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Gute Gewohnheiten sind Abkürzungen zu Verhaltensmustern die uns gut tun. Eine Abkürzung deshalb weil wir nicht immer wieder von vorne anfangen müssen und den Kopf zu zerbrechen was wir wie machen wollen. Eine Gewohnheit nimmt es uns ab uns durchringen zu müssen. Eine Gewohnheit ist ein automatisches Verhaltensmuster in das wir verfallen ohne gross drüber nachzudenken. Eine gute Gewohnheit führt dazu dass wir machen was uns gut tut. Und die super schöne Sache daran ist dass wir uns nicht furchtbar anstrengen muss, nicht verrenken, um etwas hinzukriegen was uns sonst so schwer fällt.
Gute Gewohnheiten sind wie ein verlässliches Gerüst auf das wir anderes hängen können. Sie bilden eine Struktur auf die wir uns stützen können. Und ganz ausdrücklich: eine gute Gewohnheit ist keine Zwangsjacke: nur weil ich mir etwas Gut Tuendes angewöhnt habe, heisst noch lange nicht dass ich das machen muss. Ich kann mich immer noch entscheiden. Die Gewohnheit ist da wenn ich sie in Anspruch nehmen will, und das freiwillig.
Aber wie soll das so gehen? Viel Willensstärke zusammenkratzen und dann mit geballten Kräften sich ins Gefecht stürzen?
Das klingt ein bisschen zu anstrengend finde ich. Dann ist das ganze auch schon mit dieser widerwilligen Energie belastet. Wenn man das wieder machen will, dann denkt man ja nur daran wieviel Kraft einen das gekostet hat beim letzten Mal. Also dabei vergeht's mir muss ich sagen. Ich mach das lieber anders.
Ein Beispiel: ich hatte eine Matte (statt Teppich) die leider nicht besonders viel Saugen zu sehen bekommen hat. Das Ding hatte den doofen Nachteil dass sich alles so in die Fasern hineingearbeitet hat es mindestens ein Dreiviertel Stunde brauchte bis es mehr oder weniger wieder krümelfrei war. Ein Alptraum. Hab ich kaum mal gemacht. Das olle Ding ist mir so auf die Nerven gegangen dass ich es mit einem gescheiten Teppich ersetzt habe. Er saugt sich unwahrscheinlich viel schneller! Das ist sogar fast ein Vergnügen (das war humorvoll gemeint).
Das Saugen passierte dann so hin und wieder und nun ja... Dann hatte ich mal an einem Sontag dran gedacht, und dabei fiel mir auf dass das Mal davor auch ein Sontag war. Ach, ist ja praktisch! Dachte ich mir. Dann mach ich das jetzt schon zum zweiten Mal. Hah! Wenn ich das nochmal wiederhole dann ist das dieses Ding von wegen Zwei Mal Wiederholen führt zu einer Gewohnheit?! Dann kuck ich mal wie das bei mir so läuft, das probiere ich aus!
Und das hat tatsächlich funktioniert. Erstaunlich. Inzwischen verbinde ich Sontags mit Teppich saugen. Und was noch schöner ist: ich assoziere das mit diesem wohligen Gefühl das sich bei mir einstellt wenn ich es geschafft habe, wenn der Teppich ohne Krümel ist, und dass ich dabei das Wissen habe dass es mir relativ leicht von der Hand ging. Ach ist das schön!
Und darin liegt das Geheimnis: wenn wir eine nicht so angenehme Sache mit angenehmen Gefühlen assozieren können dann wird das alles auch viel leichter!
Also ist es am besten in sich hinein zu lauschen: geht das grade bei mir? Fühlt sich das okay an? Will ich das wieder so machen? Passt mir z.B. Teppich Saugen am Sontag gut rein? Will ich mir diese Gewohnheit vielleicht lieber ein bisschen anderst angewöhnen? - Ich hab die Wahl: ich kann das ganz bewusst steuern, und ich kann mich auch umentscheiden.
Ich bin ein erwachsener Mensch, ich darf mir Sachen so zurechtlegen wie ich das möchte!
Mir tut es gut mir solche Überlegungen durch den Kopf gehen zu lassen wenn ich nicht gestresst bin, wenn ich Zeit und Muse habe - z.B. wenn ich mit einer Tasse Tee gemütlich sitze und herumsinnieren kann was ich auch immer grad überlegen will. Kein Zwang, kein Druck, keine Erwartung. Praktische Überlegungen: was genau will ich wie machen damit es für mich passt? Du bist der einzige Mensch der das beschliessen kann, du kannst die Erwartungen aussen vor lassen, die von aussen an einen dran schwappen. Nixe da von wegen was man wie tun soll, von wegen Regeln die ein schlauer Ratgeber austeilt als wären sie nicht Blüten sondern Brennnesseln. Mach dir deinen eigenen Kopf. Du darfst.
Manchmal schreib ich mir auch ein paar Notizen auf, Stichworte oder Überlegungen die beim Aufschreiben klarer werden. Ich doodle auch gerne: kleine Zeichnungen bei denen ich mich schön entspannen kann - es tut gut mir beim Kritzeln etwas durch den Kopf gehen zu lassen.
Warum nicht ein Heft anfangen? Ein schönes Heft. Etwas das sich wie gutes Briefpapier anfühlt: ein angenehmer Platz um positive Gedanken aufzunehmen. Ein Heft hat genug Substanz damit man es auch wiederfinden kann und ist dabei besser als einzelne Seiten Papier. Man hat mehr Platz als auf Haftnotizen. Und man kann auch schön kritzeln und doodlen, oder sich Bilder mit dazu reinzukleben, oder was einem auch immer einfällt. Und man kann zurückblättern ('Wie war das noch, was fiel mir da ein?') und sich sogar noch was dazuschreiben, oder was unterstreichen. Ich finde so was sehr hilfreich, vielleicht geht's dir ja auch so.
Viel Erfolg und viel Spass wünsche ich dir!
Was mir so einfällt. Ein bisschen bewusster leben wäre nett. Aufmerksamer, lebendiger, mehr angeschaltet.
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Saturday, 19 January 2019
Saturday, 5 January 2019
Gute Gewohnheiten
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Was sind eigentlich gute Gewohnheiten?
Bei schlechten sind wir uns sicherer: das sind Sachen die wir immer wieder machen und die uns total auf den Geist gehen.
Gewohnheiten an sich sind Muster, Verhaltensmuster. Eine Art Routine bei der wir nicht lange überlegen müssen wie wir etwas machen, weil es sich eingefleischt hat.
Menschen mögen es nicht ständig von neuem anfangen zu müssen Erkenntisse zu gewinnen. Stell dir nur vor wir anstrengend es wäre an jedem Verkehrsschild stehen bleiben zu müssen um zu überlegen was es bedeutet. Warst du schon mal in einem fremden Land in dem etwas unter einem Verkehrsschild stand, das du erst lesen musstest und dann übersetzen, bis du es verstanden hast? Mühsam!
Wir versuchen in allem dem wir begegnen Muster zu finden, das passiert so unterschwelig dass es uns gar nicht bewusst ist.
Das passiert auch mit Verhaltensmustern. Wir wollen nicht erst denken müssen um zu Entscheidungen zu kommen wie wir was machen. Wir schätzen Shortcuts. Und die sind unsere Gewohnheiten.
Gewohnheiten ermöglichen es uns schneller zum handeln zu kommen, etwas zu machen ohne lange herumzufackeln.
Es gibt gute Gewohnheiten die uns wirklich helfen und nicht so gute die uns behindern und davon abhalten die Sachen zu machen die uns gut tun und die wir schätzen.
Wenn ich den Tag über daran denke etwas schreiben zu wollen, dann abends nach Hause komme und mich erstmal erschöpft ins Sofa fallen lasse... und prompt den ganzen Abend nicht vom Fernseher los komme. Das würde ich eine schlechte Gewohnheit nennen. Sie hat mich vom Schreiben abgehalten und das war über die lange Zeitspanne, in der mir das viel zu oft passierte, dann sehr entmutigend und sogar deprimierend.
Und das macht schlechte Gewohnheiten aus: wir sind mir ihrem Ergebnis recht unglücklich und wünschen uns das dieses Ding besser laufen würde.
Verzag nicht! Hilfe ist einen Satz weg!
Die wunderbare Sachen mit Gewohnheiten ist dass man sie bewusst formen kann. Sobald man etwas zweimal wiederholt, da wird es schon zur Gewohnheit. Wenn das nicht eine effektive Methode ist!
Stell dir vor dass du jedesmal auf einem Bein hüpft wenn du in ein Zimmer gehts, und das drei mal. Ich bin ziemlich sicher dass du beim vierten Mal in ein Zimmer laufen dich danach fühlst wieder auf einem Bein zu hüpfen. Ich habe absolut keine Ahnung warum jemand auf einem Bein hüpfen wollte (aus Jux und Gaudi vermutlich), aber du verstehst was ich meine.
Eine Gewohnheit ist ein Mechanismus der einem das Leben erleichtert. Was möchtest du gerne schneller und einfacher machen können? Welches Problem möchtest du gerne lösen das durch eine eingefahrene Verhaltensweise ausgelöst wird?
Und wie schaut die Gewohnheit aus die an die Stelle der schlechten Gewohnheit treten kann?
Was möchtest du gerne wie machen?
Was sind eigentlich gute Gewohnheiten?
Bei schlechten sind wir uns sicherer: das sind Sachen die wir immer wieder machen und die uns total auf den Geist gehen.
Gewohnheiten an sich sind Muster, Verhaltensmuster. Eine Art Routine bei der wir nicht lange überlegen müssen wie wir etwas machen, weil es sich eingefleischt hat.
Menschen mögen es nicht ständig von neuem anfangen zu müssen Erkenntisse zu gewinnen. Stell dir nur vor wir anstrengend es wäre an jedem Verkehrsschild stehen bleiben zu müssen um zu überlegen was es bedeutet. Warst du schon mal in einem fremden Land in dem etwas unter einem Verkehrsschild stand, das du erst lesen musstest und dann übersetzen, bis du es verstanden hast? Mühsam!
Wir versuchen in allem dem wir begegnen Muster zu finden, das passiert so unterschwelig dass es uns gar nicht bewusst ist.
Das passiert auch mit Verhaltensmustern. Wir wollen nicht erst denken müssen um zu Entscheidungen zu kommen wie wir was machen. Wir schätzen Shortcuts. Und die sind unsere Gewohnheiten.
Gewohnheiten ermöglichen es uns schneller zum handeln zu kommen, etwas zu machen ohne lange herumzufackeln.
Es gibt gute Gewohnheiten die uns wirklich helfen und nicht so gute die uns behindern und davon abhalten die Sachen zu machen die uns gut tun und die wir schätzen.
Wenn ich den Tag über daran denke etwas schreiben zu wollen, dann abends nach Hause komme und mich erstmal erschöpft ins Sofa fallen lasse... und prompt den ganzen Abend nicht vom Fernseher los komme. Das würde ich eine schlechte Gewohnheit nennen. Sie hat mich vom Schreiben abgehalten und das war über die lange Zeitspanne, in der mir das viel zu oft passierte, dann sehr entmutigend und sogar deprimierend.
Und das macht schlechte Gewohnheiten aus: wir sind mir ihrem Ergebnis recht unglücklich und wünschen uns das dieses Ding besser laufen würde.
Verzag nicht! Hilfe ist einen Satz weg!
Die wunderbare Sachen mit Gewohnheiten ist dass man sie bewusst formen kann. Sobald man etwas zweimal wiederholt, da wird es schon zur Gewohnheit. Wenn das nicht eine effektive Methode ist!
Stell dir vor dass du jedesmal auf einem Bein hüpft wenn du in ein Zimmer gehts, und das drei mal. Ich bin ziemlich sicher dass du beim vierten Mal in ein Zimmer laufen dich danach fühlst wieder auf einem Bein zu hüpfen. Ich habe absolut keine Ahnung warum jemand auf einem Bein hüpfen wollte (aus Jux und Gaudi vermutlich), aber du verstehst was ich meine.
Eine Gewohnheit ist ein Mechanismus der einem das Leben erleichtert. Was möchtest du gerne schneller und einfacher machen können? Welches Problem möchtest du gerne lösen das durch eine eingefahrene Verhaltensweise ausgelöst wird?
Und wie schaut die Gewohnheit aus die an die Stelle der schlechten Gewohnheit treten kann?
Was möchtest du gerne wie machen?
Tuesday, 18 December 2018
Rausschieben
Rausschieben, tschja, das mache ich viel. Wieso mache ich das?
Ich möchte gerne ein Oberteil nähen das mir wirklich gut passt - ein "Template Top", also eine 'Schablone' die ich dann dann immer wieder benützen kann. Das bedeutet den einmaligen Einsatz am Mühe, Arbeit und Zeit um dann Dutzende an Schnitten davon ableiten zu können.
Die Kunst am Nähen ist dass man aus einem zweidimensionalen Stoff mit entsprechenden Abnähern in eine dreidimensionales Dimensionen abändert. Und bei meinen individuellen Körpermaßen ist das keine leichte Sache. Es ist also leider mit viel Frustration verbunden.
Ich hab mehrere Versionen genäht die immer besser werden sollten. Dummerweise hatte ich zwischen den zwei letzten nicht genug geändern und ausversehen nochmal fast dasselbe genäht. Der Grund war dass ich dazwischen zuviel Zeit verfliessen lassen hatte und nicht mehr wusste welche Änderungen schon in der letzte Version eingebaut waren. Deswegen wurde es fast die gleiche.
Danach ging mir dann total die Puste aus um weitere als diese fünf Varianten zu nähen. Jetzt ist es so an die 4-5 Jahre später und ich habe meinen Wunsch immer noch nicht erfüllt obwohl ich einiges mehr genäht hatte. Ich gebe viel zu schnell wieder auf. Bis zum nächsten Mal weiss ich nichts mehr und fange deswegen von vorne an. Immer wieder dasselbe Spiel. Das geht mir unwahrscheinlich auf die Nerven.
Warum schiebe ich Sachen raus? Warum lass ich mich so leicht von Schwierigkeiten entmutigen? Hab ich Angst vor Versagen (was es ja soweit schon ist)? Ist es das?
Wäre ein Versagen wirklich so schrecklich? Nein.
Ich kann sehr gut damit leben etwas nicht hinzubekommen. Das ist es also nicht denke ich. Und "versagen" kann ich es ja auch nennen was bis jetzt noch nicht geklappt hat mit diesem Teil: ich hab viel gelernt. Ist es vielleicht einfacher mir zu sagen dass ich nicht wieder "dazu gekommen bin" statt dass ich's nicht hin bekommen habe? Vermutlich.
Es ist ganz schön entmutigend mein Template Top nicht weiter voran gebracht zu haben. Ich könnte Strategien entwickeln die es mir ermöglichen beim nächsten Mal zu wissen wie weit ich kam: ich könnte es mir aufschreiben. Genug Notizbücher hab ich ja, die wären super geeignet. Ich hatte auch schon mal eins von Mama geschenkt angefangen - so als Quelle an Inspiration über Projekte die mir vorschweben. Eine der Blusen hatte ich dort schon beschrieben, das kann ich gut in 'Progress Reports' umwandeln.
Eine hiflreiche Strategie hatte ich schon entwickelt und benütze sie immer wieder: Sachen in Winzlingsschrittchen zu machen. Es ist erstaunlich wie sehr es hilft die Schere schon mal auf den Stoff zu legen den ich dann später ausschneiden will. Der Anblick des Teils macht es wirklich leichter sie dann auch in die Hand zu nehmen.
Ein anderer Gedanke: ich muss aktiv Sachen machen wenn ich was lernen will. Ob ich nun "versage" und etwas nicht hinkriege oder ob was gut läuft, das ist egal. Ich kann nur davon lernen was ich mache.
Wenn ich nachdenke dann kann ich auf Möglichkeiten kommen die ich ausprobieren kann, aber ich lerne dabei noch nicht ob's dann auch funktioniert. Ich kann wirklich nur lernen ob etwas funktioniert wenn ich es mache. Die Logik ist unausweichlich.
Wie sehr habe ich Angst davor etwas zu lernen? Keine. Ich freue mich zu lernen. Das ist es also auch nicht.
Ich warte oft auf den Impuls aufzustehen und etwas praktisch zu machen. Wenn ich etwas ohne diesen Impuls mache dann fällt es mir einiges schwerer. Also bin ich nicht gut in Sachen Selbstdisziplin. Nicht gut darin meine Neigung meiner Absicht unterzujochen.
Darüber muss ich noch mal ein bisschen mehr nachdenken.
PS: Von 2D zu 3D ist nicht einfach - vielleicht geht es ja 'einfach' nur um Geduld? Und wenn ich Winzlingsschritte plane, dann ist da auch klarerwiese einfacher Geduld für ein bisschen aufzubringen. Vielleicht ist das die Erkenntnis die ich suche?
Ich möchte gerne ein Oberteil nähen das mir wirklich gut passt - ein "Template Top", also eine 'Schablone' die ich dann dann immer wieder benützen kann. Das bedeutet den einmaligen Einsatz am Mühe, Arbeit und Zeit um dann Dutzende an Schnitten davon ableiten zu können.
Die Kunst am Nähen ist dass man aus einem zweidimensionalen Stoff mit entsprechenden Abnähern in eine dreidimensionales Dimensionen abändert. Und bei meinen individuellen Körpermaßen ist das keine leichte Sache. Es ist also leider mit viel Frustration verbunden.
Ich hab mehrere Versionen genäht die immer besser werden sollten. Dummerweise hatte ich zwischen den zwei letzten nicht genug geändern und ausversehen nochmal fast dasselbe genäht. Der Grund war dass ich dazwischen zuviel Zeit verfliessen lassen hatte und nicht mehr wusste welche Änderungen schon in der letzte Version eingebaut waren. Deswegen wurde es fast die gleiche.
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| Ein anderes Oberteil, nicht das Template Top |
Danach ging mir dann total die Puste aus um weitere als diese fünf Varianten zu nähen. Jetzt ist es so an die 4-5 Jahre später und ich habe meinen Wunsch immer noch nicht erfüllt obwohl ich einiges mehr genäht hatte. Ich gebe viel zu schnell wieder auf. Bis zum nächsten Mal weiss ich nichts mehr und fange deswegen von vorne an. Immer wieder dasselbe Spiel. Das geht mir unwahrscheinlich auf die Nerven.
Warum schiebe ich Sachen raus? Warum lass ich mich so leicht von Schwierigkeiten entmutigen? Hab ich Angst vor Versagen (was es ja soweit schon ist)? Ist es das?
Wäre ein Versagen wirklich so schrecklich? Nein.
Ich kann sehr gut damit leben etwas nicht hinzubekommen. Das ist es also nicht denke ich. Und "versagen" kann ich es ja auch nennen was bis jetzt noch nicht geklappt hat mit diesem Teil: ich hab viel gelernt. Ist es vielleicht einfacher mir zu sagen dass ich nicht wieder "dazu gekommen bin" statt dass ich's nicht hin bekommen habe? Vermutlich.
Es ist ganz schön entmutigend mein Template Top nicht weiter voran gebracht zu haben. Ich könnte Strategien entwickeln die es mir ermöglichen beim nächsten Mal zu wissen wie weit ich kam: ich könnte es mir aufschreiben. Genug Notizbücher hab ich ja, die wären super geeignet. Ich hatte auch schon mal eins von Mama geschenkt angefangen - so als Quelle an Inspiration über Projekte die mir vorschweben. Eine der Blusen hatte ich dort schon beschrieben, das kann ich gut in 'Progress Reports' umwandeln.
Eine hiflreiche Strategie hatte ich schon entwickelt und benütze sie immer wieder: Sachen in Winzlingsschrittchen zu machen. Es ist erstaunlich wie sehr es hilft die Schere schon mal auf den Stoff zu legen den ich dann später ausschneiden will. Der Anblick des Teils macht es wirklich leichter sie dann auch in die Hand zu nehmen.
Ein anderer Gedanke: ich muss aktiv Sachen machen wenn ich was lernen will. Ob ich nun "versage" und etwas nicht hinkriege oder ob was gut läuft, das ist egal. Ich kann nur davon lernen was ich mache.
Wenn ich nachdenke dann kann ich auf Möglichkeiten kommen die ich ausprobieren kann, aber ich lerne dabei noch nicht ob's dann auch funktioniert. Ich kann wirklich nur lernen ob etwas funktioniert wenn ich es mache. Die Logik ist unausweichlich.
Wie sehr habe ich Angst davor etwas zu lernen? Keine. Ich freue mich zu lernen. Das ist es also auch nicht.
Ich warte oft auf den Impuls aufzustehen und etwas praktisch zu machen. Wenn ich etwas ohne diesen Impuls mache dann fällt es mir einiges schwerer. Also bin ich nicht gut in Sachen Selbstdisziplin. Nicht gut darin meine Neigung meiner Absicht unterzujochen.
Darüber muss ich noch mal ein bisschen mehr nachdenken.
PS: Von 2D zu 3D ist nicht einfach - vielleicht geht es ja 'einfach' nur um Geduld? Und wenn ich Winzlingsschritte plane, dann ist da auch klarerwiese einfacher Geduld für ein bisschen aufzubringen. Vielleicht ist das die Erkenntnis die ich suche?
Sunday, 16 December 2018
Anfänge
Ich will diesen Eintrag doch noch reinstellen obwohl er inzwischen leider überholt ist. Aber es geht ums nähen, und das ist mal was anderes. Ich werde auch bald wieder über mein Handarbeiten reden.
Hurra!
Am 2. Tag des Jahres habe ich angefangen mein erstes Nähprojekt des Jahres auszuschneiden.
Ging zwar mit etwas Schwierigkeiten weil ich beim Ausschneiden des Papierschnitts, noch im letzten Jahr, noch nicht entschieden hatte welche der Grössen ich benützen will. (Mist, dass ich das nicht mehr wusste), deswegen habe ich mich heute etwas vertan. Und die Ärmel sollen kürzer werden was bei diesem Schnitt nicht so leicht ist: man muss die Passe und die Ärmelstücke zusammen nähen und dann an die anderen Teile dranstückeln. Das kann man auf diesem Foto auch ganz gut sehen:
Das ist auch genau das was mich an diesem Schnitt am meisten interessiert: dass es eben nicht Null Acht Fünfzehn ist, sondern was individuelleres. Diese Art Überblusenmuster hab ich sonst nicht gefunden, und ich habe gesucht. Aber das macht es dann auch schwerer das Muster abzuändern weil ich erst beim zusammennähen herausfinden werde wie die Stücke zusammen passen.
Nu ja, Herausforderungen sind gute -forderungen... Die hoffentlich zu Förderung werden: der Förderung meines Wissens und meines Könnens.
Es fühlt sich wirklich total gut an schon so schnell am Anfang des Jahres mit dem zu beginnen was ich viel machen will. Nicht nur dieses Jahr, sondern länger: es gibt sehr viel Stoff den ich aufbrauchen will (ich hab viel zu viel) und ich will dabei lernen. Ich will mir Wissen aneignen und mein Können erweitern - das bringt mir viel Freude.
Bis jetzt hatte ich noch nicht sehr viele Näherfolge, es gab ein paar Projekt die ganz gut waren aber nicht sehr viele. Jedes bisschen das ich nähe ist eine Herausforderung auch an mein Durchhaltevermögen. Ich weiss nicht so recht wie's damit aussieht, ich hätte gern mehr davon.
Ich will mein Durchhaltevermögen entwickeln, und zwar viel mehr, und als verlässlicherere Fähigkeit in mein Arsenal einfügen - meine 'Werkzeugskiste' (tool kit) von dem was ich kann und erreichen kann.
Ist schon mal ein sehr guter Anfang mit dem Ausschneiden.
Am nächsten Tag, 3. Januar, hab ich weitere Stücke ausgeschnitten und auch die Vliesline an die Kopflochleisten gebügelt. Ich muss noch die Stücke für Kragen, Bündchen und Taschen ausschneiden. Es ist 'nur' der Muslin aber wenn er was wird dann will ich ihn gern als dünne Überbluse über Sommerkleidung anziehen können.
Ich hab einen sehr hübschen weissen Stoff im Sinn den ich für das eigentliche Projekt nehmen will aber der ist was ganz besondere und deswegen will ich ihn auch nur verwenden wenn ich mir ziemlich sicher bin dass es das richtige Projekt dafür ist. Das ist ja auch der Grund warum ich es so schwer finde meine Stoffe aufzubrauchen! Ich mach wieder den alten Fehler es perfekt haben zu wollen. Darn.
(Mit Muslin meine ich hier das englische Wort: ein "Entwurf" in Stoff bei dem man sehen kann ob das Muster was ist und einem passt. Das andere englische Wort ist 'Toile')
~ ~ ~ ~ ~
Dez 2018:
Dieser Eintrag ist nun schon von vor fast einem Jahr. Schnell reinstellen bevor er noch mehr veraltet!
Es ist auch interessant to sehen mit welchem Nähprojekt ich dieses Jahr angefangen hatte. Ich habe schon angefangen darüber nachzudenken was ich im neuen Jahr anfangen will.
Das ist der schönste und aufregendste Schritt bei Nähprojekten: wenn noch alles frisch und neu ist und man sich drauf freut was man herstellt - bevor es dann klar wird dass die Realität doch nicht so super ist wie man hoffte.
Ich habe leider einige Sachen genäht die einfach nicht so geworden sind wie ich hoffte. Ich will mehr darauf achten wie die Stofffaser sich für das Projekt eignet. Ich denke das ist mein grösster Fehler.
Der andere ist dass viele Kleidungsstücke die ich nähen will Form und Stil haben die mir nicht wirklich stehen. Diese Überbluse ist viel zu gross, breit und lang - ich ertrinke in ihr ziemlich. Wenn sie aber viel kleiner wäre dann ist das auch nichts bei meiner Körperform: eine sehr umfangreiche Taille mit schmalen Hüften.
Es ist bei dieser Bluse bei dem Stoffentwurf geblieben: ich habe sie einmal im Sommer getragen als es wirklich gegen Abend etwas frisch wurde. Ein leichter Überwurf über meiner Sommerbekleidung war dann tatsächlich super fürs Sitzen im Garten wie erhofft.
Immerhin ziehe ich einige meiner Röcke an. Das tröstet mich.
Auf ins neue Jahr hoffentlich mit einem Projekt das mehr Erfolg verspricht! Ich bin ja mal gespannt ob ich inzwischen Formen wähle die mir besser stehen...
Frohes 2019 an alle!
Hurra!
Am 2. Tag des Jahres habe ich angefangen mein erstes Nähprojekt des Jahres auszuschneiden.
Ging zwar mit etwas Schwierigkeiten weil ich beim Ausschneiden des Papierschnitts, noch im letzten Jahr, noch nicht entschieden hatte welche der Grössen ich benützen will. (Mist, dass ich das nicht mehr wusste), deswegen habe ich mich heute etwas vertan. Und die Ärmel sollen kürzer werden was bei diesem Schnitt nicht so leicht ist: man muss die Passe und die Ärmelstücke zusammen nähen und dann an die anderen Teile dranstückeln. Das kann man auf diesem Foto auch ganz gut sehen:
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| Burda 6230 Big blouse |
Nu ja, Herausforderungen sind gute -forderungen... Die hoffentlich zu Förderung werden: der Förderung meines Wissens und meines Könnens.
Es fühlt sich wirklich total gut an schon so schnell am Anfang des Jahres mit dem zu beginnen was ich viel machen will. Nicht nur dieses Jahr, sondern länger: es gibt sehr viel Stoff den ich aufbrauchen will (ich hab viel zu viel) und ich will dabei lernen. Ich will mir Wissen aneignen und mein Können erweitern - das bringt mir viel Freude.
Bis jetzt hatte ich noch nicht sehr viele Näherfolge, es gab ein paar Projekt die ganz gut waren aber nicht sehr viele. Jedes bisschen das ich nähe ist eine Herausforderung auch an mein Durchhaltevermögen. Ich weiss nicht so recht wie's damit aussieht, ich hätte gern mehr davon.
Ich will mein Durchhaltevermögen entwickeln, und zwar viel mehr, und als verlässlicherere Fähigkeit in mein Arsenal einfügen - meine 'Werkzeugskiste' (tool kit) von dem was ich kann und erreichen kann.
Ist schon mal ein sehr guter Anfang mit dem Ausschneiden.
Am nächsten Tag, 3. Januar, hab ich weitere Stücke ausgeschnitten und auch die Vliesline an die Kopflochleisten gebügelt. Ich muss noch die Stücke für Kragen, Bündchen und Taschen ausschneiden. Es ist 'nur' der Muslin aber wenn er was wird dann will ich ihn gern als dünne Überbluse über Sommerkleidung anziehen können.
Ich hab einen sehr hübschen weissen Stoff im Sinn den ich für das eigentliche Projekt nehmen will aber der ist was ganz besondere und deswegen will ich ihn auch nur verwenden wenn ich mir ziemlich sicher bin dass es das richtige Projekt dafür ist. Das ist ja auch der Grund warum ich es so schwer finde meine Stoffe aufzubrauchen! Ich mach wieder den alten Fehler es perfekt haben zu wollen. Darn.
(Mit Muslin meine ich hier das englische Wort: ein "Entwurf" in Stoff bei dem man sehen kann ob das Muster was ist und einem passt. Das andere englische Wort ist 'Toile')
~ ~ ~ ~ ~
Dez 2018:
Dieser Eintrag ist nun schon von vor fast einem Jahr. Schnell reinstellen bevor er noch mehr veraltet!
Es ist auch interessant to sehen mit welchem Nähprojekt ich dieses Jahr angefangen hatte. Ich habe schon angefangen darüber nachzudenken was ich im neuen Jahr anfangen will.
Das ist der schönste und aufregendste Schritt bei Nähprojekten: wenn noch alles frisch und neu ist und man sich drauf freut was man herstellt - bevor es dann klar wird dass die Realität doch nicht so super ist wie man hoffte.
Ich habe leider einige Sachen genäht die einfach nicht so geworden sind wie ich hoffte. Ich will mehr darauf achten wie die Stofffaser sich für das Projekt eignet. Ich denke das ist mein grösster Fehler.
Der andere ist dass viele Kleidungsstücke die ich nähen will Form und Stil haben die mir nicht wirklich stehen. Diese Überbluse ist viel zu gross, breit und lang - ich ertrinke in ihr ziemlich. Wenn sie aber viel kleiner wäre dann ist das auch nichts bei meiner Körperform: eine sehr umfangreiche Taille mit schmalen Hüften.
Es ist bei dieser Bluse bei dem Stoffentwurf geblieben: ich habe sie einmal im Sommer getragen als es wirklich gegen Abend etwas frisch wurde. Ein leichter Überwurf über meiner Sommerbekleidung war dann tatsächlich super fürs Sitzen im Garten wie erhofft.
Immerhin ziehe ich einige meiner Röcke an. Das tröstet mich.
Auf ins neue Jahr hoffentlich mit einem Projekt das mehr Erfolg verspricht! Ich bin ja mal gespannt ob ich inzwischen Formen wähle die mir besser stehen...
Frohes 2019 an alle!
Sunday, 9 September 2018
Weiter geht's
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| Schön ausbreiten ist immer gut |
Hier ist noch ein Beitrag den ich vorbereitet hatte, und wohl aufgehoben hatte:
Ich hab weiteren Papierkram gefunden. Ich hatte schon einen Karton voll und nochmal eine Handvoll sortiert, am grossen Esstisch an dem es wunderbar ging, - und mir war doch so als wäre da noch einiges mehr!
Das hat mich recht genervt dass ich das weitere Zeug erstens nicht finden konnte, und dass ich die olle Chose zweitens auch noch an mehreren Orten rumstehen hatte. Dieses Verstreute ist dermassen gemein. Grrrh.
Diese Papiere fanden sich dann in Kartons die ich unter Aufbewahrungsbehälter gestellt hatte. Sie hatten wohl den 'Zweck' (ja ja, als ob!) als Fundament für die anderen Dinger zu fungieren, damit die nicht auf dem Boden standen. Das ist noch mehr total grrrrh!!
Immerhin hab ich sie nun rausgezogen. In dem Karton ist auch noch alles mögliche drin an Papieren für mein Geschichtsforschungsprojekt, also Sachen die ich brauche.
Und ich hab Steuerbelege und Lohnzettel gefunden die ich glatt grade brauche! So weit war ich noch gar nicht nach denen suchen zu wollen. Sehr angenehm sie zu finden bevor es unangenehm wurde. Ich war total hin und weg von dieser wunderbaren Überraschung! Manchmal läuft was wie flüssiger Honig...
Den Ehrgeiz ALLES an Papierkram sortieren zu wollen, den hatte ich denk ich mal noch nie. Das kam mir immer zu ehrgeizig vor, als ob ich es nie schaffen würde.
Und nun habe ich es geschafft!
Ich muss sagen das ist ein wunderbares Gefühl! Ich bin voll begeistert. Es fühlt sich so leicht an, so befreit. Ich kann das in meinen Knochen spüren dass es ein irre gutes Erfolgserlebnis ist. Das möchte ich gerne weiter so machen, vielleicht auch auf anderes anwenden. Mal die ein oder andere Ecke meines Zimmers aufräumen um Harmonie herzustellen. Aber lieber nicht zu ergeizig sein, da ginge der Schuss in die andere Richtung los. Das weiss ich ohne Zweifel.
Ulkigerweise verursacht das 'allen Papierkram sortieren' auch ein anderes Gefühl: irgendwie fühlt sich das auch als Leere an und ich weiss schon dass ich das gar nicht mag. Das kann sehr gut der Grund sein warum ich solche Schwierigkeiten mit Aufräumen habe: es fühlt sich dann etwas ungemütlich an. Tschah, wirklich gute Erklärung, hmph.
Das 'alles sortiert' löst so ein Gefühl aus von: ist da wirklich nix mehr das rumliegt? Hab ich nicht noch wo einen Platz an dem sich Papierzeugs verbirgt? Blöderweise ist das ein Gefühl das ein kleines bisschen beklemmend oder enttäuschend ist: als ob da kein "Schatz" an Papieren mehr ist den man "entdecken" kann.
So ein Blödsinn! Ich hab meinen Papierschatz in Ordnern drin. Ordner die Themen haben, in denen ich sehr gut (und leicht!) meine Schätze wiederfinden kann! Was hab ich da so ein blödes leeres Gefühl wenn es doch gar nicht stimmt. Also echt, ich muss mich an eine neue Denkweise gewöhnen. Dieser olle Mechanismus nützt mir gar nichts, es ist nur nervig in so ein dämliches Verhaltensmuster zu fallen weil ich daran gewöhnt bin. Grrh.
Hier ist das schöne Fach in das ich alle Papiere lege die noch nicht sortiert sind. Es sind nicht nur 'unangenehme' Sachen drin (bei denen ich mich überwinden muss sie zu erledigen), sondern auch schöne. Wie z.B. etwas zur Inspiration, ein Strickmuster, ein Foto, eine Notiz mit Details von einer Freundin... also durchaus Sachen die ich gut gebrauchen kann, und die mir Freude mache wenn ich sie wieder in die Hand nehme.
Ich finde das ist eine gute Mischung.
Friday, 10 February 2017
Ich forsche wieder: zurück zu einem alten Hobby
Ich hab so die Angewohnheit durch meine Hobbies und Interessen zu rangieren: mal das für eine Weile, dann wieder ein anderes Hobby, dann zurück zu einem Interesse dass mich for geraumer Zeit gefesselt hat.
Und hurra!
Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.
Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.
Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!
Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.
Und dann hab ich auch gleich noch (naja ein paar Tage später) die Taufe der Mary Barrow gefunden! Das war doch glatt, sage und schreibe, auch in Walthamstow! Sie hatte doch tatsächlich selber eine Verbindung und nicht nur über ihren verstorbenen Mann. Das macht wirklich viel Sinn.
Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.
Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.
Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.
Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!
Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/
Und hurra!
Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.
Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.
Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!
Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.
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| Was für eine wunderbare Entdeckung: St Mary Walthamstow! |
Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.
Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.
Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.
Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!
Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/
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Tuesday, 3 January 2017
Alte Last abwerfen
Heute habe ich einen ganzen Stoss Bedienungsanleitungen gefunden für Geräte die ich gar nicht mehr besitze (also echt, so was!). Ich hab sie ausserdem auch nur gefunden weil sie in einer Plastikhülle waren die kaputt ging als ich sie heute anfasste. Sonst wäre ich noch nicht darauf gekommen was alles in der Hülle war. Ich sah eine Anleitung für eine Nähmaschine die ich noch brauche, ich hatte keine Ahnung mehr was sonst noch drin war.
Diese Anleitungen waren auch recht schwer: es tut ja so gut etwas loszuwerden das man nicht mehr braucht bei dem man auch noch das Gefühl haben kann einiges an Gewicht loszuwerden. Ich spüre dass es Platz schafft und dass ich weniger rumschleppen werden muss beim nächsten Umzug.
Natürlich war ich sehr überrascht dass ich diesen Stoss unnützen Papier nicht schon viel früher losgeworden bin. Das prägt sich mir noch mehr ein weil ich heute auch etwas mehr durch einen Küchenschrank geschaut habe in dem hauptsächlich Lebensmittel sind.
Ich hatte vor zwei Wochen schon einige Gewürze weggeworfen die abgelaufen waren - das hat sich super gut angefült: altes zum Ende des Jahres (also letzten Jahres) loszuwerden. Da will ich weitermachen.
Ich habe ein paar Sachen gefunden die in 2015 und 2014 abgelaufen waren - also weg damit.
Ich denke über beides nach und mir fällt ein: warum schaue ich eigentlich nicht öfter in die Ecken die ich übersehen habe? Mache ich das mit Absicht oder ist es nur alte Gewohnheit die bequem ist?
Und gibt es eine Entsprechung zu meinem inneren Leben? Hmm, könnte ich es eventuell sogar andersrum aufbauen: kann ich meine Bereitschaft meine inneren dunklen Ecken anzuschauen und zu untersuchen vielleicht auf mein Umgehen mit meiner äusseren Umwelt anwenden?
Das wäre eine gute Strategie. Das wär sogar super gut. Ich möchte gern das Gefühl haben Kontrolle über meine Aussenwelt zu erlangen. Mann, wird sich das total genial anfühlen wenn ich weiss wo meine Sachen sind! Wenn ich meine Unterlagen und alles Papierzeug durchgeschaut habe, sortiert und eingescannt oder abgelegt. Oh ja, bitte! Super duper.
Und für den Moment jetzt bin ich auf jeden Fall froh dass ich diese Hülle losgeworden bin: sie ist doch glatt von allein auseinander gefallen! Ich hab weiterhin die fitzelkleinen Teile davon gefunden, sehr nervig. Und die Gewürze, Lebensmittel und Anleitungen bin ich auch los!! Man muss feiern was erfolgreich war. Juhu!
Was kann ich denn noch weiter loswerden? Das macht Spass!
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Monday, 2 January 2017
Ruhezeit
Es ist wirklich wichtig sich immer wieder die Zeit zu nehmen nichts zu machen. Nichts machen zu müssen. Ruhezeit, Zeit zum entspannen, ausruhen, sich erholen.
Es tut mir so sehr gut mir selber die Erlaubnis zu geben abzuschalten. Nur die Erwartung an mich selber zu setzen das zu machen was mir einfällt, was mich anmacht, was mir gut tut. Und sonst gar nix. So gut!
Ich nehme mir zwei Wochen Ferien, dann Urlaub zuhause über Weihnachten, und dann kann die Jobsuche anfangen. Aber nicht vorher. So will ich das.
Eine Sache mache ich in dieser Zeit die ich nicht machen muss, die mir aber überraschenderweise gut tut: ich will früh aufstehen. Noch nicht um 7 Uhr in der Früh: das war dir Uhrzeit zu der ich aus dem Haus musste als ich gearbeitet hatte, geschweige denn um 6 Uhr: die Uhrzeit zu der ich aufstehen musste. Ich möchte gern um 8 Uhr aufstehen und stelle fest dass ich oft so um 7 Uhr oder früher wach werde. Aber aufstehen brauche ich noch nicht als nehme ich mir die Zeit auch. Eben auch zum ausruhen, entspannen, mir die Zeit nehmen.
Ich will gern um oder auch vor 8 Uhr aufstehen weil ich dann die Stunden mit Tageslicht nützen kann - nähen geht am besten wenn es hell ist und ich sehen kann was ich tue. Bei künstlichem Licht kann man die Farbe von Nähfaden und Stoff nicht aufeinander abstimmen, und ich finde dass es wesentlich mehr Konzentration braucht nach Sonnenuntergang zu nähen.
Im Dezember geht die Sonne um 4 Uhr unter (in Grossbritannien, wo ich lebe) und erst so kurz nach 7 Uhr in der Früh auf. Da ist der Tag nicht sehr lange. Ich will die Stunden mit Tageslicht ausnützen.
Wenn ich dann mal verschlafe dann ist das okay. Das ist mir einmal passiert nachdem ich nachts nicht gut geschlafen habe. Ich gehe inzwischen auch eher früher ins Bett damit ich auch gern in der Früh aufstehe: ausgeschlafen und guter Laune. Na ja, guter Laune dann wenn das Wetter nicht zu verhangen und zu grau ist. Mit ein bisschen Sonne fühlt man sich wie ein anderer Mensch.
Das nähen und stricken tut mir auch total gut: ich kann sehen was ich mit meiner Zeit mache weil ein handfestes, greifbares und hoffentlich brauchbares Ergebnis dabei rauskommt.
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Friday, 16 December 2016
Zeit im Griff
Ich hatte früher oft Schwierigkeiten pünktlich zu sein. Ob zum Freunde treffen (was wirklich schönes auf das ich mich freue) oder um rechtzeitig in der Arbeit zu sein (oft nicht sehr mit Freude verbunden).
Ich hab auch immer wieder verschlafen und fand meine Unzuverlässlichkeit wirklich grausig. Ich musste mir eingestehen dass ich deswegen oft spät zum Arbeitstagsanfang war weil ich eine Riesenresentiment geschoben hatte weil ich dort sein muss und es nicht eingesehen habe Zeit vorher damit zu verschwenden "zu früh" dran zu sein.
Den richtigen oder noch schlimmer sogar: den perfekten Zeitpunkt erwischen zu wollen ist aber ganz schön schwierig und unwahrscheinlich stressig. Das hab ich mir inzwischen abgeschminkt. Lieber etwas früher dran sein und sich keinen Stress machen müssen. Das ist mir viel mehr wert.
Eine gute Arbeit / Freizeit Balance zu haben ist mir sehr wichtig, das ist das grössere, übergeordnete Ziel. Zuviel arbeiten dankt mir niemand und meine eigene Zeit ist mir wichtig.
Aber warum war ich auch oft spät dran wenn ich mich mit Freunden treffe? Das ist ein Riesenwiderspruch. Ich hatte für lange Zeit nicht verstanden dass ich einfach kein gutes Gefühl entwickelt hatte Zeit gut einschätzen zu können.
Das Zeitalter der Telefone die Erinnerungen piepsen lassen, ist mir absolut willkommen! Das ist eine grosse Hilfe.
Dann benütze ich auch gerne die Internetseiten die einem sagen wie lange man von Punkt A bis Punkt B braucht. Das konnte ich auch nie gut einschätzen. Diese Info schätze ich auch sehr.
Dann schau ich mir auch oft Google Street View an bevor ich wo hinfahre wo ich noch nie vorher war: er ist sehr hilfreich zu wissen wie das Gebäude und dessen Umgebung aussieht bevor man hinfährt.
Was hab ich aber früher auch viel Zeit vergeudet mit Sachen die ich entweder nicht in Betracht gezogen hatte (wie ein Haus erkennen können) oder Strecken und öffentliche Transport Zeiten zu unterschätzen. Das geht heute viel leichter.
Mir ist im letzten Jahr zweimal was peinliches passiert: einmal habe ich es total verpasst mich mit einer Freundin zu treffen weil mein Telefon eine falsche Zeit auf dem gesperrtem Bildschirm zeigte, während the Systemzeit die winzig klein in der oberen rechten Ecke ist schon die richtige Zeit zeigte, ich war aber bis dahin nicht draufgekommen dass diese zwei Zeiten nicht immer gleich sind. Sobald ich mein Telefon 'aufwecke' und den Sperrbildschirm wemache, dann ist die grossangezeigte Zeit in der Mitte des Bildschirms richtig. Aber davor nicht. Guter Gott, ich hatte keine Ahnung.
Und dann hab ich mich noch mit einer Freundin getroffen bevor ich einen Arzttermin hatte. Ich wusste genau wann ich von dort losmusste damit ich rechtzeitig zur Praxis komme. Was hab ich geschafft zu machen? Ich hab doch glatt die Zeit auf meinem Telefon falsch abgelesen: statt zu sehen dass es zehr vor zwei Uhr war, dachte ich es sei eine Stunde später. Ich muss irgendwie diese Zahl falsch interpretiert haben.
Mit dem Ergebnis dass ich voller Panik losgesaust bin, auch gottseidank gut durchkam (wenn es wirklich schon eine Stunde später gewesen wäre dann wäre ich zu spät dran gewesen wenn ich denselben Weg wie auf dem Hinweg genommen hätte. Mit zweimal umsteigen auf einer anderen Strecke ging es dann schneller) - und ich stand in der Arztpraxis und wollte auf deren elektronischem Monitor einschecken und hab absolut nicht kappiert warum mir das System sagte dass ich eine 'frühe Ankunft' sei und erst 30 Minuten vor meinem Termin einchecken kann, und nicht jetzt schon.
Das hat mich so sehr verwirrt dass ich erstmal aufs Klo bin (ich hatte ja noch ein paar Minuten Zeit, dachte ich) und es dann wieder versucht hatte. Mit dem gleichen Ergebnis! Was stand ich da dort als ob mir jemand aufs Hirn gehauen hätte. Ich hab das einfach nicht verstanden.
Dann hab ich auf die Uhr in der Arztpraxis geschaut und DANN erst gemerkt dass es eine Stunde früher war als ich dachte. Und das alles obwohl ich die Zeit auf meiner Uhr (also meinem Telefon) sehen konnte aber weiterhin falsch interpretiert hatte!
Ich war ganz schön sauer auf mich dass ich mich selber um eine Stunde mit meiner guten Freundin gebracht habe. Ich werde mich besser nicht wieder vor einem Arzttermin mit jemandem treffen, ausser es ist in der Nähe, dann panicke ich nicht so leicht.
Also so was.
Fazit: ich finde es schwierig Zeit einzuschätzen und kann meine Hilfemittel gut gebrauchen. Dann muss ich mich noch hüten vor Fehlern - manche kann ich vermeiden sobald ich weiss wie sie passieren, andere kann ich nur verhindern wenn ich jemanden bitte mir zu helfen: ich hätte meiner Freundin klipp und klar sagen sollen um welche Uhrzeit ich los muss damit sie mich bremsen kann wenn ich auf einmal alles durcheinander werfe und mich um eine Stunde verschätze. Ich hoffe sie hat es mir verziehen.
Eins weiss ich: ich will nicht diejenige sein die immer wieder zu spät kommt (oder zu früh geht!) - ich will gerne verlässlich sein. Mein Benehmen kann ich verändern, grad wenn ich gut übe, aber meine Persönlichkeit und Temperament nicht. Es ist eine gute Sache den Unterschied zwischen beiden erkennen zu können.
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Thursday, 29 September 2016
Less is More
Ich muss mich immer wieder daran erinnern dass Weniger mehr ist als Mehr. Dass Weniger wesentlich besser ist als wahllos Mehr.
Vor allem beim schreiben: wenn ich mir die Mühe geben kann mir meine Worte so zu überlegen und so zu wählen dass ich meine Gedanken in weniger Worten ausdrücken kann, dann ist das gut für meine Leser und Zuhörer, und es ist auch besser für mich.
Es ist zwar Arbeit meine Worte zu reduzieren und meinen Wortschwall bearbeiten zu müssen, aber das dient auch dazu mir mehr klar zu werden um was es mir geht. Was mir an diesem Thema wichtig ist.
Ich komme mehr ins Reine wenn ich mich mit weniger Ausschmückungen ausdrücken konnte: ich erreiche mehr Klarheit, Erhellung und zum Teil auch mehr Gedankenanstösse die mich auf Neues oder in eine andere Richtung bringen.
In meiner Umgebung ist weniger ja auch so sehr viel mehr: wenn ich in Harmonie leben kann weil es aufgeräumt und ausgewogen aussieht, dann tut mir das so sehr gut.
Ich möchte auch gerne meine Art in Gedankenschwälle auszubrechen bearbeiten damit mein Hirn sich auch mehr aufgeräumt und damit ausgewogen anfühlt: wie im Äusseren so auch im Inneren.
Ich sollte mir das als Schild malen und es an die Wand hängen:
Less is More.
Vor allem beim schreiben: wenn ich mir die Mühe geben kann mir meine Worte so zu überlegen und so zu wählen dass ich meine Gedanken in weniger Worten ausdrücken kann, dann ist das gut für meine Leser und Zuhörer, und es ist auch besser für mich.
Es ist zwar Arbeit meine Worte zu reduzieren und meinen Wortschwall bearbeiten zu müssen, aber das dient auch dazu mir mehr klar zu werden um was es mir geht. Was mir an diesem Thema wichtig ist.
Ich komme mehr ins Reine wenn ich mich mit weniger Ausschmückungen ausdrücken konnte: ich erreiche mehr Klarheit, Erhellung und zum Teil auch mehr Gedankenanstösse die mich auf Neues oder in eine andere Richtung bringen.
In meiner Umgebung ist weniger ja auch so sehr viel mehr: wenn ich in Harmonie leben kann weil es aufgeräumt und ausgewogen aussieht, dann tut mir das so sehr gut.
Ich möchte auch gerne meine Art in Gedankenschwälle auszubrechen bearbeiten damit mein Hirn sich auch mehr aufgeräumt und damit ausgewogen anfühlt: wie im Äusseren so auch im Inneren.
Ich sollte mir das als Schild malen und es an die Wand hängen:
Less is More.
~ ~ ~
Carpe diem.
Friday, 15 July 2016
Gutes kann auch mal zuviel sein
Ich hatte so ein
nettes Ereignis: ich hab doch glatt eine ganze Box an Gemüse und Obst gewonnen!
In meiner Arbeit hatten wir Wellness Woche – und eine der Herauforderungen war
für die fünf Tage vier Gläser Wasser am Tag zu trinken.
Hab ich auch
glatt gemacht. Ich hab brav meine Zeiten
aufgeschrieben und auch wirklich
all das Wasser getrunken. Gut getan hat’s
mir auch noch. Obwohl ich die ersten zwei Tage nur noch aufs Klo gerannt bin.
Der Trick liegt glaube ich darin dann so wenig heisse Getränke oder Orangensaft
wie möglich zu trinken, dann geht’s mit dem Wasserspiegel im Körper etwas besser.
Ich hatte auch
sogar gehofft dass ich etwas an dem versprochenen Gemüse gewinne. Irgendwer muss es ja werden, nicht wahr? Und ich war dann freudig überrascht eine von
so 6-7 Leuten zu sein die jeweils eine Box gewonnen hatten.
Die Sache war
dann nur: wie das Ding nachhause bekommen, grad weil ich an dem Abend wegging
(im Restaurant wollte ich nicht einen Riesenkarton an Gemüse
bringen, wie hätte das denn ausgesehen aber am meisten ging’s mir ums
rumschleppen), und dann war auch schon Wochenende. Ich hab sogar noch was von
den schönen Gaben in den Kühlschrank in der Firma gestopft.
Dann ab Montag
habe ich die Sachen über zwei Tage hinweg heim transportiert. Soviel ich halt
tragen konnte. Und hab’s dann auch gottseidank alles in den Kühlschrank
zuhause, wenn auch nicht alles ins Gemüsefach gepasst hatte. Der Riesenstrauch Karotten kam so in den
Schrank.
Tschjah... und da
lag das Zeug dann. Mit dem Kohl hatte
ich sogar eine Idee: ich könnte in kleinschnippeln, in ein bisschen Wasser garen
und dann noch Bröckchen an Schafskäse mitreinschmeissen.
Nur hab ich das
vielleicht bald gemacht? Nein, natürlich
nicht.
Und das hat mich
total bestürzt, traurig gemacht, niedergeschmettert und geradezu deprimiert. Warum
mach ich sowas? Ich hab das Zeug zuhause und dann warte ich nur drauf bis es
vergammelt damit ich es endlich
wieder wegschmeissen kann ohne was damit gemacht zu haben? Das ist doch
kriminell oder! Furchtbar.
Das ist mir sogar
peinlich. Also alles ziemlich negative Gefühle. Und dabei möchte ich doch so
gerne Gemüse essen! Das Obst das mit dabei war (Äpfel und eine schöne Mango)
hab ich auch gleich gemampft, und gut geschmeckt hat’s! Aber das Gemüse...
Ich weiss schon
dass ich totales Widerstreben gegen die ganze Arbeit habe die damit verbunden
ist: die Sachen müssen erst geputzt werden, und geschält, dann irgendwie klein
gemacht werden: hacken oder reiben oder weiss der Teufel was. Frag mich nicht. Ich
hab da nicht die Idee.
Und noch
niederschmetternder ist das Wissen dass man sich mit sowas abplagt wie nochmal
was, es dann in Null Komma Nix an Zeit weg isst (wenn es überhaupt essbar ist)
und dann muss man hoffen dass es auch nach irgendwas schmeckt. Ich hatte mir neulich eine Süsskartoffel
gekocht, die esse ich gerne – aber ich habe nichts gefunden das ich damit hätte
kombinieren können. Ich hatte ich kein anderes Gemüse da. Der Schafskäse den ich versucht habe, der
war’s nicht. Das hat etwas eklig geschmeckt. Andere Marinaden und sonst was waren
noch schlimmer. Dann hab ich halt den Rest so runtergewürgt, leider war der
dann schon kalt weil ich solange rumprobiert hatte eine gute Kombination mit
irgendwas zu finden. Also einen Erfolg kann man das wirklich nicht nennen.
Den Kohl hab ich
dann grade noch gerettet: die äusseren Blätter waren total hinüber, manche
weiter innen mussten viel vom oberen Rand getrennt werden, aber die
allerinnersten, die waren prima. Die Menge war dann sogar perfekt für mich als Einzelperson. Ich hab das dann auch wirklich klein geschnippselt,
heissgemacht in einem grossen Topf mit etwas Wasser und dann Schafskäse mit
dazu. Leider hatte ich ausnahmsweise mal einen anderen Feta gekauft, der war
nicht so schön krümlig sonderen eher so etwas glitschig und ist dann auch nicht
so schnell im heissen Gemüse geschmolzen. Schade. Ich werd in Zukunft wieder ‘meinen‘
Käse kaufen.
Mit dieser Box an
Gemüse ist mir eines klargeworden: ich fühle mich total überfordert mit so
Gemüse umzugehen. Ich weiss nicht zu was so Sachen passen (eine Aubergine war
auch drin. Ich glaub die mag ich sowieso nicht, aber ich hätte sie halt meinen
Hausgenossen anbieten sollen), noch hab ich die leistete Ahnung wie man sie dann zubereitet.
Zum Rezeptesuchen
und kopieren oder runterladen hab ich’s auch nicht gebracht. Dazu hätte ich
mich zu schlapp gefühlt wenn ich dran gedacht hätte. Hab ich aber nicht mal.
Das war einfach alles zuviel. Ich konnte damit nicht umgehen. Und bei dem
Gedanken kommen mir sogar fast die Tränen (also, so was blödes aber auch) weil
ich mich dabei recht schlecht fühle. Vollkommen gutes Gemüse wegzuschmeissen
nur weil man sich dem ganzen nicht gewachsen fühlt, das ist doch furchtbar,
oder?
Was ich gelernt
habe ist dass ich mich nicht drauf verlassen kann dass ich dann schon Lust
bekomme mich aus meiner Gewohnheitsmulde rauszuwuchten und mich in die ungewohnt/angsteinflössenden
Bereiche zu wagen. Das haut nicht hin.
Zuviel Gemüse das auch nicht zusammenpasst, das macht mir zuviel
Kopfschmerzen. Das nächste Mal wenn es
ans Gemüse zubereiten geht, da recherchiere ich zuerst mit einer Idee nach was
mir zumute ist (also keine Aubergine), schaue was ich mir zutraue – und dann gehe ich einkaufen. Gezielt, mit Plan. Das klingt doch machbar, oder?
Und wenn sich das
ganze dann etwas besser anfühlt, dann krieg ich vielleicht auch mehr Lust drauf
Gemüse zu kochen, und vielleicht schmeckt’s ja sogar auch noch?
Leicht
zuzubereitende Gemüse“rezepte“ sind sehr willkommen. Sie müssen aber wirklich
sehr leicht zu machen sein. Mit wenig Zutaten und nicht zuviel Zeit die es
braucht. Und dann halt was das man auch ohne anderes dazu essen kann, weil noch mehr Zeug zubereiten müssen,
das geht bei mir gar nicht. Das ist nicht drin. Ich kann die schönsten, komplizierten Strickmuster nachstricken, oder auch selber zusammenstellen, aber das Kochen ist total nicht meine Stärke. Ich hab mehr vergessen als ich jemals wusste.
PS Ich hab Rezepte in Anführungszeichen gepackt weil ich fürs Zubereiten auch den persönlichen Touch brauche: wenn’s schon die Rezeptesprache ist, da schalte ich ab, das fühlt sich alles zu kompliziert an.
Wenigstens hat
mein Kohl mit Feta geschmeckt, das war eine wirklich nette Überraschung. Da hab
ich sogar mal was hingebracht. Hurra!
Wednesday, 8 June 2016
Und noch ein paar Gedanken übers selbe Thema...
Fortgesetzt:
Bei anderen Stoffen hab ich keine Idee was damit tun - nur sind die übrig gebliebenen so schön dass ich es nicht über mich bringe sie zu entsorgen - wenn ich es täte: ich weiss genau dass ich mir das gleiche nochmal kaufen würde. Was dann Grund ist es doch zu behalten. Das ist das Dilemma: ich möchte gerne schöne Sachen haben, aber ich will nicht dass mir die Menge an Sachen dann über den Kopf wächst und mich dieser Übermass emotionell erstickt.
Ich will gerne die Sachen die ich bewusst behalten habe dann mehr schätzen - aus genau dem Grund dass ich das mit dem behalten auch wirklich bewusst gemacht habe.
Und dass ich weiss wo ich sie habe. Ich könnte die allerschönsten Sachen der Welt haben - wenn ich nicht weiss wo sie sind, dann nützen sie mir absolut nix!
Ein bisschen strategisches Zusammenlegen wäre auch gar nicht übel: wenn ich alle Futterstoffe in eine geschlossene Plastikwanne (die Dinger mit gut schliessendem Deckel) lege, dann finde ich die auch leichter wieder. Dazu fällt mir ein dass ich so an die 3-4 Futterstoffe angebraucht habe, aber ich hab noch übrig gebliebene Stücke mit denen ich nicht tierisch viel anfangen kann. Aber ich brauche doch mal ein kleines Stück für Sachen wie Futter für einen Hut. Und vielleicht fällt mir auch noch eine Methode ein mehere Futterstoffe in einem Projekt zu verbrauchen?)
Das Problem bleibt das gleiche: schöne Sachen sind schön, mehr schöne Sachen sind noch schöner, aber zu viele Sachen sind zuviel und dann ich leide daran dass es mir über Kopf wuchs. Und es ist total egal wie Sachen aussehen oder sind wenn ihre Menge nicht mehr aushaltbar ist.
Dann gibt's noch das Problem dass ich immer wieder durch meine Stoffe gekuckt habe um versuchen etwas wegzugeben und los zu werden, und bin auf nichts gestossen dass mir nicht mehr gefällt oder das nicht mehr brauchbar ist. Aus diesem Grund ist es dann sehr deprimierend wenn ich nach einem Stoff suche den ich aufbrauchen will und mir nichts so recht passt. Das sollen doch alles Materialien sein die schön sind! So schön dass ich mich nicht von ihnen trennen kann!
Mach ich zu hohe Ansprüche von dem was ich behalten habe? Denke ich das müssen Stoffe sein die dann total doll sind? Und sie sind's doch nicht? Oder liegt es einfach daran dass ein Projekt alle möglichen Eigenschaften verlangt in einem Stoff den halt nun mal nicht sehr viele Stoffe erfüllen können?
Z.B. ein fester Stoff für einen Rock: er muss dick und fest genug sein um nicht zu schlabbern, jedenfalls für einen gerade geschnittenen Rock. Knitterfest sollte er dann auch noch sein, und eine Farbe die ich auch für einen Rock mag...
Und damit häufen sich die Eigenschaften durch die recht viele Stoffe ausscheiden.
Was mir mit Blusen und anderem oft als Problem begegnet ist: ich hab oft nicht genug Stoff (und müsste mich dann für eine Kurzarmbluse oder sogar ärmellose entscheiden), und zum anderen Teil hab ich Stoffe die ideal für eine Bluse wären die ich machen will aber die Menge die ich habe ist für ein Kleid geeignet! Was fang ich mit dem Rest an? Eine zweite Bluse im selben Stoff will ich nicht und ich hab doch auch die Länge gekauft um ein Kleid draus zu machen!
Ach herrje.
Also, das hab ich noch nicht gelöst. Ich weiss aber auch dass meine Stoffe nocht nicht gut genug katalogisiert habe. Ich weiss nicht gut genug was ich habe, und wieviel davon.
Ach herrje.
Saturday, 14 March 2015
Umzugstag
Heute ist Umzugstag. Ich ziehe wieder um. Hoffentlich für etwas länger als diesmal: in sechs Monaten wieder umziehen zehrt echt an einem. Eine Erkältung droht auch noch auszubrechen, das kann ich im Moment gar nicht gebrauchen - ich ignoriere es also entschlossen und kämpfe mich durch. Ich werde dann vermutlich am anderen Ende ins Bett fallen und mich der Erkältung ergeben aber das steht auf einem anderen Blatt.
Erstmal ist umziehen angesagt.
Es lief bis jetzt alles ganz gut: ich habe das neue Zimmer angeboten bekommen dass ich so sehr gern wollte. Die Nachmieterin kann auch dann einziehen wenn ich umziehen muss: eine Woche später als zuerst ausgemacht. Die Umzugsfirma die ich auch das letzte Mal benützt hatte, die haben auch Zeit und sogar nochmal den Zeitpunkt auf später am Tag verlegt, was mir äusserst gut reinpasst.
Ich brauche mir kein Self Storage Lagerplatz zu mieten weil im neuen, grossen Zimmer alles reinpassen wird das ich habe. Und ich habe leider verdammt viel. Ich schäme mich inzwischen fast dafür wieviele Stoffe und wieviel Wolle ich angesammelt habe. Ich hatte schon so gut anderes ausgemistet: die Hälfte meiner Klamotten, viele Schuhe, fast alle Videos, einige DVDs und CDs und hab mit dem Papierkram angefangen. Also ist schon einiges weg. Ich dachte allerdings dass ich schon sehr viel mehr losgeworden bin.
Ja Pustekuchen!
Ich hab vermutlich dieselbe Anzahl Umzugskartons wie beim letzten Mal. Ich versteh das eigentlich nicht. Hab ich mir soviel neues zugelegt in nur sechs Monaten? Das kann's aber doch auch nicht sein?
Vielleicht hängt es aber daran dass ich dieses Mal 'mit mehr Luft' gepackt habe. Einige meiner Kartons sind nicht ganz so voll wie davor weil ich meine hübschen Aufbewahrungskartons, je einen, in einen Umzugskarton verfrachtet habe, mit anderem ausgestopft, und zukleben. Das ging wunderbar schnell. Aber ob in den hübschen Kartons vielleicht doch noch etwas Platz war? Das weiss ich nicht.
Bin mal gespannt wie es dann nach dem umziehen aussieht.
So, und nu ran an die letzten paar Sachen. Ich hoffe es sind wirklich nur 'ein paar'.
Erstmal ist umziehen angesagt.
Es lief bis jetzt alles ganz gut: ich habe das neue Zimmer angeboten bekommen dass ich so sehr gern wollte. Die Nachmieterin kann auch dann einziehen wenn ich umziehen muss: eine Woche später als zuerst ausgemacht. Die Umzugsfirma die ich auch das letzte Mal benützt hatte, die haben auch Zeit und sogar nochmal den Zeitpunkt auf später am Tag verlegt, was mir äusserst gut reinpasst.
Ich brauche mir kein Self Storage Lagerplatz zu mieten weil im neuen, grossen Zimmer alles reinpassen wird das ich habe. Und ich habe leider verdammt viel. Ich schäme mich inzwischen fast dafür wieviele Stoffe und wieviel Wolle ich angesammelt habe. Ich hatte schon so gut anderes ausgemistet: die Hälfte meiner Klamotten, viele Schuhe, fast alle Videos, einige DVDs und CDs und hab mit dem Papierkram angefangen. Also ist schon einiges weg. Ich dachte allerdings dass ich schon sehr viel mehr losgeworden bin.
Ja Pustekuchen!
Ich hab vermutlich dieselbe Anzahl Umzugskartons wie beim letzten Mal. Ich versteh das eigentlich nicht. Hab ich mir soviel neues zugelegt in nur sechs Monaten? Das kann's aber doch auch nicht sein?
Vielleicht hängt es aber daran dass ich dieses Mal 'mit mehr Luft' gepackt habe. Einige meiner Kartons sind nicht ganz so voll wie davor weil ich meine hübschen Aufbewahrungskartons, je einen, in einen Umzugskarton verfrachtet habe, mit anderem ausgestopft, und zukleben. Das ging wunderbar schnell. Aber ob in den hübschen Kartons vielleicht doch noch etwas Platz war? Das weiss ich nicht.
Bin mal gespannt wie es dann nach dem umziehen aussieht.
So, und nu ran an die letzten paar Sachen. Ich hoffe es sind wirklich nur 'ein paar'.
Friday, 31 October 2014
Ziel strebig?
Ich musste gerade so nachdenken, über das Leben, Erfahrungen, was ich vorhabe, was ich erreichen will, was ich überhaupt will - und dabei ist mir das Wort 'Ziel' eingefallen. Und dass es mir überhaupt nicht gefällt.
Es klingt nach etwas dem man hinterherrennen muss, oder sich tierisch reinhängen um auf diese Zielpfosten zu zu rennen - um sie dann irgendwann zu erreichen. Zu versuchen zu erreichen.
Bei allem was ich mit Zielen verbinde geht es um unerreichtes, nicht geschafftes. Es ignoriert den Werdegang, den Prozess etwas zu lernen: zu leben und zu erleben. Voll im Leben zu stehen, zu geniessen, richtig durch zu atmen!
Es scheint mir so dass der Fokus auf ein Ziel unterwertet was man unterwegs lernt, wie man daran geht ein Ziel zu erreichen. Es scheint mir alleine darum zu gehen dieses Ziel auch zu erreichen. Und sich sehr abzumühen dabei.
Und was dann?
Man könnte neue Ziele setzen, ja okay, oder eins das man nie erreichen kann - wie deprimierend wäre das?
Ich schiele schon genug auf Sachen die in der Zukunft liegen: der Zeitpunkt von dem ab die Tage wieder länger werden, den Tag an dem die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden, die Frühlingstage in denen es wieder wärmer wird...
Ich will nicht auch noch mir irgendwelche blöden Ziele vornehmen und dann unter dem Gefühl leiden dass ich die sowieso nicht schaffe.
Stattdessen will ich lieber Absichten formen, Ideen und Überlegungen mit deren Hilfe ich im Hier und Jetzt lebe - Erfahrungen mache, dazu lerne, mein Leben leben in dem ich was erlebe.
Es klingt nach etwas dem man hinterherrennen muss, oder sich tierisch reinhängen um auf diese Zielpfosten zu zu rennen - um sie dann irgendwann zu erreichen. Zu versuchen zu erreichen.
Bei allem was ich mit Zielen verbinde geht es um unerreichtes, nicht geschafftes. Es ignoriert den Werdegang, den Prozess etwas zu lernen: zu leben und zu erleben. Voll im Leben zu stehen, zu geniessen, richtig durch zu atmen!
Es scheint mir so dass der Fokus auf ein Ziel unterwertet was man unterwegs lernt, wie man daran geht ein Ziel zu erreichen. Es scheint mir alleine darum zu gehen dieses Ziel auch zu erreichen. Und sich sehr abzumühen dabei.
Und was dann?
Man könnte neue Ziele setzen, ja okay, oder eins das man nie erreichen kann - wie deprimierend wäre das?
Ich schiele schon genug auf Sachen die in der Zukunft liegen: der Zeitpunkt von dem ab die Tage wieder länger werden, den Tag an dem die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden, die Frühlingstage in denen es wieder wärmer wird...
Ich will nicht auch noch mir irgendwelche blöden Ziele vornehmen und dann unter dem Gefühl leiden dass ich die sowieso nicht schaffe.
Stattdessen will ich lieber Absichten formen, Ideen und Überlegungen mit deren Hilfe ich im Hier und Jetzt lebe - Erfahrungen mache, dazu lerne, mein Leben leben in dem ich was erlebe.
Nix von wegen Ziele stecken, auf 'morgen' schielen. Ich will lieber bewusster leben, jetzt und hier, und mich daran freuen.
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Spass
Wednesday, 22 October 2014
Weniger!
Ich habe eine aufregende Entdeckung gemacht: wenn man recht wenig Klamotten hat dann schätzt man sie um so mehr!
Ich trage auch die Kleidungstücke die nach meinem Ausmisten übriggeblieben sind mehr, und was das allerbeste ist: ich finde sie so sehr viel leichter wieder!
Wie befreiend, erleichternd und wohltuend sich das anfühlt! Ich bin ja so froh dass ich das jetzt rausfinde und nicht erst in zig Jahren! Okay, hätte ich auch schon früher haben können, aber ich hab nun mal nicht und warum vergossener Milch hinterher heulen? Das bringt’s nicht.
Jetzt ist besser!
Das ermuntert mich sehr danach auch andere Bereiche meines Wohnens und Lebens in Betracht zu ziehen und überlegen zu können: was davon kann weg damit ich mich leichter und unbeschwerter fühle? Damit ich so richtig aufatmen kann?
Das sind ganz andere Überlegungen als die wie ich es schaffen kann mich von meinen langgehegten lieben Sachen zu trennen. Deren Anzahl war zwar eine Bürde und das hab ich auch voll eingesehen, aber ich wusste nicht wie gut es tut wenn man das Übermass los wird.
Es ist wirklich herrlich, ich kann es nur empfehlen! Ein Riesen Lob aufs Loswerden!!
Hip, hip, hurra und all das.
Zwei der Bereiche die unwahrscheinlich lichter werden müssen sind meine Vorräte an Stoffen und Wolle. Das üble daran ist dass ich nicht finden kann wonach ich suche wenn ich ein neues Projekt anfangen will. Ich muss mich dann mit etwas begnügen das mir nicht wirklich vorschwebte. Das fühlt sich nicht so doll an.
Andererseits habe ich auch einige Stoffe und Garne bei denen ich ganz genau weiss was ich daraus machen will. Ich hab bestimmte Projekte im Kopf und vor dem inneren Auge – der Trick ist nur zu denen auch zu kommen.
Das ist mir leider schon seit einer Weile klar: ich kann nur eine bestimmte Anzahl an Klamotten und Sachen pro Jahr nähen oder stricken und ich hab genug Vorrat für einiges mehr als 30 Jahre. Ich werde es nie aufbrauchen.
Ich hab schon so ein paar Stoffe und Garne auf einmal mit zu Näh- und Stricktreffen genommen und versucht weiterzugeben. Zum Teil konnte ich auch, manchmal musste ich einiges wieder mit nachhause nehmen. Ich hab mich mit dem ganzen Zeug total vertan als ich es gekauft hatte – das war eine Freude! Nur inzwischen sitze ich auf dem Zeug und weiss nicht was damit tun.
Die letztendliche Lösung ist die Materialien die ich gar nicht mehr brauchen kann und auch nicht loswerden kann, dann halt an charity shops weiterzugeben. Oder die Stoffe dann halt in den Kleidercontainer am Supermarkt zu schmeissen. Aber das tut mir schon sehr leid um die schönen Sachen.
Die ollen Teile hab ich ja schon vor langem auf die Weise entsorgt, es sind die schöneren Sachen die übrig geblieben sind. Quilten ist eine gute Methode viel Stoff auf einmal aufzubrauchen: um die Patchworkteile für Quilts zu machen, da geht schon einiges an Stoff und vor allem auch kleinere Stücke von vielen Stoffen dabei drauf. Ich sollte, und will ja auch!, mich auf Projekte einstellen die kleiner sind: nicht nur die grossen Quilts die ein ganzes Bette bedecken, sondern Taschen und Stoffbeutel, Kosmetiktaschen, Platz Sets, Tischläufer, was zum Aufhängen, Kissenbezüge... Da gibt es einiges. Sogar so Sachen wie Beutel für Wäscheklammern oder Etuis für Scheren oder sonst was! Sogar Hausschuhe oder Krawatten – naja, an so was mach ich mich eher nicht, lieber Taschen!
Mal sehen wie das läuft.
Der nächste Schritt wird es sein mein Zimmer so einzuräumen dass ich sehr leichten Zugang zu meinen ganzen Näh- und Stricksachen habe. Ich bin erst vor kurzem umgezogen und noch nicht so eingerichtet dass ich auch tatsächlich das finde was ich brauche. Da passiert es dann dass ich was anfange und nicht weiterkomme weil ich den Markierstift nicht finden kann, oder finde es ungemein schwieriger ohne einen Auftrenner zu leben.
Sobald die Handwerker da waren und das Fenster gerichtet haben: ab da will ich mich wieder drauf stürzen.
Wünscht mir Glück! Und natürlich auch gutes Vorankommen – was ich auch allen wünschen möchte die diesen Blogpost lesen sollten. Was liegt bei dir so an, was willst du verringern oder bewältigen? Irgendwelche schöne Pläne um etwas zu machen?
Ich trage auch die Kleidungstücke die nach meinem Ausmisten übriggeblieben sind mehr, und was das allerbeste ist: ich finde sie so sehr viel leichter wieder!
Wie befreiend, erleichternd und wohltuend sich das anfühlt! Ich bin ja so froh dass ich das jetzt rausfinde und nicht erst in zig Jahren! Okay, hätte ich auch schon früher haben können, aber ich hab nun mal nicht und warum vergossener Milch hinterher heulen? Das bringt’s nicht.
Jetzt ist besser!
Das ermuntert mich sehr danach auch andere Bereiche meines Wohnens und Lebens in Betracht zu ziehen und überlegen zu können: was davon kann weg damit ich mich leichter und unbeschwerter fühle? Damit ich so richtig aufatmen kann?
Das sind ganz andere Überlegungen als die wie ich es schaffen kann mich von meinen langgehegten lieben Sachen zu trennen. Deren Anzahl war zwar eine Bürde und das hab ich auch voll eingesehen, aber ich wusste nicht wie gut es tut wenn man das Übermass los wird.
Es ist wirklich herrlich, ich kann es nur empfehlen! Ein Riesen Lob aufs Loswerden!!
Hip, hip, hurra und all das.
Zwei der Bereiche die unwahrscheinlich lichter werden müssen sind meine Vorräte an Stoffen und Wolle. Das üble daran ist dass ich nicht finden kann wonach ich suche wenn ich ein neues Projekt anfangen will. Ich muss mich dann mit etwas begnügen das mir nicht wirklich vorschwebte. Das fühlt sich nicht so doll an.
Andererseits habe ich auch einige Stoffe und Garne bei denen ich ganz genau weiss was ich daraus machen will. Ich hab bestimmte Projekte im Kopf und vor dem inneren Auge – der Trick ist nur zu denen auch zu kommen.
Das ist mir leider schon seit einer Weile klar: ich kann nur eine bestimmte Anzahl an Klamotten und Sachen pro Jahr nähen oder stricken und ich hab genug Vorrat für einiges mehr als 30 Jahre. Ich werde es nie aufbrauchen.
Ich hab schon so ein paar Stoffe und Garne auf einmal mit zu Näh- und Stricktreffen genommen und versucht weiterzugeben. Zum Teil konnte ich auch, manchmal musste ich einiges wieder mit nachhause nehmen. Ich hab mich mit dem ganzen Zeug total vertan als ich es gekauft hatte – das war eine Freude! Nur inzwischen sitze ich auf dem Zeug und weiss nicht was damit tun.
Die letztendliche Lösung ist die Materialien die ich gar nicht mehr brauchen kann und auch nicht loswerden kann, dann halt an charity shops weiterzugeben. Oder die Stoffe dann halt in den Kleidercontainer am Supermarkt zu schmeissen. Aber das tut mir schon sehr leid um die schönen Sachen.
Die ollen Teile hab ich ja schon vor langem auf die Weise entsorgt, es sind die schöneren Sachen die übrig geblieben sind. Quilten ist eine gute Methode viel Stoff auf einmal aufzubrauchen: um die Patchworkteile für Quilts zu machen, da geht schon einiges an Stoff und vor allem auch kleinere Stücke von vielen Stoffen dabei drauf. Ich sollte, und will ja auch!, mich auf Projekte einstellen die kleiner sind: nicht nur die grossen Quilts die ein ganzes Bette bedecken, sondern Taschen und Stoffbeutel, Kosmetiktaschen, Platz Sets, Tischläufer, was zum Aufhängen, Kissenbezüge... Da gibt es einiges. Sogar so Sachen wie Beutel für Wäscheklammern oder Etuis für Scheren oder sonst was! Sogar Hausschuhe oder Krawatten – naja, an so was mach ich mich eher nicht, lieber Taschen!
Mal sehen wie das läuft.
Sobald die Handwerker da waren und das Fenster gerichtet haben: ab da will ich mich wieder drauf stürzen.
Wünscht mir Glück! Und natürlich auch gutes Vorankommen – was ich auch allen wünschen möchte die diesen Blogpost lesen sollten. Was liegt bei dir so an, was willst du verringern oder bewältigen? Irgendwelche schöne Pläne um etwas zu machen?
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Sunday, 5 October 2014
Das olle Zeug macht mich nicht an
Mir ist ein Grund eingefallen warum es so schädlich ist Altes aufzuheben um es aufzuheben anstelle es sich zu erlauben etwas Neues zu wollen und sich zugestehen. Olles, altes Zeug das es einfach nicht mehr tut für einen: das entzieht einem Energie und Freude. Neues das uns anmacht: da ist dieses Kribbeln da – da lebt einem die Seele auf in der prickelnden Begeisterung dass da etwas ist das einem gut tut und einen anspricht!
Mir ist das gerade aufgefallen nachdem ich in Gedanken meine Riesenansammlung an Wolle durchgegangen bin. Eine Freundin hat der Strickgruppe ein Muster als Knit Along vorgeschlagen. Hmm, was ist das auf Deutsch? Da wird vermutlich der englische Ausdruck benützt. Ein “Strick-Entlang“ (ähem) ist wenn mehrere Leute zur gleichen Zeit etwas stricken, oft das gleiche Muster oder sonst etwas unter einem bestimmten Thema, sozusagen “nebeneinander her“, also ‘along‘. Ich hoffe das macht Sinn. Gibt es auch als Sew Along, oder Crochet Along usw.
Das Muster ist der Stitch Block Cowl (hier: Stitch Block Cowl bei Ravelry.com, ein Muster von Purl Bee) - für den braucht man drei Farben. Ich kann einen Nackenwärmer sehr gut gebrauchen, die Muster schauen interessant aus und bei diesem Gruppenunternehmen teilzunehmen ist eine echt nette Idee. Man will ja nicht unfreundlich sein! Ich freu mich darauf den Schwierigkeitsgrad der Muster zu meistern. Das kann ich mir nicht entgehen lassen!
Da stellte sich dann nur die Frage: welche Wolle nehme ich? Und obwohl ich einen irrsinnigen Berg an “Möglichkeiten“ angesammelt hatte, hab ich trotzdem nicht total genau das Garn das ich gerne benützen wollte. Jedenfalls nicht in drei Farben. Ätzend. Und so nervig!
Meine Idealvorstellung an Wolle hab ich nicht. Ach. Zwei Möglichkeiten gibt es aber bei beiden ist es nicht wirklich die Qualität an Wolle die man für einen Cowl braucht. Ich hab sogar mit dem Gedanken gespielt ein naturbelassenes Garn in drei Farben zu färben (ich will das Garn aber für Schultertücher, also doch nicht) oder sogar einen wenig geliebten Pullover wieder aufzutrennen. Was auch Unsinn ist.
Ein weiterer Vorteil das Uschi Garn zu nehmen ist dass es zwar hervorragend für Socken ist aber nicht so super doll für Spitzenschals. Aber für einen Cowl passt es prima!
Und das macht mich an: Freude zu haben ein Projekt zu planen und auch noch vernünftig sein und was mit dem Wollgebirge anfangen damit es mich nicht erstickt.
Ausserdem hab ich ein paar Garne identifiziert bei denen ich nicht untröstlich wäre sie weiterzugeben. Nix wie weg mit den Teilen!
Warum auf diesen
Energieschub verzichten? Das wäre
Bescheidenheit die einem Lebensfreude abzieht.
Mir ist das gerade aufgefallen nachdem ich in Gedanken meine Riesenansammlung an Wolle durchgegangen bin. Eine Freundin hat der Strickgruppe ein Muster als Knit Along vorgeschlagen. Hmm, was ist das auf Deutsch? Da wird vermutlich der englische Ausdruck benützt. Ein “Strick-Entlang“ (ähem) ist wenn mehrere Leute zur gleichen Zeit etwas stricken, oft das gleiche Muster oder sonst etwas unter einem bestimmten Thema, sozusagen “nebeneinander her“, also ‘along‘. Ich hoffe das macht Sinn. Gibt es auch als Sew Along, oder Crochet Along usw.
Das Muster ist der Stitch Block Cowl (hier: Stitch Block Cowl bei Ravelry.com, ein Muster von Purl Bee) - für den braucht man drei Farben. Ich kann einen Nackenwärmer sehr gut gebrauchen, die Muster schauen interessant aus und bei diesem Gruppenunternehmen teilzunehmen ist eine echt nette Idee. Man will ja nicht unfreundlich sein! Ich freu mich darauf den Schwierigkeitsgrad der Muster zu meistern. Das kann ich mir nicht entgehen lassen!
Da stellte sich dann nur die Frage: welche Wolle nehme ich? Und obwohl ich einen irrsinnigen Berg an “Möglichkeiten“ angesammelt hatte, hab ich trotzdem nicht total genau das Garn das ich gerne benützen wollte. Jedenfalls nicht in drei Farben. Ätzend. Und so nervig!
Aber ich bin wirklich absolut wild entschlossen nicht wieder neues Garn zu kaufen* - das hätte ich
ungebremst gemacht bevor ich umgezogen bin.
Inzwischen hab ich einfach keinen Platz mehr für die Wolle die ich sowie so schon habe, also
muss es was von diesem gebunkerten Vorrat sein. Muss. Aber
tierisch begeistert bin ich nicht.
Meine Idealvorstellung an Wolle hab ich nicht. Ach. Zwei Möglichkeiten gibt es aber bei beiden ist es nicht wirklich die Qualität an Wolle die man für einen Cowl braucht. Ich hab sogar mit dem Gedanken gespielt ein naturbelassenes Garn in drei Farben zu färben (ich will das Garn aber für Schultertücher, also doch nicht) oder sogar einen wenig geliebten Pullover wieder aufzutrennen. Was auch Unsinn ist.
Dann fiel mir eine dritte Möglichkeit ein: Uschi Sockengarn das ich in hellgrau, dunkelgrau und blau habe: drei Farben die mich tatsächlich begeistern (hallelujah. Das war dann auch der Auslöser für diesen Blog Post) nur ist es zu dünn, aber ich kann es auch doppelt nehmen! Die Qualität ist auch gut für diese Art Cowl.
Ein weiterer Vorteil das Uschi Garn zu nehmen ist dass es zwar hervorragend für Socken ist aber nicht so super doll für Spitzenschals. Aber für einen Cowl passt es prima!
Hurra! Ich bin ja so froh dass mir dieses Garn
eingefallen ist: ich kann es endlich für etwas benützen das mich tatsächlich
begeistert (ist das herrlich!) und muss es nicht für etwas hernehmen nur damit
ich es aufbrauche.
Und das macht mich an: Freude zu haben ein Projekt zu planen und auch noch vernünftig sein und was mit dem Wollgebirge anfangen damit es mich nicht erstickt.
Ausserdem hab ich ein paar Garne identifiziert bei denen ich nicht untröstlich wäre sie weiterzugeben. Nix wie weg mit den Teilen!
[Nachsatz: ich hab leider doch eine neue Wolle gekauft. Das silber sah zu dem blau und dunkelgrau einfach zu leuchtend aus. Das neue Garn hat mehrere blaue Töne, auch nicht das total wahre aber leider muss ich jetzt noch mehr aufbrauchen also muss das genügen. Herrjeh aber auch!]
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