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Saturday, 15 May 2021

Neuer Blogname! Hin, her und quirlig

Seit einer Weile ist mir das Wort 'quer' sehr gegen den Strich gegangen. An und für sich ist 'gegen den Strich gehen' eine gute Sache, aber eine mentale Assoziierung mit Querdenkern ist mir ein Graus. 

Also: neuer Name! 

Und quirlig ist auch irgendwie gut. Das gefällt mir sogar mehr und mehr je mehr ich darüber nachdenke. Es schlägt nicht 'bieder' oder 'abgestanden' vor sondern hat mehr zu tun mit stimulieren und in Bewegung sein zu tun. Das finde ich prima!

Die Querdenker wollen sich von anderen abheben, aber statt individuell zu sein normen sie sich. Ich möchte alles Mögliche durchdenken und vor allem aufgeschlossen bleiben - weil man nie auslernt. Das Leben ist hochinteressant und bietet so viele Lernmöglichkeiten dass es wirklich schade ist sich von Neuem abzukapseln weil man an gefasten Meinungen festhalten will. Das ist wie ein Anker der einen in flauem Wasser hält und davon abhält Neues zu sehen.

Der neue Name regt mich auch an wieder schreiben zu wollen. Die Freude am Schreiben habe ich vermisst. Mein grösstes Hindernis sind die Themen: über was möchte ich gerne schreiben?

Ich will aufmerksamer durch das Leben gehen und meine Augen offenhalten. Ich bin sicher ich werde allen möglichen Themen begegnen die in mir den Wunsch wecken was drüber sagen zu wollen. Es ist mir für eine lange Weile nicht eingefallen dass ich auf diesem Blog hier schreiben könnte, aber das lässt sich sehr leicht ändern! 

Ich schalte den Wunsch an in mir, und lasse ihn wirken. Das funktioniert bestimmt. 

Ich hab immer wieder das Bestreben im Internet nach etwas "Interessanten" suchen zu wollen. Es ist verflixt schwierig dieses Bestreben in Suchbegriffe umzuwandeln. Wie definiere ich 'interessant' und was für Themen sind das für mich?

Ich interessiere mich sehr für Zukunftorientiertes: wie die Welt von Morgen sein könnte, was dazu führt, welche interessanten Entwicklungen, Erfindungen und Einsichten zu guten Ergebnissen führen können. Ich bin z.B. an erneuerbarer Energie interessiert, überhaupt auch daran wie Energie gelagert werden kann damit sie jederzeit zu Verfügung gestellt werden kann wie Neuerungen an Batterietechnologie. Hochinteressant.

Das ist nicht das einzige Thema das mich interessiert, nur weiss ich nicht was es sonst noch sein könnte das ich verfolgen will. Also wiederum diesselbe Idee: Augen und Ohren offenhalten! Ich will offen sein alles Mögliche zu entdecken und Ideen bewusst zu werden die ich noch nicht weiter verfolgt habe.

Saturday, 5 January 2019

Gute Gewohnheiten

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Was sind eigentlich gute Gewohnheiten?

Bei schlechten sind wir uns sicherer: das sind Sachen die wir immer wieder machen und die uns total auf den Geist gehen.

Gewohnheiten an sich sind Muster, Verhaltensmuster. Eine Art Routine bei der wir nicht lange überlegen müssen wie wir etwas machen, weil es sich eingefleischt hat.

Menschen mögen es nicht ständig von neuem anfangen zu müssen Erkenntisse zu gewinnen. Stell dir nur vor wir anstrengend es wäre an jedem Verkehrsschild stehen bleiben zu müssen um zu überlegen was es bedeutet. Warst du schon mal in einem fremden Land in dem etwas unter einem Verkehrsschild stand, das du erst lesen musstest und dann übersetzen, bis du es verstanden hast? Mühsam!

Wir versuchen in allem dem wir begegnen Muster zu finden, das passiert so unterschwelig dass es uns gar nicht bewusst ist.

Das passiert auch mit Verhaltensmustern. Wir wollen nicht erst denken müssen um zu Entscheidungen zu kommen wie wir was machen. Wir schätzen Shortcuts. Und die sind unsere Gewohnheiten.

Gewohnheiten ermöglichen es uns schneller zum handeln zu kommen, etwas zu machen ohne lange herumzufackeln.

Es gibt gute Gewohnheiten die uns wirklich helfen und nicht so gute die uns behindern und davon abhalten die Sachen zu machen die uns gut tun und die wir schätzen.

Wenn ich den Tag über daran denke etwas schreiben zu wollen, dann abends nach Hause komme und mich erstmal erschöpft ins Sofa fallen lasse... und prompt den ganzen Abend nicht vom Fernseher los komme. Das würde ich eine schlechte Gewohnheit nennen. Sie hat mich vom Schreiben abgehalten und das war über die lange Zeitspanne, in der mir das viel zu oft passierte, dann sehr entmutigend und sogar deprimierend.

Und das macht schlechte Gewohnheiten aus: wir sind mir ihrem Ergebnis recht unglücklich und wünschen uns das dieses Ding besser laufen würde.

Verzag nicht! Hilfe ist einen Satz weg!

Die wunderbare Sachen mit Gewohnheiten ist dass man sie bewusst formen kann.  Sobald man etwas zweimal wiederholt, da wird es schon zur Gewohnheit. Wenn das nicht eine effektive Methode ist!

Stell dir vor dass du jedesmal auf einem Bein hüpft wenn du in ein Zimmer gehts, und das drei mal. Ich bin ziemlich sicher dass du beim vierten Mal in ein Zimmer laufen dich danach fühlst wieder auf einem Bein zu hüpfen. Ich habe absolut keine Ahnung warum jemand auf einem Bein hüpfen wollte (aus Jux und Gaudi vermutlich), aber du verstehst was ich meine.

Eine Gewohnheit ist ein Mechanismus der einem das Leben erleichtert.  Was möchtest du gerne schneller und einfacher machen können?  Welches Problem möchtest du gerne lösen das durch eine eingefahrene Verhaltensweise ausgelöst wird?

Und wie schaut die Gewohnheit aus die an die Stelle der schlechten Gewohnheit treten kann?

Was möchtest du gerne wie machen?



Monday, 1 May 2017

So richtig schön ausbreiten...

Ich hatte einen Blogbetrag vorbereitet und noch nicht reingestellt, so was.  Hier ist er:


Also dieses Aufgeräumtsein hat doch echt was für sich: da ist doch glatt der Zimmerboden angenehm frei wenn ich mich mal wieder so richtig schön ausbreiten will!

Ich kann den Stoff für mein neuestes Nähprojekt auf dem Boden weit genug auslegen um die Box darauf abmessen zu können.



Ich möchte nämlich gerne, schon seit viiiiieeeelllll zu langer Zeit endlich den Karton auf dem mein Fernseher steht mit einer Stoffhülle versehen.  Ich hab im Moment einen Badestrand'schal' (wie heissen die Dinger denn? Ist das ein Sarong? Man wickelt es um sich rum wenn man einen Badeanzug anhat und am Strand etwas bedeckter sein will? Hm) - und ich hatte dann auch noch ein Stück Quiltstoff so irgendwie komisch drumrum genuschelt. Das hatte weder Hand noch Fuss.

Und ich hab doch so viel Stoff dass das eigentlich kein Problem sein sollte! Ä-hem, ja ja: "eigentlich"!  Das kennen wir doch. Pshaw!

Ich hab genug Platz in meinem jetzigen Zimmer dass ich mir auch einen richtigen TV Stand kaufen könnte, also so ein Schränkchen, aber ich hatte so eins schon mal und musste es bei einem Umzug loswerden und hab auch keine Videos mehr die da reingestellt werden könnten. Oder Sky Box oder sonst was. Es kann also auch gut einfach ein Karton sein.



Und diesen spezifischen Karton muss ich behalten weil er der Behälter für meinen Overlocker ist, die Nähmaschine mit der man schöne Säume macht. Den brauche ich.

Warum also nicht zwei Sachen vereinen so dass mir beides nützt?  Ich hab den Karton wenn der Overlocker mal wieder verstaut werden muss, und ich hab was auf das ich den Fernseher stellen kann ob der Overlocker nu drin ist oder auch nicht.  Ich werde mir einfach nur eine Hülle nähen die man über fünf der Seiten zieht, der Boden kann freibleiben.

Und ich brauche Stoff auf!!!  Ist das nicht absolut fantastisch?

Ich bin total begeistert von all diesen Elementen. Ist das gut.


Mein Kartonüberzug für den TV Stand der in seinem eigentlichen Leben der Karton für einen Overlocker ist.  Die weissen Styroporteile sind noch alle drin - der Überzug ist unten offen.  Ich glaube die ungesäumten Kanten hab ich einfach drunter gestopft.

So eine super Lösung gefällt mir total.

Ich könnte auch gut einen Behälter brauchen in dem ich Wollsachen vor Motten schützen kann, das wird eins meiner nächsten Projekte!

Friday, 10 February 2017

Ich forsche wieder: zurück zu einem alten Hobby

Ich hab so die Angewohnheit durch meine Hobbies und Interessen zu rangieren: mal das für eine Weile, dann wieder ein anderes Hobby, dann zurück zu einem Interesse dass mich for geraumer Zeit gefesselt hat.

Und hurra!

Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.

Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.

Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!


Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.

Was für eine wunderbare Entdeckung: St Mary Walthamstow!
Und dann hab ich auch gleich noch (naja ein paar Tage später) die Taufe der Mary Barrow gefunden! Das war doch glatt, sage und schreibe, auch in Walthamstow!  Sie hatte doch tatsächlich selber eine  Verbindung und nicht nur über ihren verstorbenen Mann.  Das macht wirklich viel Sinn.

Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.

Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.

Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.

Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!

Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/ 
 

Monday, 2 January 2017

Ruhezeit

Es ist wirklich wichtig sich immer wieder die Zeit zu nehmen nichts zu machen. Nichts machen zu müssen. Ruhezeit, Zeit zum entspannen, ausruhen, sich erholen.

Es tut mir so sehr gut mir selber die Erlaubnis zu geben abzuschalten. Nur die Erwartung an mich selber zu setzen das zu machen was mir einfällt, was mich anmacht, was mir gut tut. Und sonst gar nix. So gut!

Ich nehme mir zwei Wochen Ferien, dann Urlaub zuhause über Weihnachten, und dann kann die Jobsuche anfangen. Aber nicht vorher. So will ich das.

Eine Sache mache ich in dieser Zeit die ich nicht machen muss, die mir aber überraschenderweise gut tut: ich will früh aufstehen. Noch nicht um 7 Uhr in der Früh: das war dir Uhrzeit zu der ich aus dem Haus musste als ich gearbeitet hatte, geschweige denn um 6 Uhr: die Uhrzeit zu der ich aufstehen musste. Ich möchte gern um 8 Uhr aufstehen und stelle fest dass ich oft so um 7 Uhr oder früher wach werde. Aber aufstehen brauche ich noch nicht als nehme ich mir die Zeit auch. Eben auch zum ausruhen, entspannen, mir die Zeit nehmen.

Ich will gern um oder auch vor 8 Uhr aufstehen weil ich dann die Stunden mit Tageslicht nützen kann - nähen geht am besten wenn es hell ist und ich sehen kann was ich tue. Bei künstlichem Licht kann man die Farbe von Nähfaden und Stoff nicht aufeinander abstimmen, und ich finde dass es wesentlich mehr Konzentration braucht nach Sonnenuntergang zu nähen.

Im Dezember geht die Sonne um 4 Uhr unter (in Grossbritannien, wo ich lebe) und erst so kurz nach 7 Uhr in der Früh auf. Da ist der Tag nicht sehr lange. Ich will die Stunden mit Tageslicht ausnützen.

Wenn ich dann mal verschlafe dann ist das okay. Das ist mir einmal passiert nachdem ich nachts nicht gut geschlafen habe. Ich gehe inzwischen auch eher früher ins Bett damit ich auch gern in der Früh aufstehe: ausgeschlafen und guter Laune. Na ja, guter Laune dann wenn das Wetter nicht zu verhangen und zu grau ist. Mit ein bisschen Sonne fühlt man sich wie ein anderer Mensch.

Das nähen und stricken tut mir auch total gut: ich kann sehen was ich mit meiner Zeit mache weil ein handfestes, greifbares und hoffentlich brauchbares Ergebnis dabei rauskommt.