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Friday, 10 February 2017

Ich forsche wieder: zurück zu einem alten Hobby

Ich hab so die Angewohnheit durch meine Hobbies und Interessen zu rangieren: mal das für eine Weile, dann wieder ein anderes Hobby, dann zurück zu einem Interesse dass mich for geraumer Zeit gefesselt hat.

Und hurra!

Ich bin wieder bei meinen Nachforschungen angelangt. Ich hatte drei Jahre reingesteckt zu versuchen über eine Mary Squire heraus mehr zu finden die im späten 18ten Jahrhundert Almshäuser in Walthamstow, Ost London (damals noch Essex) gegründet hat.

Ich hatte damals nicht die Kirchenbucheintragung ihrer Heirat finden können was das fehlende Dokument ist um ihren Mädchennamen zu erfahren.

Als letztes hatte ich das Testament ihres Mannes gefunden der 35 vor ihr gestorben war. Das hat mir dann die Pfarrei gegeben in der sie wohnten. Und das war was mir fehlte um zu wissen welche Heiratseintragung die richtige war!


Also hat's diesmal nicht viel bebraucht um es zu finden. Die Unterschriften waren nicht total gleich aber doch recht ähnlich. Deswegen hatte ich es auch verworfen dass das die richtigen Leute waren - jetzt weiss ich es weil der Pfarreiname es mir bestätigt.

Was für eine wunderbare Entdeckung: St Mary Walthamstow!
Und dann hab ich auch gleich noch (naja ein paar Tage später) die Taufe der Mary Barrow gefunden! Das war doch glatt, sage und schreibe, auch in Walthamstow!  Sie hatte doch tatsächlich selber eine  Verbindung und nicht nur über ihren verstorbenen Mann.  Das macht wirklich viel Sinn.

Ich hatte gestern abend eine halbe Stunde warten müssen um jemanden zu treffen und hatte meinen Kindle nicht mit dabei. Meinem Telefon ging der Saft aus also nix Lektüre oder sonst was zu tun haben. Das war langweilig. Also zog ich meinen Schreibblock raus den ich mit dabei hatte (ich war in der British Library recherchieren) und hab mir Notizen gemacht was ich noch also nachschauen, erforschen und herausfinden kann.

Da kam einiges zusammen (ich hab manches davon schon nur muss meine alten Notizen durchforschen um zu sehen was ich habe). Dann kann ich sehr bald damit anfangen alles nieder zu schreiben. Ich will es nicht als gesammeltes Werk machen weil ich nie fertig werden würde. Aber als Blog: das ist genau das richtige Format.

Ich werde mit dem Hause und der Plakette anfangen die mich damals drauf gebracht hat mehr über dieses Gebäude wissen zu wollen und als als "drei Monate" Projekt herzunehmen (Ha, als ob!). Das wird ein guter Anfang.

Dann kann ich über alle möglichen Themen schreiben über die ich was weiss. Und darauf freue ich mich total!

Hier ist the Blog Adresse:
http://localhistorylondon.blogspot.co.uk/ 
 

Monday, 2 January 2017

Ruhezeit

Es ist wirklich wichtig sich immer wieder die Zeit zu nehmen nichts zu machen. Nichts machen zu müssen. Ruhezeit, Zeit zum entspannen, ausruhen, sich erholen.

Es tut mir so sehr gut mir selber die Erlaubnis zu geben abzuschalten. Nur die Erwartung an mich selber zu setzen das zu machen was mir einfällt, was mich anmacht, was mir gut tut. Und sonst gar nix. So gut!

Ich nehme mir zwei Wochen Ferien, dann Urlaub zuhause über Weihnachten, und dann kann die Jobsuche anfangen. Aber nicht vorher. So will ich das.

Eine Sache mache ich in dieser Zeit die ich nicht machen muss, die mir aber überraschenderweise gut tut: ich will früh aufstehen. Noch nicht um 7 Uhr in der Früh: das war dir Uhrzeit zu der ich aus dem Haus musste als ich gearbeitet hatte, geschweige denn um 6 Uhr: die Uhrzeit zu der ich aufstehen musste. Ich möchte gern um 8 Uhr aufstehen und stelle fest dass ich oft so um 7 Uhr oder früher wach werde. Aber aufstehen brauche ich noch nicht als nehme ich mir die Zeit auch. Eben auch zum ausruhen, entspannen, mir die Zeit nehmen.

Ich will gern um oder auch vor 8 Uhr aufstehen weil ich dann die Stunden mit Tageslicht nützen kann - nähen geht am besten wenn es hell ist und ich sehen kann was ich tue. Bei künstlichem Licht kann man die Farbe von Nähfaden und Stoff nicht aufeinander abstimmen, und ich finde dass es wesentlich mehr Konzentration braucht nach Sonnenuntergang zu nähen.

Im Dezember geht die Sonne um 4 Uhr unter (in Grossbritannien, wo ich lebe) und erst so kurz nach 7 Uhr in der Früh auf. Da ist der Tag nicht sehr lange. Ich will die Stunden mit Tageslicht ausnützen.

Wenn ich dann mal verschlafe dann ist das okay. Das ist mir einmal passiert nachdem ich nachts nicht gut geschlafen habe. Ich gehe inzwischen auch eher früher ins Bett damit ich auch gern in der Früh aufstehe: ausgeschlafen und guter Laune. Na ja, guter Laune dann wenn das Wetter nicht zu verhangen und zu grau ist. Mit ein bisschen Sonne fühlt man sich wie ein anderer Mensch.

Das nähen und stricken tut mir auch total gut: ich kann sehen was ich mit meiner Zeit mache weil ein handfestes, greifbares und hoffentlich brauchbares Ergebnis dabei rauskommt.

Sunday, 5 October 2014

Das olle Zeug macht mich nicht an

Mir ist ein Grund eingefallen warum es so schädlich ist Altes aufzuheben um es aufzuheben anstelle es sich zu erlauben etwas Neues zu wollen und sich zugestehen. Olles, altes Zeug das es einfach nicht mehr tut für einen: das entzieht einem Energie und Freude. Neues das uns anmacht: da ist dieses Kribbeln da – da lebt einem die Seele auf in der prickelnden Begeisterung dass da etwas ist das einem gut tut und einen anspricht!

Warum auf diesen Energieschub verzichten?  Das wäre Bescheidenheit die einem Lebensfreude abzieht.



Mir ist das gerade aufgefallen nachdem ich in Gedanken meine Riesenansammlung an Wolle durchgegangen bin.  Eine Freundin hat der Strickgruppe ein Muster als Knit Along vorgeschlagen.  Hmm, was ist das auf Deutsch?  Da wird vermutlich der englische Ausdruck benützt. Ein “Strick-Entlang“ (ähem) ist wenn mehrere Leute zur gleichen Zeit etwas stricken, oft das gleiche Muster oder sonst etwas unter einem bestimmten Thema, sozusagen “nebeneinander her“, also ‘along‘.  Ich hoffe das macht Sinn.  Gibt es auch als Sew Along, oder Crochet Along usw.

Das Muster ist der Stitch Block Cowl (hier: Stitch Block Cowl bei Ravelry.com, ein Muster von Purl Bee) - für den braucht man drei Farben.  Ich kann einen Nackenwärmer sehr gut gebrauchen, die Muster schauen interessant aus und bei diesem Gruppenunternehmen teilzunehmen ist eine echt nette Idee.  Man will ja nicht unfreundlich sein!  Ich freu mich darauf den Schwierigkeitsgrad der Muster zu meistern.  Das kann ich mir nicht entgehen lassen!

Da stellte sich dann nur die Frage: welche Wolle nehme ich?  Und obwohl ich einen irrsinnigen Berg an “Möglichkeiten“ angesammelt hatte, hab ich trotzdem nicht total genau das Garn das ich gerne benützen wollte.  Jedenfalls nicht in drei Farben.  Ätzend. Und so nervig!
 

Aber ich bin wirklich absolut wild entschlossen nicht wieder neues Garn zu kaufen* - das hätte ich ungebremst gemacht bevor ich umgezogen bin.  Inzwischen hab ich einfach keinen Platz mehr für die Wolle die ich sowie so schon habe, also muss es was von diesem gebunkerten Vorrat sein.  Muss. Aber tierisch begeistert bin ich nicht.

Meine Idealvorstellung an Wolle hab ich nicht.  Ach.  Zwei Möglichkeiten gibt es aber bei beiden ist es nicht wirklich die Qualität an Wolle die man für einen Cowl braucht.  Ich hab sogar mit dem Gedanken gespielt ein naturbelassenes Garn in drei Farben zu färben (ich will das Garn aber für Schultertücher, also doch nicht) oder sogar einen wenig geliebten Pullover wieder aufzutrennen.  Was auch Unsinn ist.

Dann fiel mir eine dritte Möglichkeit ein: Uschi Sockengarn das ich in hellgrau, dunkelgrau und blau habe: drei Farben die mich tatsächlich begeistern (hallelujah. Das war dann auch der Auslöser für diesen Blog Post) nur ist es zu dünn, aber ich kann es auch doppelt nehmen!  Die Qualität ist auch gut für diese Art Cowl.

Ein weiterer Vorteil das Uschi Garn zu nehmen ist dass es zwar hervorragend für Socken ist aber nicht so super doll für Spitzenschals.  Aber für einen Cowl passt es prima!
Hurra!  Ich bin ja so froh dass mir dieses Garn eingefallen ist: ich kann es endlich für etwas benützen das mich tatsächlich begeistert (ist das herrlich!) und muss es nicht für etwas hernehmen nur damit ich es aufbrauche.

Und das macht mich an: Freude zu haben ein Projekt zu planen und auch noch vernünftig sein und was mit dem Wollgebirge anfangen damit es mich nicht erstickt.


Ausserdem hab ich ein paar Garne identifiziert bei denen ich nicht untröstlich wäre sie weiterzugeben.  Nix wie weg mit den Teilen!



[Nachsatz: ich hab leider doch eine neue Wolle gekauft. Das silber sah zu dem blau und dunkelgrau einfach zu leuchtend aus. Das neue Garn hat mehrere blaue Töne, auch nicht das total wahre aber leider muss ich jetzt noch mehr aufbrauchen also muss das genügen. Herrjeh aber auch!]



Monday, 7 July 2014

Tausch

 

 
Es ist ja so befreiend wenn man olles Zeug los wird und mit etwas brauchbarem ersetzt!
 
Ich hab gestern meine alte Handtasche geleert und alles in eine neue gepackt.  Ich benütze nur eine (weil ich zu faul bin alles immer wieder umräumen zu müssen, bzw mir nicht sicher genug bin dass ich dann auch alles zur Hand hätte – ich hätte zu sehr Schiss dass etwas wichtiges zuhause bleibt: Geldbeutel, Ubahnfahrkarte, Hausschlüssel...).
 
Diese ‘neue‘ hab ich auch schon eine Weile, weil ich zwei gekauft hatte.  Dieses Umräumen ist einfach so nervig dass ich gerne mehr als ein Modell habe damit ich eine abgenützte Tasche deren ich mich schämen würde gegen eine austauschen kann die okay ist.  Und bei dem super guten Preis den diese Handtasche gekostet hatte, da wär es sträflich gewesen es bei nur einer Ausgabe zu lassen!  Deswegen ist die Handtasche auch nicht wirklich total neu, ich hatte sie nur noch nie benützt.
 
Mit Schuhen hab ich das auch schon gemacht.  Ich hab mir ein zweites Paar gekauft als ich merkte dass das erst wirklich gut passte und super aussah.  Nur hab ich dann leider beide Paare wechselmässig getragen, und die hatten sich dann auch zur selben Zeit abgetragen.  Das war nicht die ursprüngliche Idee: ich wollte das zweite Paar wenn ich das erste loswerden muss.
 
Mit anderen Schuhen später hat es dann nicht so gut geklappt: ich hab mir freudig ein zweites Paar zugelegt, und erst dann festgestellt dass die nicht so super zu tragen waren wie ich dachte. Erfahrungswert.
 
Auf was ich auch gekommen bin: manchmal ist es gar nicht so gut sich Sachen aufzuheben. Nicht nur auf Vorrat haben (wie Lebensmittel die dann prompt ablaufen) sondern zur Seite legen damit man sich weiter darauf freuen kann sie zu benützen.  Vermutlich um’s nicht so schnell ‘leer‘ zu machen.
 
Ich habe wunderschöne Papierservietten, zum Teil von wunderbaren Freunden und Familie geschenkt bekommen, ein oder zwei auch selbst gekauft. Bis ich drauf kam dass ich mich zwar jedes Mal freue wenn ich sie sehe, aber benützt hab ich sie nicht.  Weil ich sie nicht aufbrauchen wollte. Also so was verrücktes!  Wieviele von denen will ich denn haben, so zum nur Bewundern?  Vielleicht sollte ich sie in einem Setzkasten als Ausstellungstück an der Wand hängend zur Schau stellen?  Das meine ich ironisch.
 
Als mir das auffiel hab ich mir dann zwei Packs gegriffen und mit in die Arbeit genommen.  Ich leg oft eine auf das Sandwich das ich esse, oder über mein Telefon.  Das schaut auch so hübsch aus.  Da freu ich mich dann jeden Tag daran die Serviette zu sehen, und nicht nur die paar Male die ich sie sonst gefunden hatte.  Viel besser etwas zu benützen als eben nicht.  Und schöner vom rumliegen werden sie ja auch nicht.
 
Es ist eine wirklich gute Sache sich Sachen ins tägliche Leben zu holen an denen man sich freuen kann.  Das macht Spass, es hebt die Lebensgeister und regt auch noch an andere positive Sachen zu machen.
 
Alles immer wieder mal gegen etwas neues eintauschen!  Gerade dann wenn etwas altes am auseinanderfallen ist.


Saturday, 5 July 2014

Ein paar Fotos

 
Einfach ein paar Bilder von Sachen die mich anmachen.  Aus Lust und Laune, so als Sammelsurium, eben mal so.

Hier sind sie:


 

Dieses Art Muster oben an diesem Fenster finde ich wunderschön. Das spricht etwas tief in mir an.





Diese Farbe ist genial: echt rot.  Kein gelb, kein braun, nichts anderes drin als nur rot.  Wunderschön.  Das will ich als Stoff und mir dann eine Jacke oder Bluse draus nähen.  Ach, seufz!




Tihi, ich glaube nicht dass ich dieses Foto absichtlich aufgenommen habe (kann ich mich jedenfalls nicht mehr genau erinnern), aber witzig finden tue ich's!




Ich liebe Cafes, vor allem die mit Sesseln und dunklem Holz.  Das muss von einem früheren Leben kommen, wenn etwas dunkles Holz um mich herum ist dann fühle ich mich wohl und geborgen.




Super dass mein Sandwichladen so schöne Blumen hat.  Das hebt die Lebensgeister.  Eine doll satte Farbe.




Mehr Muster.  Ich glaube das war im Victoria und Albert Museum.  Dort nehme ich überhaupt einige Fotos auf.  Ich sollte auch Freunde dort in einer Weile treffen heute, also nix wie fertig machen damit ich rechtzeitig los kann.

Wie stellen sich Sachen in Fotos dar die euch gefallen?  Was macht euch an, was macht gute Laune?