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Was sind eigentlich gute Gewohnheiten?
Bei schlechten sind wir uns sicherer: das sind Sachen die wir immer wieder machen und die uns total auf den Geist gehen.
Gewohnheiten an sich sind Muster, Verhaltensmuster. Eine Art Routine bei der wir nicht lange überlegen müssen wie wir etwas machen, weil es sich eingefleischt hat.
Menschen mögen es nicht ständig von neuem anfangen zu müssen Erkenntisse zu gewinnen. Stell dir nur vor wir anstrengend es wäre an jedem Verkehrsschild stehen bleiben zu müssen um zu überlegen was es bedeutet. Warst du schon mal in einem fremden Land in dem etwas unter einem Verkehrsschild stand, das du erst lesen musstest und dann übersetzen, bis du es verstanden hast? Mühsam!
Wir versuchen in allem dem wir begegnen Muster zu finden, das passiert so unterschwelig dass es uns gar nicht bewusst ist.
Das passiert auch mit Verhaltensmustern. Wir wollen nicht erst denken müssen um zu Entscheidungen zu kommen wie wir was machen. Wir schätzen Shortcuts. Und die sind unsere Gewohnheiten.
Gewohnheiten ermöglichen es uns schneller zum handeln zu kommen, etwas zu machen ohne lange herumzufackeln.
Es gibt gute Gewohnheiten die uns wirklich helfen und nicht so gute die uns behindern und davon abhalten die Sachen zu machen die uns gut tun und die wir schätzen.
Wenn ich den Tag über daran denke etwas schreiben zu wollen, dann abends nach Hause komme und mich erstmal erschöpft ins Sofa fallen lasse... und prompt den ganzen Abend nicht vom Fernseher los komme. Das würde ich eine schlechte Gewohnheit nennen. Sie hat mich vom Schreiben abgehalten und das war über die lange Zeitspanne, in der mir das viel zu oft passierte, dann sehr entmutigend und sogar deprimierend.
Und das macht schlechte Gewohnheiten aus: wir sind mir ihrem Ergebnis recht unglücklich und wünschen uns das dieses Ding besser laufen würde.
Verzag nicht! Hilfe ist einen Satz weg!
Die wunderbare Sachen mit Gewohnheiten ist dass man sie bewusst formen kann. Sobald man etwas zweimal wiederholt, da wird es schon zur Gewohnheit. Wenn das nicht eine effektive Methode ist!
Stell dir vor dass du jedesmal auf einem Bein hüpft wenn du in ein Zimmer gehts, und das drei mal. Ich bin ziemlich sicher dass du beim vierten Mal in ein Zimmer laufen dich danach fühlst wieder auf einem Bein zu hüpfen. Ich habe absolut keine Ahnung warum jemand auf einem Bein hüpfen wollte (aus Jux und Gaudi vermutlich), aber du verstehst was ich meine.
Eine Gewohnheit ist ein Mechanismus der einem das Leben erleichtert. Was möchtest du gerne schneller und einfacher machen können? Welches Problem möchtest du gerne lösen das durch eine eingefahrene Verhaltensweise ausgelöst wird?
Und wie schaut die Gewohnheit aus die an die Stelle der schlechten Gewohnheit treten kann?
Was möchtest du gerne wie machen?
Was mir so einfällt. Ein bisschen bewusster leben wäre nett. Aufmerksamer, lebendiger, mehr angeschaltet.
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Saturday, 5 January 2019
Sunday, 9 September 2018
Weiter geht's
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| Schön ausbreiten ist immer gut |
Hier ist noch ein Beitrag den ich vorbereitet hatte, und wohl aufgehoben hatte:
Ich hab weiteren Papierkram gefunden. Ich hatte schon einen Karton voll und nochmal eine Handvoll sortiert, am grossen Esstisch an dem es wunderbar ging, - und mir war doch so als wäre da noch einiges mehr!
Das hat mich recht genervt dass ich das weitere Zeug erstens nicht finden konnte, und dass ich die olle Chose zweitens auch noch an mehreren Orten rumstehen hatte. Dieses Verstreute ist dermassen gemein. Grrrh.
Diese Papiere fanden sich dann in Kartons die ich unter Aufbewahrungsbehälter gestellt hatte. Sie hatten wohl den 'Zweck' (ja ja, als ob!) als Fundament für die anderen Dinger zu fungieren, damit die nicht auf dem Boden standen. Das ist noch mehr total grrrrh!!
Immerhin hab ich sie nun rausgezogen. In dem Karton ist auch noch alles mögliche drin an Papieren für mein Geschichtsforschungsprojekt, also Sachen die ich brauche.
Und ich hab Steuerbelege und Lohnzettel gefunden die ich glatt grade brauche! So weit war ich noch gar nicht nach denen suchen zu wollen. Sehr angenehm sie zu finden bevor es unangenehm wurde. Ich war total hin und weg von dieser wunderbaren Überraschung! Manchmal läuft was wie flüssiger Honig...
Den Ehrgeiz ALLES an Papierkram sortieren zu wollen, den hatte ich denk ich mal noch nie. Das kam mir immer zu ehrgeizig vor, als ob ich es nie schaffen würde.
Und nun habe ich es geschafft!
Ich muss sagen das ist ein wunderbares Gefühl! Ich bin voll begeistert. Es fühlt sich so leicht an, so befreit. Ich kann das in meinen Knochen spüren dass es ein irre gutes Erfolgserlebnis ist. Das möchte ich gerne weiter so machen, vielleicht auch auf anderes anwenden. Mal die ein oder andere Ecke meines Zimmers aufräumen um Harmonie herzustellen. Aber lieber nicht zu ergeizig sein, da ginge der Schuss in die andere Richtung los. Das weiss ich ohne Zweifel.
Ulkigerweise verursacht das 'allen Papierkram sortieren' auch ein anderes Gefühl: irgendwie fühlt sich das auch als Leere an und ich weiss schon dass ich das gar nicht mag. Das kann sehr gut der Grund sein warum ich solche Schwierigkeiten mit Aufräumen habe: es fühlt sich dann etwas ungemütlich an. Tschah, wirklich gute Erklärung, hmph.
Das 'alles sortiert' löst so ein Gefühl aus von: ist da wirklich nix mehr das rumliegt? Hab ich nicht noch wo einen Platz an dem sich Papierzeugs verbirgt? Blöderweise ist das ein Gefühl das ein kleines bisschen beklemmend oder enttäuschend ist: als ob da kein "Schatz" an Papieren mehr ist den man "entdecken" kann.
So ein Blödsinn! Ich hab meinen Papierschatz in Ordnern drin. Ordner die Themen haben, in denen ich sehr gut (und leicht!) meine Schätze wiederfinden kann! Was hab ich da so ein blödes leeres Gefühl wenn es doch gar nicht stimmt. Also echt, ich muss mich an eine neue Denkweise gewöhnen. Dieser olle Mechanismus nützt mir gar nichts, es ist nur nervig in so ein dämliches Verhaltensmuster zu fallen weil ich daran gewöhnt bin. Grrh.
Hier ist das schöne Fach in das ich alle Papiere lege die noch nicht sortiert sind. Es sind nicht nur 'unangenehme' Sachen drin (bei denen ich mich überwinden muss sie zu erledigen), sondern auch schöne. Wie z.B. etwas zur Inspiration, ein Strickmuster, ein Foto, eine Notiz mit Details von einer Freundin... also durchaus Sachen die ich gut gebrauchen kann, und die mir Freude mache wenn ich sie wieder in die Hand nehme.
Ich finde das ist eine gute Mischung.
Sunday, 23 April 2017
Wofür?
Ich bin heute früh auf eine sehr gute Frage gekommen: wofür mache ich das eigentlich? Was bringt es mir und was bekomme ich im Austausch?
Es geht mir wieder ums Aufräumen mit der Anmerkung dass ich es doch tatsächlich in den letzten zwei Monaten geschafft habe ALLE meiner Papiere zu sortieren, einzuscannen und abzulegen. Ich bin sehr stolz auf mich!
Auf diese 'wozu' Frage bin ich über etwas anderes gekommen: das Abnehmen. Nicht relevant aber so lief mein Gedankengang eben.
Ich mache seit 90 Tagen (das sind doch glatt drei Monate, wow!) das Kalorienzählen. Es funktioniert sehr gut*: ich hab nachhaltig drei Kilos abgenommen und mein App sagt mir dass es 4.5 waren. Das passt gut: ein halbes Kilo hin oder her kann die Waage sein, und um ein Kilo oder so schwankt man ja oft, das geht rauf und runter wie ein Yoyo. Aber als Trend hab ich auf jeden Fall drei Kilo abgenommen. Ich bin sehr glücklich darüber.
* Ein paar Tage geht es sehr gut, und dann ist wieder für ein paar Tage der Hund drin. Das ist so ein Auf und Ab! Aber im Moment läuft es okay.
Mir war so ein Mann vor'm inneren Auge der es nicht einsieht Salat zu essen weil es keine "Männersache" sei. Also ein zweidimensionales Symbol und keine wirkliche Person. Manchmal kann man Ideen an solchen Einbildungen ganz gut 'abmessen'. So zu sagen. Abwägen und einstufen.
Ich hatte herumsinniert was ich jemandem raten würde der gar nicht empfangsbereit ist bei dem Gedanken seine Essgewohnheiten langzeitig zu ändern und stocksauer reagiert dass er da auf lange Sicht weniger essen soll (oder Salat!). Ich hab mir diesen Kerl dann so vorgestellt dass er einen Flunsch zieht und kriegerisch wissen will wofür es so was machen sollte. Was kriegt er dabei heraus? Was bringt es ihm?
Und das hat die Idee ausgelöst: was bekommen wir im Austausch dafür dass wir viel Arbeit in etwas stecken, uns viel Mühe geben, Zeit und Energie verwenden. Da muss was dabei herauskommen weil sonst macht man nix mühevolles. Asketen sind wir keine.
Wenn man sagen würde dass das Ergebnis beim Abnehmen das Abnehmen ist, also das 'funktionelle', dann erschliesst sich einem nicht um was es einem dabei geht. Nur schnödes 'Abnehmen' wird einen nie motivieren.
Diese eigentlichen, tiefergehenden Ziele sind vermutlich von Mensch zu Mensch verschieden.
Sicher, ich kann nach dem Abnehmen leichter einem Bus hinter herrennen und ihn noch erwischen aber das wird mich nicht so doll motivieren wie zu wissen, zum Beispiel, dass dann meine selbergenähten Klamotten sicher besser über meine Kurven drapieren als wenn ich so gedrungen aussehe. Es gibt mir mehr Selbstbewusstsein (was ich grad gut gebrauchen kann) und es gibt bestimmt noch andere Vorteile and die ich grad nicht denke.
Und beim Aufräumen eben finde ich Vorteile heraus die mir vorher gar nicht eingefallen sind. Dass kein loses Papier mehr in irgendwelchen Kartons versteckt liegt, dass ich eine bessere Ahnung habe was wo ist, und was ich habe... das ist ein wunderbares Gefühl!
Ich fühle mich so als ob ich endlich das Saumzeug an das Zeugs lege und mit den Zügeln schnalzen kann, während vorher das Wirrwarr und die Unordnung die Zügel an mir angelegt hatte und mit der Peitsche knallte jedesmal wenn ich was brauchte und danach suchen musste.
Es fühlt sich leichter und befreiend an, ich kann jetzt besser atmen.
Und nun muss ich herausfinden 'wofür' ich das mache. Das ist mir noch nicht alles eingefallen.
Ich möchte gerne das unordentlich Aussehen meines Zimmers gegen mehr Harmonie eintauschen. Ich will dass das Bild meines äusseren Bereichs mich nicht so verhuscht aussehen und fühlen lässt sondern mir stattdessen eine Erleichterung bringt.
Mit mehr Ordnung (und Harmonie) um mich herum hab ich mehr gedanklichen Platz und auch physischen Raum in dem ich meine Hobbies leichter und besser ausüben kann - ob das nun nähen, stricken und quilten ist, oder am Computer Blogposts zu tippen oder meine geschichtliche Forschung ausüben. Grade für letztere ist es sehr wichtig zu wissen wo man Dokumente und anderes Ausgedrucktes hat. Sonst macht man es sich recht schwer.
Das was 'herumliegt' liegt da weil ich es doch glatt brauche, nicht ausversehen! So kann ich leicher sehen was ich bald machen will oder muss. Der Brief mit dem Arzttermin der hier immer noch lag hat heute endlich ausgelöst dass ich sah dass der Termin noch gar nicht im Kalender eingetragen war - ich dachte ich hätte schon. Gut dass es erst am Dienstag ist!
Also hab ich bis jetzt drei Sachen entdeckt die ich gegen die Mühe des Aufräumens eintausche: Harmonie, Kontrolle und Übersicht.
Das sind wunderbare Sachen die ein prima Entgelt für meine Arbeit, Mühe und Zeit sind.
Ob es wohl auch eine direkte Auswirkung ist dass ich weiterhin Lust habe einen weiteren kleinen Bereich anzupacken? Mein Auge fiel auf meine Nähschnittkollektion auf denen einiges draufliegt das ich da wirklich nicht dort lagert wollte... Wer weiss was ich als nächstes anpacke und wann ich den Impuls dazu bekomme. Aber ich hab jetzt eine viel bessere Idee warum ich das mache und was es mir nützt.
Ich hab das Gefühl dass das einen grossen Unterschied macht, und mir sehr viel bringt. Ich bin gespannt was mir noch so einfällt das ich vom Aufräumen bekomme!
Hurra!
Es geht mir wieder ums Aufräumen mit der Anmerkung dass ich es doch tatsächlich in den letzten zwei Monaten geschafft habe ALLE meiner Papiere zu sortieren, einzuscannen und abzulegen. Ich bin sehr stolz auf mich!
Auf diese 'wozu' Frage bin ich über etwas anderes gekommen: das Abnehmen. Nicht relevant aber so lief mein Gedankengang eben.
Ich mache seit 90 Tagen (das sind doch glatt drei Monate, wow!) das Kalorienzählen. Es funktioniert sehr gut*: ich hab nachhaltig drei Kilos abgenommen und mein App sagt mir dass es 4.5 waren. Das passt gut: ein halbes Kilo hin oder her kann die Waage sein, und um ein Kilo oder so schwankt man ja oft, das geht rauf und runter wie ein Yoyo. Aber als Trend hab ich auf jeden Fall drei Kilo abgenommen. Ich bin sehr glücklich darüber.
* Ein paar Tage geht es sehr gut, und dann ist wieder für ein paar Tage der Hund drin. Das ist so ein Auf und Ab! Aber im Moment läuft es okay.
Mir war so ein Mann vor'm inneren Auge der es nicht einsieht Salat zu essen weil es keine "Männersache" sei. Also ein zweidimensionales Symbol und keine wirkliche Person. Manchmal kann man Ideen an solchen Einbildungen ganz gut 'abmessen'. So zu sagen. Abwägen und einstufen.
Ich hatte herumsinniert was ich jemandem raten würde der gar nicht empfangsbereit ist bei dem Gedanken seine Essgewohnheiten langzeitig zu ändern und stocksauer reagiert dass er da auf lange Sicht weniger essen soll (oder Salat!). Ich hab mir diesen Kerl dann so vorgestellt dass er einen Flunsch zieht und kriegerisch wissen will wofür es so was machen sollte. Was kriegt er dabei heraus? Was bringt es ihm?
Und das hat die Idee ausgelöst: was bekommen wir im Austausch dafür dass wir viel Arbeit in etwas stecken, uns viel Mühe geben, Zeit und Energie verwenden. Da muss was dabei herauskommen weil sonst macht man nix mühevolles. Asketen sind wir keine.
Wenn man sagen würde dass das Ergebnis beim Abnehmen das Abnehmen ist, also das 'funktionelle', dann erschliesst sich einem nicht um was es einem dabei geht. Nur schnödes 'Abnehmen' wird einen nie motivieren.
Diese eigentlichen, tiefergehenden Ziele sind vermutlich von Mensch zu Mensch verschieden.
Sicher, ich kann nach dem Abnehmen leichter einem Bus hinter herrennen und ihn noch erwischen aber das wird mich nicht so doll motivieren wie zu wissen, zum Beispiel, dass dann meine selbergenähten Klamotten sicher besser über meine Kurven drapieren als wenn ich so gedrungen aussehe. Es gibt mir mehr Selbstbewusstsein (was ich grad gut gebrauchen kann) und es gibt bestimmt noch andere Vorteile and die ich grad nicht denke.
Und beim Aufräumen eben finde ich Vorteile heraus die mir vorher gar nicht eingefallen sind. Dass kein loses Papier mehr in irgendwelchen Kartons versteckt liegt, dass ich eine bessere Ahnung habe was wo ist, und was ich habe... das ist ein wunderbares Gefühl!
Ich fühle mich so als ob ich endlich das Saumzeug an das Zeugs lege und mit den Zügeln schnalzen kann, während vorher das Wirrwarr und die Unordnung die Zügel an mir angelegt hatte und mit der Peitsche knallte jedesmal wenn ich was brauchte und danach suchen musste.
Es fühlt sich leichter und befreiend an, ich kann jetzt besser atmen.
Und nun muss ich herausfinden 'wofür' ich das mache. Das ist mir noch nicht alles eingefallen.
Ich möchte gerne das unordentlich Aussehen meines Zimmers gegen mehr Harmonie eintauschen. Ich will dass das Bild meines äusseren Bereichs mich nicht so verhuscht aussehen und fühlen lässt sondern mir stattdessen eine Erleichterung bringt.
Mit mehr Ordnung (und Harmonie) um mich herum hab ich mehr gedanklichen Platz und auch physischen Raum in dem ich meine Hobbies leichter und besser ausüben kann - ob das nun nähen, stricken und quilten ist, oder am Computer Blogposts zu tippen oder meine geschichtliche Forschung ausüben. Grade für letztere ist es sehr wichtig zu wissen wo man Dokumente und anderes Ausgedrucktes hat. Sonst macht man es sich recht schwer.
Das was 'herumliegt' liegt da weil ich es doch glatt brauche, nicht ausversehen! So kann ich leicher sehen was ich bald machen will oder muss. Der Brief mit dem Arzttermin der hier immer noch lag hat heute endlich ausgelöst dass ich sah dass der Termin noch gar nicht im Kalender eingetragen war - ich dachte ich hätte schon. Gut dass es erst am Dienstag ist!
Also hab ich bis jetzt drei Sachen entdeckt die ich gegen die Mühe des Aufräumens eintausche: Harmonie, Kontrolle und Übersicht.
Das sind wunderbare Sachen die ein prima Entgelt für meine Arbeit, Mühe und Zeit sind.
Ob es wohl auch eine direkte Auswirkung ist dass ich weiterhin Lust habe einen weiteren kleinen Bereich anzupacken? Mein Auge fiel auf meine Nähschnittkollektion auf denen einiges draufliegt das ich da wirklich nicht dort lagert wollte... Wer weiss was ich als nächstes anpacke und wann ich den Impuls dazu bekomme. Aber ich hab jetzt eine viel bessere Idee warum ich das mache und was es mir nützt.
Ich hab das Gefühl dass das einen grossen Unterschied macht, und mir sehr viel bringt. Ich bin gespannt was mir noch so einfällt das ich vom Aufräumen bekomme!
Hurra!
Tuesday, 3 January 2017
Alte Last abwerfen
Heute habe ich einen ganzen Stoss Bedienungsanleitungen gefunden für Geräte die ich gar nicht mehr besitze (also echt, so was!). Ich hab sie ausserdem auch nur gefunden weil sie in einer Plastikhülle waren die kaputt ging als ich sie heute anfasste. Sonst wäre ich noch nicht darauf gekommen was alles in der Hülle war. Ich sah eine Anleitung für eine Nähmaschine die ich noch brauche, ich hatte keine Ahnung mehr was sonst noch drin war.
Diese Anleitungen waren auch recht schwer: es tut ja so gut etwas loszuwerden das man nicht mehr braucht bei dem man auch noch das Gefühl haben kann einiges an Gewicht loszuwerden. Ich spüre dass es Platz schafft und dass ich weniger rumschleppen werden muss beim nächsten Umzug.
Natürlich war ich sehr überrascht dass ich diesen Stoss unnützen Papier nicht schon viel früher losgeworden bin. Das prägt sich mir noch mehr ein weil ich heute auch etwas mehr durch einen Küchenschrank geschaut habe in dem hauptsächlich Lebensmittel sind.
Ich hatte vor zwei Wochen schon einige Gewürze weggeworfen die abgelaufen waren - das hat sich super gut angefült: altes zum Ende des Jahres (also letzten Jahres) loszuwerden. Da will ich weitermachen.
Ich habe ein paar Sachen gefunden die in 2015 und 2014 abgelaufen waren - also weg damit.
Ich denke über beides nach und mir fällt ein: warum schaue ich eigentlich nicht öfter in die Ecken die ich übersehen habe? Mache ich das mit Absicht oder ist es nur alte Gewohnheit die bequem ist?
Und gibt es eine Entsprechung zu meinem inneren Leben? Hmm, könnte ich es eventuell sogar andersrum aufbauen: kann ich meine Bereitschaft meine inneren dunklen Ecken anzuschauen und zu untersuchen vielleicht auf mein Umgehen mit meiner äusseren Umwelt anwenden?
Das wäre eine gute Strategie. Das wär sogar super gut. Ich möchte gern das Gefühl haben Kontrolle über meine Aussenwelt zu erlangen. Mann, wird sich das total genial anfühlen wenn ich weiss wo meine Sachen sind! Wenn ich meine Unterlagen und alles Papierzeug durchgeschaut habe, sortiert und eingescannt oder abgelegt. Oh ja, bitte! Super duper.
Und für den Moment jetzt bin ich auf jeden Fall froh dass ich diese Hülle losgeworden bin: sie ist doch glatt von allein auseinander gefallen! Ich hab weiterhin die fitzelkleinen Teile davon gefunden, sehr nervig. Und die Gewürze, Lebensmittel und Anleitungen bin ich auch los!! Man muss feiern was erfolgreich war. Juhu!
Was kann ich denn noch weiter loswerden? Das macht Spass!
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Monday, 2 January 2017
Ruhezeit
Es ist wirklich wichtig sich immer wieder die Zeit zu nehmen nichts zu machen. Nichts machen zu müssen. Ruhezeit, Zeit zum entspannen, ausruhen, sich erholen.
Es tut mir so sehr gut mir selber die Erlaubnis zu geben abzuschalten. Nur die Erwartung an mich selber zu setzen das zu machen was mir einfällt, was mich anmacht, was mir gut tut. Und sonst gar nix. So gut!
Ich nehme mir zwei Wochen Ferien, dann Urlaub zuhause über Weihnachten, und dann kann die Jobsuche anfangen. Aber nicht vorher. So will ich das.
Eine Sache mache ich in dieser Zeit die ich nicht machen muss, die mir aber überraschenderweise gut tut: ich will früh aufstehen. Noch nicht um 7 Uhr in der Früh: das war dir Uhrzeit zu der ich aus dem Haus musste als ich gearbeitet hatte, geschweige denn um 6 Uhr: die Uhrzeit zu der ich aufstehen musste. Ich möchte gern um 8 Uhr aufstehen und stelle fest dass ich oft so um 7 Uhr oder früher wach werde. Aber aufstehen brauche ich noch nicht als nehme ich mir die Zeit auch. Eben auch zum ausruhen, entspannen, mir die Zeit nehmen.
Ich will gern um oder auch vor 8 Uhr aufstehen weil ich dann die Stunden mit Tageslicht nützen kann - nähen geht am besten wenn es hell ist und ich sehen kann was ich tue. Bei künstlichem Licht kann man die Farbe von Nähfaden und Stoff nicht aufeinander abstimmen, und ich finde dass es wesentlich mehr Konzentration braucht nach Sonnenuntergang zu nähen.
Im Dezember geht die Sonne um 4 Uhr unter (in Grossbritannien, wo ich lebe) und erst so kurz nach 7 Uhr in der Früh auf. Da ist der Tag nicht sehr lange. Ich will die Stunden mit Tageslicht ausnützen.
Wenn ich dann mal verschlafe dann ist das okay. Das ist mir einmal passiert nachdem ich nachts nicht gut geschlafen habe. Ich gehe inzwischen auch eher früher ins Bett damit ich auch gern in der Früh aufstehe: ausgeschlafen und guter Laune. Na ja, guter Laune dann wenn das Wetter nicht zu verhangen und zu grau ist. Mit ein bisschen Sonne fühlt man sich wie ein anderer Mensch.
Das nähen und stricken tut mir auch total gut: ich kann sehen was ich mit meiner Zeit mache weil ein handfestes, greifbares und hoffentlich brauchbares Ergebnis dabei rauskommt.
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Wednesday, 14 December 2016
Mehr Harmonie: es klappt! Es klappt!
Hach, ist das toll: ich mache Winzlingsschrittchen die zu mehr Harmonie in meinem Lebensbereich führen. Ist das schön!
Weil Aufräumen so oft diese Riesenanstrengung ist, verleidet mir das es öfter zu machen. Ich muss dann wenn Besuch kommt, weil ich mich sonst schäme wie es bei mir aussieht.
Das wurde mir neulich wieder sehr bewusst als ein Mitbewohner mein Zimmer mit kritischem Blick betrachtete. Das hat sich gar nicht doll angefühlt, vor allem als ich mir vorgestellt hatte wie ich das selber mit den Augen eines anderen sehen würde (man ist sich selber gegenüber ja am kritischsten). Also nach Harmonie schaut es hier nicht wirklich aus.
Wie geht es sonst - wenn nicht als Kraftakt der Riesenaufräumerei?
Winzlingsschrittchen!
Und nu klappt es viel, viel besser! Mir fällt immer wieder so eine Kleinigkeit auf die nicht dahin gehört wo sie gerade rumpflätzt und sich den Lenz des Lebens macht - sehr oft weiss ich sogar wo das stattt dessen hingehört und viel besser aufgehoben ist. Und wenn ich gar nicht weiss wohin mit dem störenden Teil: dann überlege ich mir wo ich es suchen würde wenn ich es das nächste Mal brauche - dann ist es oft sehr schnell klar wo es hin soll.
Ich kucke mich inzwischen auch immer wieder um um wahrzunehmen was mir sonst entgeht: was eben an kleinen Sachen rumliegt oder welche Ecken und Fleckchen vernachlässigt aussehen (es gibt noch einige davon, den Perfektionismus will ich mir abschminken - also gut so), und dann geh ich hin und trage es dahin weg wo es am Platz ist. Oder räum auch mal ein Fleckchen frei, wische, und verstau meine Besitztümmer wieder. Da kann auch mal was woanders hin. Hurra!
Dieses Übersehen war mir schon lange bewusst, aber wie lösen hatte sich mir nicht eröffnet. Deswegen ist es super prima und wunderbar aufbauend zu sehen dass mir diese Kleinigkeiten im Moment immer wieder auffallen.
Selbst wenn es nur ein Packen Tempos ist, oder ein paar Strickmarkierer - wenn ich es sehe und wahrnehme dann kann ich es an seinen Platz tragen. Und was da zum Teil mitten im Weg rumliegt ohne dass ich es sehe! Eiderdaus, es ist erstaunlich.
Ich hab gerade ein Knäul Wolle unterm Computermonitor 'gefunden' mit dem ich zuletzt gestrickt hatte. Das ist jetzt im selben Beutel mit der anderen Wolle für das selbe Projekt. Als ob man blind wäre?
Es ist das immer wieder anpacken das einen Unterschied macht. Was für eine Erleichterung das zu erleben! Das baut mich total auf. Ich hoffe das hält lange an. Ich will dem Perfektionismus vorbeugen, der ist ein Hindernis und wirkt damit genau in die falsche Richtung: hemmend.
Inzwischen schaut es schon viel besser aus bei mir - und es bleibt auch länger so als früher. Die Ecken und Plätze die noch nicht salonfähig sind und die ich leicht übersehe, an die will ich mich peu a peu machen. Nur ja nicht wieder einen Kraftakt: nach denen ist viel zu lange Sendepause.
Ich hab auch Behälter von denen ich mir erhoffte dass in ihnen das Zeug gut aufgehoben ist, - aber die quellen oft über und haben sich so wie ich sie benütze noch nicht bewährt. Es ist halt auch ein Fleck an den ich näher hinkucken werde wenn er dran kommt: ich lege zu leicht Sachen obendrauf: auf den Tisch, oben auf den Drucker oder sonstwo ohne diesen Ramsch gleich wegräumen zu können: Wäsche, Bettwäsche, Papiere, Broschüren, "Abgestelltes"... ich weiss gar nicht was sich sonst noch so ansammelt.
Das kann ich noch nicht sein lassen, das passiert mir immer wieder. Da mache ich wohl einen Schritt und nicht den weiteren: die Sachen weiterbefördern bis sie am richtigen Platz sind. Mal sehen was da noch so dran ist.
Eine andere Sache die schon geholfen hat; ich hab einen schönen Beutel genäht für ein Paar Wildlederschuhe die ich nicht oft anziehe. Sie sind sehr hoch. Der hübsche Beutel schaut wie schmückende Innenausstattung aus, der kann bleiben. Die Idee will ich auf anderes auch anwenden.
Meine angefangenen Nähprojekte landen oft weiss der Teufel wo: unter dem Nähtisch, am Haken der Tür, neben einer Kommode, auf einer anderen Kommode und auch noch im Kleiderschrank. Ich möchte gerne einen schliessbaren Plastikbehälter (in denen grad meine Stoffe sind) dazu umfunktionieren in einem davon meine Nähprojekte aufzubewahren: an einem Ort (und die hängenden Sachen weiter rechts im Kleiderschrank. Also zwei Orte. Okay). Ich bin total scharf darauf soviel Stoffe wie nur möglich aufzubrauchen und hab das Gefühl dass ich mich von anderen trennen werden muss weil mir der ganze Haufen Stoff über den Kopf wächst. Und ich hab oft nicht genau den Art an Stoff (Dicke, Gewicht, Webart, Elastizität, Farbe, Muster usw) wie ich ihn brauche um ein neues Projet daraus zu nähen. Mist.
Ich hatte in den letzten zwei Wochen 3-4 Sachen genäht, darüber bin ich sehr happy.
PS: diese Schuhe die kleine Schritte symbolisieren sollen die hab ich seit letzter Woche nicht mehr: ich hatte das nagende Gefühl dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmte und dass ich nur noch nicht entschieden hatte sie wegzuwerfen (warum? Häh?). Also bin ich kurz reingeschlüpft: ein Absatz hat sich an der Sohle gebogen hat und dann konnte ich sie kurzerhand in den Abfall befördert. Was für eine Erleichterung!
Das wurde mir neulich wieder sehr bewusst als ein Mitbewohner mein Zimmer mit kritischem Blick betrachtete. Das hat sich gar nicht doll angefühlt, vor allem als ich mir vorgestellt hatte wie ich das selber mit den Augen eines anderen sehen würde (man ist sich selber gegenüber ja am kritischsten). Also nach Harmonie schaut es hier nicht wirklich aus.
Wie geht es sonst - wenn nicht als Kraftakt der Riesenaufräumerei?
Winzlingsschrittchen!
Und nu klappt es viel, viel besser! Mir fällt immer wieder so eine Kleinigkeit auf die nicht dahin gehört wo sie gerade rumpflätzt und sich den Lenz des Lebens macht - sehr oft weiss ich sogar wo das stattt dessen hingehört und viel besser aufgehoben ist. Und wenn ich gar nicht weiss wohin mit dem störenden Teil: dann überlege ich mir wo ich es suchen würde wenn ich es das nächste Mal brauche - dann ist es oft sehr schnell klar wo es hin soll.
Ich kucke mich inzwischen auch immer wieder um um wahrzunehmen was mir sonst entgeht: was eben an kleinen Sachen rumliegt oder welche Ecken und Fleckchen vernachlässigt aussehen (es gibt noch einige davon, den Perfektionismus will ich mir abschminken - also gut so), und dann geh ich hin und trage es dahin weg wo es am Platz ist. Oder räum auch mal ein Fleckchen frei, wische, und verstau meine Besitztümmer wieder. Da kann auch mal was woanders hin. Hurra!
Dieses Übersehen war mir schon lange bewusst, aber wie lösen hatte sich mir nicht eröffnet. Deswegen ist es super prima und wunderbar aufbauend zu sehen dass mir diese Kleinigkeiten im Moment immer wieder auffallen.
Selbst wenn es nur ein Packen Tempos ist, oder ein paar Strickmarkierer - wenn ich es sehe und wahrnehme dann kann ich es an seinen Platz tragen. Und was da zum Teil mitten im Weg rumliegt ohne dass ich es sehe! Eiderdaus, es ist erstaunlich.
Ich hab gerade ein Knäul Wolle unterm Computermonitor 'gefunden' mit dem ich zuletzt gestrickt hatte. Das ist jetzt im selben Beutel mit der anderen Wolle für das selbe Projekt. Als ob man blind wäre?
Es ist das immer wieder anpacken das einen Unterschied macht. Was für eine Erleichterung das zu erleben! Das baut mich total auf. Ich hoffe das hält lange an. Ich will dem Perfektionismus vorbeugen, der ist ein Hindernis und wirkt damit genau in die falsche Richtung: hemmend.
Inzwischen schaut es schon viel besser aus bei mir - und es bleibt auch länger so als früher. Die Ecken und Plätze die noch nicht salonfähig sind und die ich leicht übersehe, an die will ich mich peu a peu machen. Nur ja nicht wieder einen Kraftakt: nach denen ist viel zu lange Sendepause.
Ich hab auch Behälter von denen ich mir erhoffte dass in ihnen das Zeug gut aufgehoben ist, - aber die quellen oft über und haben sich so wie ich sie benütze noch nicht bewährt. Es ist halt auch ein Fleck an den ich näher hinkucken werde wenn er dran kommt: ich lege zu leicht Sachen obendrauf: auf den Tisch, oben auf den Drucker oder sonstwo ohne diesen Ramsch gleich wegräumen zu können: Wäsche, Bettwäsche, Papiere, Broschüren, "Abgestelltes"... ich weiss gar nicht was sich sonst noch so ansammelt.
Das kann ich noch nicht sein lassen, das passiert mir immer wieder. Da mache ich wohl einen Schritt und nicht den weiteren: die Sachen weiterbefördern bis sie am richtigen Platz sind. Mal sehen was da noch so dran ist.
Eine andere Sache die schon geholfen hat; ich hab einen schönen Beutel genäht für ein Paar Wildlederschuhe die ich nicht oft anziehe. Sie sind sehr hoch. Der hübsche Beutel schaut wie schmückende Innenausstattung aus, der kann bleiben. Die Idee will ich auf anderes auch anwenden.
Ich hatte in den letzten zwei Wochen 3-4 Sachen genäht, darüber bin ich sehr happy.
PS: diese Schuhe die kleine Schritte symbolisieren sollen die hab ich seit letzter Woche nicht mehr: ich hatte das nagende Gefühl dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmte und dass ich nur noch nicht entschieden hatte sie wegzuwerfen (warum? Häh?). Also bin ich kurz reingeschlüpft: ein Absatz hat sich an der Sohle gebogen hat und dann konnte ich sie kurzerhand in den Abfall befördert. Was für eine Erleichterung!
Friday, 15 July 2016
Gutes kann auch mal zuviel sein
Ich hatte so ein
nettes Ereignis: ich hab doch glatt eine ganze Box an Gemüse und Obst gewonnen!
In meiner Arbeit hatten wir Wellness Woche – und eine der Herauforderungen war
für die fünf Tage vier Gläser Wasser am Tag zu trinken.
Hab ich auch
glatt gemacht. Ich hab brav meine Zeiten
aufgeschrieben und auch wirklich
all das Wasser getrunken. Gut getan hat’s
mir auch noch. Obwohl ich die ersten zwei Tage nur noch aufs Klo gerannt bin.
Der Trick liegt glaube ich darin dann so wenig heisse Getränke oder Orangensaft
wie möglich zu trinken, dann geht’s mit dem Wasserspiegel im Körper etwas besser.
Ich hatte auch
sogar gehofft dass ich etwas an dem versprochenen Gemüse gewinne. Irgendwer muss es ja werden, nicht wahr? Und ich war dann freudig überrascht eine von
so 6-7 Leuten zu sein die jeweils eine Box gewonnen hatten.
Die Sache war
dann nur: wie das Ding nachhause bekommen, grad weil ich an dem Abend wegging
(im Restaurant wollte ich nicht einen Riesenkarton an Gemüse
bringen, wie hätte das denn ausgesehen aber am meisten ging’s mir ums
rumschleppen), und dann war auch schon Wochenende. Ich hab sogar noch was von
den schönen Gaben in den Kühlschrank in der Firma gestopft.
Dann ab Montag
habe ich die Sachen über zwei Tage hinweg heim transportiert. Soviel ich halt
tragen konnte. Und hab’s dann auch gottseidank alles in den Kühlschrank
zuhause, wenn auch nicht alles ins Gemüsefach gepasst hatte. Der Riesenstrauch Karotten kam so in den
Schrank.
Tschjah... und da
lag das Zeug dann. Mit dem Kohl hatte
ich sogar eine Idee: ich könnte in kleinschnippeln, in ein bisschen Wasser garen
und dann noch Bröckchen an Schafskäse mitreinschmeissen.
Nur hab ich das
vielleicht bald gemacht? Nein, natürlich
nicht.
Und das hat mich
total bestürzt, traurig gemacht, niedergeschmettert und geradezu deprimiert. Warum
mach ich sowas? Ich hab das Zeug zuhause und dann warte ich nur drauf bis es
vergammelt damit ich es endlich
wieder wegschmeissen kann ohne was damit gemacht zu haben? Das ist doch
kriminell oder! Furchtbar.
Das ist mir sogar
peinlich. Also alles ziemlich negative Gefühle. Und dabei möchte ich doch so
gerne Gemüse essen! Das Obst das mit dabei war (Äpfel und eine schöne Mango)
hab ich auch gleich gemampft, und gut geschmeckt hat’s! Aber das Gemüse...
Ich weiss schon
dass ich totales Widerstreben gegen die ganze Arbeit habe die damit verbunden
ist: die Sachen müssen erst geputzt werden, und geschält, dann irgendwie klein
gemacht werden: hacken oder reiben oder weiss der Teufel was. Frag mich nicht. Ich
hab da nicht die Idee.
Und noch
niederschmetternder ist das Wissen dass man sich mit sowas abplagt wie nochmal
was, es dann in Null Komma Nix an Zeit weg isst (wenn es überhaupt essbar ist)
und dann muss man hoffen dass es auch nach irgendwas schmeckt. Ich hatte mir neulich eine Süsskartoffel
gekocht, die esse ich gerne – aber ich habe nichts gefunden das ich damit hätte
kombinieren können. Ich hatte ich kein anderes Gemüse da. Der Schafskäse den ich versucht habe, der
war’s nicht. Das hat etwas eklig geschmeckt. Andere Marinaden und sonst was waren
noch schlimmer. Dann hab ich halt den Rest so runtergewürgt, leider war der
dann schon kalt weil ich solange rumprobiert hatte eine gute Kombination mit
irgendwas zu finden. Also einen Erfolg kann man das wirklich nicht nennen.
Den Kohl hab ich
dann grade noch gerettet: die äusseren Blätter waren total hinüber, manche
weiter innen mussten viel vom oberen Rand getrennt werden, aber die
allerinnersten, die waren prima. Die Menge war dann sogar perfekt für mich als Einzelperson. Ich hab das dann auch wirklich klein geschnippselt,
heissgemacht in einem grossen Topf mit etwas Wasser und dann Schafskäse mit
dazu. Leider hatte ich ausnahmsweise mal einen anderen Feta gekauft, der war
nicht so schön krümlig sonderen eher so etwas glitschig und ist dann auch nicht
so schnell im heissen Gemüse geschmolzen. Schade. Ich werd in Zukunft wieder ‘meinen‘
Käse kaufen.
Mit dieser Box an
Gemüse ist mir eines klargeworden: ich fühle mich total überfordert mit so
Gemüse umzugehen. Ich weiss nicht zu was so Sachen passen (eine Aubergine war
auch drin. Ich glaub die mag ich sowieso nicht, aber ich hätte sie halt meinen
Hausgenossen anbieten sollen), noch hab ich die leistete Ahnung wie man sie dann zubereitet.
Zum Rezeptesuchen
und kopieren oder runterladen hab ich’s auch nicht gebracht. Dazu hätte ich
mich zu schlapp gefühlt wenn ich dran gedacht hätte. Hab ich aber nicht mal.
Das war einfach alles zuviel. Ich konnte damit nicht umgehen. Und bei dem
Gedanken kommen mir sogar fast die Tränen (also, so was blödes aber auch) weil
ich mich dabei recht schlecht fühle. Vollkommen gutes Gemüse wegzuschmeissen
nur weil man sich dem ganzen nicht gewachsen fühlt, das ist doch furchtbar,
oder?
Was ich gelernt
habe ist dass ich mich nicht drauf verlassen kann dass ich dann schon Lust
bekomme mich aus meiner Gewohnheitsmulde rauszuwuchten und mich in die ungewohnt/angsteinflössenden
Bereiche zu wagen. Das haut nicht hin.
Zuviel Gemüse das auch nicht zusammenpasst, das macht mir zuviel
Kopfschmerzen. Das nächste Mal wenn es
ans Gemüse zubereiten geht, da recherchiere ich zuerst mit einer Idee nach was
mir zumute ist (also keine Aubergine), schaue was ich mir zutraue – und dann gehe ich einkaufen. Gezielt, mit Plan. Das klingt doch machbar, oder?
Und wenn sich das
ganze dann etwas besser anfühlt, dann krieg ich vielleicht auch mehr Lust drauf
Gemüse zu kochen, und vielleicht schmeckt’s ja sogar auch noch?
Leicht
zuzubereitende Gemüse“rezepte“ sind sehr willkommen. Sie müssen aber wirklich
sehr leicht zu machen sein. Mit wenig Zutaten und nicht zuviel Zeit die es
braucht. Und dann halt was das man auch ohne anderes dazu essen kann, weil noch mehr Zeug zubereiten müssen,
das geht bei mir gar nicht. Das ist nicht drin. Ich kann die schönsten, komplizierten Strickmuster nachstricken, oder auch selber zusammenstellen, aber das Kochen ist total nicht meine Stärke. Ich hab mehr vergessen als ich jemals wusste.
PS Ich hab Rezepte in Anführungszeichen gepackt weil ich fürs Zubereiten auch den persönlichen Touch brauche: wenn’s schon die Rezeptesprache ist, da schalte ich ab, das fühlt sich alles zu kompliziert an.
Wenigstens hat
mein Kohl mit Feta geschmeckt, das war eine wirklich nette Überraschung. Da hab
ich sogar mal was hingebracht. Hurra!
Wednesday, 8 June 2016
Und noch ein paar Gedanken übers selbe Thema...
Fortgesetzt:
Bei anderen Stoffen hab ich keine Idee was damit tun - nur sind die übrig gebliebenen so schön dass ich es nicht über mich bringe sie zu entsorgen - wenn ich es täte: ich weiss genau dass ich mir das gleiche nochmal kaufen würde. Was dann Grund ist es doch zu behalten. Das ist das Dilemma: ich möchte gerne schöne Sachen haben, aber ich will nicht dass mir die Menge an Sachen dann über den Kopf wächst und mich dieser Übermass emotionell erstickt.
Ich will gerne die Sachen die ich bewusst behalten habe dann mehr schätzen - aus genau dem Grund dass ich das mit dem behalten auch wirklich bewusst gemacht habe.
Und dass ich weiss wo ich sie habe. Ich könnte die allerschönsten Sachen der Welt haben - wenn ich nicht weiss wo sie sind, dann nützen sie mir absolut nix!
Ein bisschen strategisches Zusammenlegen wäre auch gar nicht übel: wenn ich alle Futterstoffe in eine geschlossene Plastikwanne (die Dinger mit gut schliessendem Deckel) lege, dann finde ich die auch leichter wieder. Dazu fällt mir ein dass ich so an die 3-4 Futterstoffe angebraucht habe, aber ich hab noch übrig gebliebene Stücke mit denen ich nicht tierisch viel anfangen kann. Aber ich brauche doch mal ein kleines Stück für Sachen wie Futter für einen Hut. Und vielleicht fällt mir auch noch eine Methode ein mehere Futterstoffe in einem Projekt zu verbrauchen?)
Das Problem bleibt das gleiche: schöne Sachen sind schön, mehr schöne Sachen sind noch schöner, aber zu viele Sachen sind zuviel und dann ich leide daran dass es mir über Kopf wuchs. Und es ist total egal wie Sachen aussehen oder sind wenn ihre Menge nicht mehr aushaltbar ist.
Dann gibt's noch das Problem dass ich immer wieder durch meine Stoffe gekuckt habe um versuchen etwas wegzugeben und los zu werden, und bin auf nichts gestossen dass mir nicht mehr gefällt oder das nicht mehr brauchbar ist. Aus diesem Grund ist es dann sehr deprimierend wenn ich nach einem Stoff suche den ich aufbrauchen will und mir nichts so recht passt. Das sollen doch alles Materialien sein die schön sind! So schön dass ich mich nicht von ihnen trennen kann!
Mach ich zu hohe Ansprüche von dem was ich behalten habe? Denke ich das müssen Stoffe sein die dann total doll sind? Und sie sind's doch nicht? Oder liegt es einfach daran dass ein Projekt alle möglichen Eigenschaften verlangt in einem Stoff den halt nun mal nicht sehr viele Stoffe erfüllen können?
Z.B. ein fester Stoff für einen Rock: er muss dick und fest genug sein um nicht zu schlabbern, jedenfalls für einen gerade geschnittenen Rock. Knitterfest sollte er dann auch noch sein, und eine Farbe die ich auch für einen Rock mag...
Und damit häufen sich die Eigenschaften durch die recht viele Stoffe ausscheiden.
Was mir mit Blusen und anderem oft als Problem begegnet ist: ich hab oft nicht genug Stoff (und müsste mich dann für eine Kurzarmbluse oder sogar ärmellose entscheiden), und zum anderen Teil hab ich Stoffe die ideal für eine Bluse wären die ich machen will aber die Menge die ich habe ist für ein Kleid geeignet! Was fang ich mit dem Rest an? Eine zweite Bluse im selben Stoff will ich nicht und ich hab doch auch die Länge gekauft um ein Kleid draus zu machen!
Ach herrje.
Also, das hab ich noch nicht gelöst. Ich weiss aber auch dass meine Stoffe nocht nicht gut genug katalogisiert habe. Ich weiss nicht gut genug was ich habe, und wieviel davon.
Ach herrje.
Friday, 31 October 2014
Ziel strebig?
Ich musste gerade so nachdenken, über das Leben, Erfahrungen, was ich vorhabe, was ich erreichen will, was ich überhaupt will - und dabei ist mir das Wort 'Ziel' eingefallen. Und dass es mir überhaupt nicht gefällt.
Es klingt nach etwas dem man hinterherrennen muss, oder sich tierisch reinhängen um auf diese Zielpfosten zu zu rennen - um sie dann irgendwann zu erreichen. Zu versuchen zu erreichen.
Bei allem was ich mit Zielen verbinde geht es um unerreichtes, nicht geschafftes. Es ignoriert den Werdegang, den Prozess etwas zu lernen: zu leben und zu erleben. Voll im Leben zu stehen, zu geniessen, richtig durch zu atmen!
Es scheint mir so dass der Fokus auf ein Ziel unterwertet was man unterwegs lernt, wie man daran geht ein Ziel zu erreichen. Es scheint mir alleine darum zu gehen dieses Ziel auch zu erreichen. Und sich sehr abzumühen dabei.
Und was dann?
Man könnte neue Ziele setzen, ja okay, oder eins das man nie erreichen kann - wie deprimierend wäre das?
Ich schiele schon genug auf Sachen die in der Zukunft liegen: der Zeitpunkt von dem ab die Tage wieder länger werden, den Tag an dem die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden, die Frühlingstage in denen es wieder wärmer wird...
Ich will nicht auch noch mir irgendwelche blöden Ziele vornehmen und dann unter dem Gefühl leiden dass ich die sowieso nicht schaffe.
Stattdessen will ich lieber Absichten formen, Ideen und Überlegungen mit deren Hilfe ich im Hier und Jetzt lebe - Erfahrungen mache, dazu lerne, mein Leben leben in dem ich was erlebe.
Es klingt nach etwas dem man hinterherrennen muss, oder sich tierisch reinhängen um auf diese Zielpfosten zu zu rennen - um sie dann irgendwann zu erreichen. Zu versuchen zu erreichen.
Bei allem was ich mit Zielen verbinde geht es um unerreichtes, nicht geschafftes. Es ignoriert den Werdegang, den Prozess etwas zu lernen: zu leben und zu erleben. Voll im Leben zu stehen, zu geniessen, richtig durch zu atmen!
Es scheint mir so dass der Fokus auf ein Ziel unterwertet was man unterwegs lernt, wie man daran geht ein Ziel zu erreichen. Es scheint mir alleine darum zu gehen dieses Ziel auch zu erreichen. Und sich sehr abzumühen dabei.
Und was dann?
Man könnte neue Ziele setzen, ja okay, oder eins das man nie erreichen kann - wie deprimierend wäre das?
Ich schiele schon genug auf Sachen die in der Zukunft liegen: der Zeitpunkt von dem ab die Tage wieder länger werden, den Tag an dem die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden, die Frühlingstage in denen es wieder wärmer wird...
Ich will nicht auch noch mir irgendwelche blöden Ziele vornehmen und dann unter dem Gefühl leiden dass ich die sowieso nicht schaffe.
Stattdessen will ich lieber Absichten formen, Ideen und Überlegungen mit deren Hilfe ich im Hier und Jetzt lebe - Erfahrungen mache, dazu lerne, mein Leben leben in dem ich was erlebe.
Nix von wegen Ziele stecken, auf 'morgen' schielen. Ich will lieber bewusster leben, jetzt und hier, und mich daran freuen.
Labels:
Absicht,
ansprechend,
entdecken,
lernen,
neue Erfahrung,
planen,
Sinn,
Spass
Thursday, 3 July 2014
Erste Erfahrungen
Das ist schon so
ein Ding. Ich wollte schon seit Jahren
(also wirklich absolut total: JAAAAAHRE!) mal eine Maniküre machen lassen. So als Geschenk an mich selber zum Geburtstag
vielleicht, oder mal wenn mir danach ist mich verwöhnen zu lassen. Kommt ja immer wieder mal vor dass man solche
Tage erlebt wenn man wirklich TOTAL was damit anfangen kann sich was gutes zu
tun. Und wie, nicht? Und Maniküre ist eins dieser doll ‘erwachsen
sein‘ Sachen die man nicht macht wenn man noch zu jung ist. Also gibt’s irgendwann die erste Erfahrung.
Das Ergebnis schaut gut aus, ich bin froh dass ich eine Maniküre hatte und jetzt weiss um was es geht und wie das für mich ist – und ich weiss auch was ich nicht nochmal will.
Z.B. Autofahren
(selber meine ich), oder erster Job.
Erste Beziehung, erster Umzug.
Erste eigene Wohnung... and was sonst noch so alles. Einiges davon ist recht aufregend, anderes
mehr mundän. Manches macht einem auch so
richtig Angst: wie z.B. das erste Mal in eine fremde Stadt ziehen und wissen
dass man sich damit auf ein dort Fuss fassen einlässt. Und alles sonstig neues drum herum.
Manches Mal
lassen einen Ängste dazu verleiten etwas nicht zu machen. Wie eine Maniküre. Oder auch in meinem Fall: mal nach Brighton
fahren und mich dort umkucken.
Eine Maniküre ist
ja wirklich nichts weltbewegendes. Sich
mal in Brighton aufhalten auch nicht, aber trotzdem. Dass ich mich davon habe abhalten lassen etwas
zu machen das ich schon lange machen wollte, nur weil ich Schiss hatte? Das ist doch zu dämlich.
Das mit Brighton
ist eine Geschichte für ein anderes Mal (das dauert mir jetzt zu lange, ich
würde zu lange ausholen) - aber das mit der Maniküre will ich erzählen.
Ich war mir
bewusst dass ich mich nicht gerne in eine Situation begebe in der alle um mich
herum bestimmtes Wissen und damit auch bestimmte und spezifische Erwartungen
haben (wie es in einem Beauty Laden hätte sein können): Fingernägel, und deren Pflege, - die ich nicht
habe und um die ich mich auch zum grossen Teil nicht schere.
Aber mich
behaupten wäre nicht ganz einfach gewesen wenn da wer mit gerümpfter Nase meine
Nägel begutachtet hätte. Und sich dann
recht blöd erkundigt hätte was ich denn so mache um sie in Schuss zu
halten. Da hätte ich nichts entgegen zu
setzen gehabt, das wär mir total unter die Haut gegangen. Also brauchte ich auch verflixt viel Anlauf bevor
ich mich einer Maniküre unterzogen habe.
Diese Ängste
lassen einen nicht so leicht los, selbst wenn man sich sehr bewusst ist dass
diese spezifische Stituation die diese Ängste heraufbeschwört vermutlich nicht
eintreten wird. Was wenn doch? Und wenn man schon so ein dummes Gefühlt und
in einer Stimmung ist in dem man sich niht auf ein in sich ruhendes
Gleichgewicht verlassen kann... Dann ist
das ein Warnsignal auf das ich höre. Das
hat sich noch kein einziges Mal als unnutz herausgestellt, im Gegenteil: wenn
mir nicht nach was ist, dann läuft das sehr oft sehr bescheiden ab.
Vorgestern abend
bin ich dann los. Es war Zeit. Meine Nägel brauchten es, ich hatte Zeit und
noch ausschlaggebender: ich wollte auch. Also nix wie los und kucken ob ich wo ohne
Termin bekomme das mir genehm ist.
Das hab ich auch
gefunden. War ein bisschen teurer als
ich wollte, aber ich will mal nicht kleinlich sein. Es war wichtiger über die Hemmschwelle
wegzukommen.
Es war eine
Erfahrung mit gemischtem Erfolg.
Ich hatte
erwartet dass es sich entspannender anfühlt.
Dass man schön und angenehm verwöhnt wird.
Für ein Weilchen
zu sitzen und die Fingernägel in warmem Wasser halten, das war nett. Auch entspanned. Das Angebot von einem Glas Wasser war auch
sehr willkommen, - ich hab sogar auch was davon trinken können: bevor die Behandlung anfing, und auch in
einer Pause. Schön regelmässig aussehen
tun sie auch.
Aber die
Nagelhäutchen lass ich mir nicht nochmal kürzen. Das hat weh getan, schmerzte gestern immer
noch etwas, und es sieht auch nicht so doll aus. Irgendwie nackt und bloss. Das nächste Mal lasse ich mir die Nägel nur
feilen und polieren.
Heute schauen die
Stellen wo die Nagelhäutchen sein sollen etwas trocken und unregelmässig
aus. Das finde ich noch weniger gut als
mir das schon gestern missfallen hat.
Mehrere Male am Tag Hautcreme auftragen zu müssen ist mir zu viel. Zu mühsam und das sollte auch nicht so
sein. An die Dinger lasse ich so schnell
keinen mehr ran.
Ich hätte auch
Nagellack haben können, und die hatten auch schön aufregende Farben. Ein dunkler Lila, ein knalliges Rot, ein
leuchtendes Rosa oder ein sattiges Pink – das hätte mir schon gefallen. Und wenn’s weniger Farbe hätte sein sollen
(mir ist im Moment sehr nach Farbe) dann hätten sie auch grau oder ein gedecktes
Rose anzubieten gehabt. Oder ein Beerenrosarot.
Oder andere dolle Farben wie Navyblau oder Braun. Aber der Lack war mir zu teurer – ich hab mir
einen Scherz daraus gemacht nach einer ‘Anfängersession‘ zu fragen. Also nur Feilen und Polieren, und diese nicht
geschätzte Nagelhäutchenaktion.
Das Ergebnis schaut gut aus, ich bin froh dass ich eine Maniküre hatte und jetzt weiss um was es geht und wie das für mich ist – und ich weiss auch was ich nicht nochmal will.
Auf dem Weg zu dem Laden in dem ich war hatte ich auch
nochmal ein paar andere gesehen und dort nach einer Preisliste gefragt – ich
kann also durchaus eine zweite Maniküre woanders machen lassen.
Oder wer weiss, vielleicht auch andere Sachen? Eine Pediküre wäre mir recht.
Aber etwas anderes weiss ich auch: wenn ich etwas machen will
das wunderschön entspannend ist und nach dem ich mich super duper gut fühle –
dann wird es weiterhin eine Behandlung bei der Osteopathin sein (ich schweb da
raus wie auf Wolken laufend!) oder sonst meine wunderbare Friseuse bei der man
nicht nur leckeren Kaffee bekommt (sie kann sich sogar dran erinnern wie ich
ihn trinke! Da staunt man) sondern sie
macht auch eine wunderbare Skalpmassage beim Haarewaschen. Wenn ich die Lotterie gewinnen würde dann
wäre ich jede Woche mehrere Male beim Friseur nur zum Haarewaschen. Hach.
Ist schon interessant dass ich mir eine Maniküre etwas
anders vorgestellt habe. Aber ich bin ja
so was von froh dass ich es nicht weiter vor mir herschiebe! Manche Sachen muss man einfach machen um zu
wissen was was ist.
Friday, 31 January 2014
Was mir Spass macht
Ich hatte die gute Idee einen Blog für meine Nähgruppe anzufangen. Das macht ja so Spass!
Ich könnte ewig dasitzen und an dem Farbschema rumpopeln. Oder das Layout ändern, andere Schriftarten ausprobieren, schauen was es an zusätzlichen Extrateilen gibt die man benützen kann. Da geh ich voll auf da drin. Hours of fun!
Das ist aber mal ein Blog an dem ich nicht die einzige sein will die was reinstellt. Ich bin ja mal gespannt ob ich wenigstens zwei Leute oder so dazu bewegen kann mitzumachen. Sie sagen einem dass so was eine prima Idee ist und finden das alle ganz toll, aber der Enthusiasmus reicht dann oft nicht soweit dass sie auch etwas beitragen.
Ein Hobby wie nähen bietet sich aber sehr gut dazu an Fotos zu zeigen von den Klamotten die man macht, und zeigen zu können wie es geht bestimmtes hinzukriegen. Oder auch mal zu erzählen welche Nähblogs man gut findet, oder ob man wo anders einen guten Blogpost gefunden hat der ein Tutorial in Bildern anbietet.
So ein Gruppenblog würde wirklich sehr viel daran gewinnen wenn mehrere Leute ihre unterschiedlichen Beitrage beisteuern. Dann hat das ganze auch die unterschiedlichen Stimmen die den Blog lebendiger machen.
Ich bin ja mal gespannt, wie ein Flitzebogen!, ob die Leute mitmachen.
Ich hab auch schon 'Aufgaben' ausgeteilt: ich habe ein paar Mitgliedern gesagt was ich an deren Projekten bewundere und gefragt ob sie ein bisschen was dazu schreiben wollen. Ich hoffe es kommt für sie nicht als diktatorisch rüber aber wenn man nicht erst selber ein Thema finden muss, dann könnte das ganze doch auch leichter gehen, oder?
Ich werde erzählen wie es läuft.
Ich könnte ewig dasitzen und an dem Farbschema rumpopeln. Oder das Layout ändern, andere Schriftarten ausprobieren, schauen was es an zusätzlichen Extrateilen gibt die man benützen kann. Da geh ich voll auf da drin. Hours of fun!
Das ist aber mal ein Blog an dem ich nicht die einzige sein will die was reinstellt. Ich bin ja mal gespannt ob ich wenigstens zwei Leute oder so dazu bewegen kann mitzumachen. Sie sagen einem dass so was eine prima Idee ist und finden das alle ganz toll, aber der Enthusiasmus reicht dann oft nicht soweit dass sie auch etwas beitragen.
Ein Hobby wie nähen bietet sich aber sehr gut dazu an Fotos zu zeigen von den Klamotten die man macht, und zeigen zu können wie es geht bestimmtes hinzukriegen. Oder auch mal zu erzählen welche Nähblogs man gut findet, oder ob man wo anders einen guten Blogpost gefunden hat der ein Tutorial in Bildern anbietet.
So ein Gruppenblog würde wirklich sehr viel daran gewinnen wenn mehrere Leute ihre unterschiedlichen Beitrage beisteuern. Dann hat das ganze auch die unterschiedlichen Stimmen die den Blog lebendiger machen.
Ich bin ja mal gespannt, wie ein Flitzebogen!, ob die Leute mitmachen.
Ich hab auch schon 'Aufgaben' ausgeteilt: ich habe ein paar Mitgliedern gesagt was ich an deren Projekten bewundere und gefragt ob sie ein bisschen was dazu schreiben wollen. Ich hoffe es kommt für sie nicht als diktatorisch rüber aber wenn man nicht erst selber ein Thema finden muss, dann könnte das ganze doch auch leichter gehen, oder?
Ich werde erzählen wie es läuft.
Thursday, 30 January 2014
When you can, you teach
Gestern abend habe ich sowas wie einen Kursabend geführt - im Rahmen meiner Nähgruppe. Ich habe eine bestimmte Methode ein Nähmuster abzuändern zum besseren Passen vorgestellt.
Ich hatte Notizen vorbereitet und eine Schablone ausgeteilt damit jeder mitarbeiten konnte um die Methode zu lernen. Da ging es um Linien einzeichnen, schneiden, Stücke arrangieren und dann wieder festkleben. Ich glaube die Übung hat die Methode recht gut rübergebracht.
Ich hatte schon mal ein paar Leuten von der Gruppe gezeigt wie es geht aber nicht als Kursabend bei dem die Teilnehmer sich das praktisch erarbeiten. Ich hab den Leuten wirklich was beigebracht, und nicht nur mal eben gezeigt.
Ich war recht nervös davor. Ich wusste zwar dass ich meine Sache verstehe und dachte auch das ich das vermittlen kann, aber man weiss nie wie es läuft und ob man auch wirklich das sagt und rüber bringen kann das man ausdrücken will.
Es lief denke ich wirklich ganz gut. Weil wir doch einige Leute waren, 14 insgesamt, musste ich dasselbe zwei Mal sagen damit beide Hälften der Gruppe das auch hören konnte, - einmal nach links gerichtet, und einmal nach rechts. Das war ulkig. Wir hatten einen Punkt bei dem meine Erklärung vom nächsten Schritt nicht gleich verstanden wurde - manche hatten dann anderen gesagt um was es geht, aber leider falsch. An dem Punkt sind wir also etwas stecken geblieben.
Weil es wichtig war dieses Element richtig hinzukriegen bin ich dann aufgestanden und habe mir das Papier an dem jeder arbeitete angeschaut um sicher zu gehen dass auch alle das richtige vor sich liegen hatten. Das hätte sonst nicht funktioniert.
Aber bis auf den Knackpunkt lief alles wirklich ganz gut. Die Leuten schienen gut mitarbeiten zu können und es auch verstanden zu haben. Die Kommentare danach waren recht positiv und ich denke dass es den meisten etwas gebracht hat.
Der Nachweis dafür wird darin liegen ob die Teilnehmer die Methode dann auch für sich anwenden können in Zukunft. Wenn sie es versuchen dann sollte das auch gut klappen: wenn man selber etwas ausprobiert kann man es sich immer besser merken als wenn nur jemand zeigt was man machen soll.
Aber so wie wir das gemacht haben, da konnte jeder praktisch arbeiten und die geschnittene Schablone (das sollte das Nähmuster darstellen) und auch die Notizen mitnehmen. Die sollten es auch den Gruppenmitgliedern ermöglichen sich das nochmal zuhause zu erarbeiten wenn sie das dann bei eigenen Nähprojekten anwenden wollen.
Es wäre wirklich schön ein paar Sachen zu sehen bei denen diese Methode ein besseres Passen des Kleidungstücks ermöglicht hat.
Es hat so viel Spass gemacht dass ich am überlegen bin was ich als nächstes vermittlen kann! Da eröffnet sich für was an Möglichkeiten, es wird spannend zu sehen ob ich wieder etwas mache, und was es sein wird.
Ich bin gespannt.
PS Ich werde noch irgendwas an Foto finden.
Die Überschrift soll auf einen ganz blöden Spruch zielen: "Those who can't, teach" - 'diejenigen die sonst nix können, die werden Lehrer'. Dämlich, was? Ich meine meine Überschrift als: 'Wenn du was kannst, dann gieb es weiter' - viel besser, nicht?
Ich hatte Notizen vorbereitet und eine Schablone ausgeteilt damit jeder mitarbeiten konnte um die Methode zu lernen. Da ging es um Linien einzeichnen, schneiden, Stücke arrangieren und dann wieder festkleben. Ich glaube die Übung hat die Methode recht gut rübergebracht.
Ich hatte schon mal ein paar Leuten von der Gruppe gezeigt wie es geht aber nicht als Kursabend bei dem die Teilnehmer sich das praktisch erarbeiten. Ich hab den Leuten wirklich was beigebracht, und nicht nur mal eben gezeigt.
Ich war recht nervös davor. Ich wusste zwar dass ich meine Sache verstehe und dachte auch das ich das vermittlen kann, aber man weiss nie wie es läuft und ob man auch wirklich das sagt und rüber bringen kann das man ausdrücken will.
Es lief denke ich wirklich ganz gut. Weil wir doch einige Leute waren, 14 insgesamt, musste ich dasselbe zwei Mal sagen damit beide Hälften der Gruppe das auch hören konnte, - einmal nach links gerichtet, und einmal nach rechts. Das war ulkig. Wir hatten einen Punkt bei dem meine Erklärung vom nächsten Schritt nicht gleich verstanden wurde - manche hatten dann anderen gesagt um was es geht, aber leider falsch. An dem Punkt sind wir also etwas stecken geblieben.
Weil es wichtig war dieses Element richtig hinzukriegen bin ich dann aufgestanden und habe mir das Papier an dem jeder arbeitete angeschaut um sicher zu gehen dass auch alle das richtige vor sich liegen hatten. Das hätte sonst nicht funktioniert.
Aber bis auf den Knackpunkt lief alles wirklich ganz gut. Die Leuten schienen gut mitarbeiten zu können und es auch verstanden zu haben. Die Kommentare danach waren recht positiv und ich denke dass es den meisten etwas gebracht hat.
Der Nachweis dafür wird darin liegen ob die Teilnehmer die Methode dann auch für sich anwenden können in Zukunft. Wenn sie es versuchen dann sollte das auch gut klappen: wenn man selber etwas ausprobiert kann man es sich immer besser merken als wenn nur jemand zeigt was man machen soll.
Aber so wie wir das gemacht haben, da konnte jeder praktisch arbeiten und die geschnittene Schablone (das sollte das Nähmuster darstellen) und auch die Notizen mitnehmen. Die sollten es auch den Gruppenmitgliedern ermöglichen sich das nochmal zuhause zu erarbeiten wenn sie das dann bei eigenen Nähprojekten anwenden wollen.
Es wäre wirklich schön ein paar Sachen zu sehen bei denen diese Methode ein besseres Passen des Kleidungstücks ermöglicht hat.
Es hat so viel Spass gemacht dass ich am überlegen bin was ich als nächstes vermittlen kann! Da eröffnet sich für was an Möglichkeiten, es wird spannend zu sehen ob ich wieder etwas mache, und was es sein wird.
Ich bin gespannt.
PS Ich werde noch irgendwas an Foto finden.
Die Überschrift soll auf einen ganz blöden Spruch zielen: "Those who can't, teach" - 'diejenigen die sonst nix können, die werden Lehrer'. Dämlich, was? Ich meine meine Überschrift als: 'Wenn du was kannst, dann gieb es weiter' - viel besser, nicht?
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