vor dem inneren Auge – der Trick ist nur zu denen auch zu kommen.
Das ist mir leider schon seit einer Weile klar: ich kann nur eine bestimmte Anzahl an Klamotten und Sachen pro Jahr nähen oder stricken und ich hab genug Vorrat für einiges mehr als 30 Jahre. Ich werde es nie aufbrauchen.
Ich hab schon so ein paar Stoffe und Garne auf einmal mit zu Näh- und Stricktreffen genommen und versucht weiterzugeben. Zum Teil konnte ich auch, manchmal musste ich einiges wieder mit nachhause nehmen. Ich hab mich mit dem ganzen Zeug total vertan als ich es gekauft hatte – das war eine Freude! Nur inzwischen sitze ich auf dem Zeug und weiss nicht was damit tun.
Die letztendliche Lösung ist die Materialien die ich gar nicht mehr brauchen kann und auch nicht loswerden kann, dann halt an charity shops weiterzugeben. Oder die Stoffe dann halt in den Kleidercontainer am Supermarkt zu schmeissen. Aber das tut mir schon sehr leid um die schönen Sachen.
Die ollen Teile hab ich ja schon vor langem auf die Weise entsorgt, es sind die schöneren Sachen die übrig geblieben sind. Quilten ist eine gute Methode viel Stoff auf einmal aufzubrauchen: um die Patchworkteile für Quilts zu machen, da geht schon einiges an Stoff und vor allem auch kleinere Stücke von vielen Stoffen dabei drauf. Ich sollte, und will ja auch!, mich auf Projekte einstellen die kleiner sind: nicht nur die grossen Quilts die ein ganzes Bette bedecken, sondern Taschen und Stoffbeutel, Kosmetiktaschen, Platz Sets, Tischläufer, was zum Aufhängen, Kissenbezüge... Da gibt es einiges. Sogar so Sachen wie Beutel für Wäscheklammern oder Etuis für Scheren oder sonst was! Sogar Hausschuhe oder Krawatten – naja, an so was mach ich mich eher nicht, lieber Taschen!
Mal sehen wie das läuft.
Sobald die Handwerker da waren und das Fenster gerichtet haben: ab da will ich mich wieder drauf stürzen.
Wünscht mir Glück! Und natürlich auch gutes Vorankommen – was ich auch allen wünschen möchte die diesen Blogpost lesen sollten. Was liegt bei dir so an, was willst du verringern oder bewältigen? Irgendwelche schöne Pläne um etwas zu machen?
Labels:
Absicht,
entrümpeln,
Erfolg,
Lösungssuche,
nähen,
planen,
Strategie,
untersuchen,
Zweck
Tuesday, 28 January 2014
Ach, da war noch was!
Dieses Thema hätte noch in den Wochen(glück) Rückblick's Beitrag reingepasst, nur hab ich nicht dran gedacht. Ausserdem hatte ich schon so viel gesagt. Wunderbar dass einem so viele schöne Sachen einfallen wenn man mal drüber nachdenkt!
Hier isses:
Hätte ich doch glatt fast vergessen - dieses Top hab ich diese Woche geschafft fertig zu nähen. Ich bin sehr happy dass ich es fertig habe:
Es ist tatsächlich petrol-farben (wie im dritten Bild) und nicht blau wie in den ersten beiden Bildern. Ich hab nicht schlecht gestaunt als ich vom Photodisplay zum echten Teil hin- und hergeschaut habe.
Macht aber gottseidank nix, Top ist Top. Schön drapierend, da hab ich einen super Stoff erwischt. Meine gute Freundin Tash hat sich auch ein paar Meter davon gekauft (wir waren auf einem Stoff Shopping Trip mit der Nähgruppe) - ich bin schon gespannt was sie draus macht.
Ich hatte eine ganze Ewigkeit gebraucht um von den Stadium wie hier zum fertigen Ergebnis zu kommen. Ich hatte die innere Blende (das weisse ist die aufbügelbare Vliesline) schon ewig draufgepinnt gehabt, nur war ich damit stecken geblieben. Komisch, nicht?
Ich fand dann dass ich den äusseren Rand von der Blende noch mit dem Overlocker versäubern musste (das hat dann länger gedauert, statt nur mit der Nähmaschine, aber total lang war's auch wieder nicht). Den inneren, oberen Rand musste ich noch zurechtschneiden um es passend zur Blende zu machen, - das war auch nicht furchtbar schwierig. Mit diesen beiden Schritten hab ich dann nur noch die Blende an die Saumzugaben innen genäht, und jeweils die Säume vom Top und den Ärmeln nochmal umgenäht.
Hat wirklich alles nicht sehr lange gedauert und war einfach zu machen, aber das hätte man kaum glauben können bei der Rauszögerei die ich da hingelegt habe.
Ich muss den Kopf über mich selber schütteln: wenn ich mal anfange, dann geht's wunderbar, da leg ich dann einiges an Aufwand, Bemühung, Zeit und Energie rein - und krieg es hin. Aber der Energieaufwand der ins Rauszögern einfliesst! Ach du liebes bisschen. Als ob es eine Herkulesarbeit wäre.
Ich möchte gerne mehr über diesen Punkt herausfinden, mir klarwerden was da los ist: warum fällt es mir so schwer was anzufangen? Mich zu überwinden? Mal nur einen Teil von etwas zu vollbringen anstelle mich total reinzustürzen?
Es ist mir ein Rätsel.
Hier isses:
Hätte ich doch glatt fast vergessen - dieses Top hab ich diese Woche geschafft fertig zu nähen. Ich bin sehr happy dass ich es fertig habe:
Es ist tatsächlich petrol-farben (wie im dritten Bild) und nicht blau wie in den ersten beiden Bildern. Ich hab nicht schlecht gestaunt als ich vom Photodisplay zum echten Teil hin- und hergeschaut habe.
Macht aber gottseidank nix, Top ist Top. Schön drapierend, da hab ich einen super Stoff erwischt. Meine gute Freundin Tash hat sich auch ein paar Meter davon gekauft (wir waren auf einem Stoff Shopping Trip mit der Nähgruppe) - ich bin schon gespannt was sie draus macht.
Ich hatte eine ganze Ewigkeit gebraucht um von den Stadium wie hier zum fertigen Ergebnis zu kommen. Ich hatte die innere Blende (das weisse ist die aufbügelbare Vliesline) schon ewig draufgepinnt gehabt, nur war ich damit stecken geblieben. Komisch, nicht?
Ich fand dann dass ich den äusseren Rand von der Blende noch mit dem Overlocker versäubern musste (das hat dann länger gedauert, statt nur mit der Nähmaschine, aber total lang war's auch wieder nicht). Den inneren, oberen Rand musste ich noch zurechtschneiden um es passend zur Blende zu machen, - das war auch nicht furchtbar schwierig. Mit diesen beiden Schritten hab ich dann nur noch die Blende an die Saumzugaben innen genäht, und jeweils die Säume vom Top und den Ärmeln nochmal umgenäht.
Hat wirklich alles nicht sehr lange gedauert und war einfach zu machen, aber das hätte man kaum glauben können bei der Rauszögerei die ich da hingelegt habe.
Ich muss den Kopf über mich selber schütteln: wenn ich mal anfange, dann geht's wunderbar, da leg ich dann einiges an Aufwand, Bemühung, Zeit und Energie rein - und krieg es hin. Aber der Energieaufwand der ins Rauszögern einfliesst! Ach du liebes bisschen. Als ob es eine Herkulesarbeit wäre.
Ich möchte gerne mehr über diesen Punkt herausfinden, mir klarwerden was da los ist: warum fällt es mir so schwer was anzufangen? Mich zu überwinden? Mal nur einen Teil von etwas zu vollbringen anstelle mich total reinzustürzen?
Es ist mir ein Rätsel.
Subscribe to:
Posts (Atom)





















